Richtige Angst bei Kindern erlebe ich hier nur selten. Klar, manchmal sind die ganz Kleinen ein bisschen beeindruckt (wäre ich auch, wenn da ein Tier auf dem Bürgersteig entgegen kommt, das genauso groß ist wie ich
), aber da nehme ich die Hunde einfach auf die andere Seite oder laufe einen kleinen Bogen und gut ist's. Schreikrämpfe hat bei unserem Anblick noch kein Kind bekommen.
Was ich richtig gruselig finde, sind panische Eltern. Ich weiß, das ist vermutlich eine Minderheit und manchmal haben sie vermutlich auch schlechte Erfahrungen mit blöden Hundehaltern gemacht, aber dieses krampfhafte "Am Horizont taucht ein Hund auf, also reiße ich mein Kind hoch auf den Arm" oder solche Sätze wie "Dem musst du auf die Nase hauen, damit er dich nicht beißen kann, [Kindername]" sind mit die Gründe dafür, warum fremde Kinder meine Hunde überhaupt nicht mehr anfassen dürfen.
Sollte nämlich eins dieser übervorsichtigen Elternteile nach einem Kontakt zwischen Kind und Hund auch nur behaupten, dass mein Hund geschnappt hätte, stecke ich nach aktueller Gesetzeslage ganz schön in der Sch*** – und den Stress erspare ich mir und meinen Hunden.
Insofern: ja, ich find's schade, dass da anscheinend Ängste/Vorurteile existieren. Aber nicht so schade, dass ich das Risiko eingehen wollen würde, dass meine Hunde die Leidtragenden sind, nur damit jemand nach erfolgreichem Hundestreicheln eventuell seine Ansichten ändert.