Beiträge von pardalisa

    Mit einem Hundebuggy würde ich (unabhängig vom Uncool-Faktor :D ) hier keine Runde schaffen, da müsste ich das Teil ständig über umgestürzte Bäume und kleine Bäche heben oder auf den schmalen Pfaden aus den überhängenden Zweigen pfrimeln.

    Als Myrddin als Welpe eingezogen ist, saß er am Anfang im Tragetuch (ich hatte eins, das bis 15kg Hundegewicht belastbar gewesen wäre, so lange hat aber mein Rücken nicht mitgemacht... bei ungefähr 10kg war Schluss), später habe ich es dann so wie @FairytaleFenja gemacht – irgendwo hingelaufen, wo's was zu erkunden gab, und dann da den Welpen selbst entscheiden lassen, was er möchte.

    Mein 'Problem' bei einem dritten wäre eher, dass mir wenige gute Gründe dafür einfallen, mit denen ich jemanden überzeugen könnte. :ops:

    Bei einem Zweithund, klar – aber bei mir (!) wäre es so, dass ich nicht klar sagen könnte, was mir der dritte gibt, was ich nicht schon mit den ersten beiden hätte/machen könnte. Das ist eher so ein unbestimmtes "Ich würde gerne..."

    Was haltet ihr eigtl von Koppelleinen? Also um mehrere Hunde an einer Leine zu führen? Benutzt jmd. so eine?

    Habe ich mal ausprobiert, war aber nicht so klasse. Ich hatte allerdings auch nie zwei Hunde, die ungefähr gleich groß sind und das gleiche Grundtempo haben – wenn man das hat, ist's vielleicht einen Versuch wert.

    (Bei der Kombination "Dackel und Aussie" war der Höhenunterschied doof, bei meinen Hunden im Moment möchte der Senior lieber länger schnüffeln und der jüngere ein Abenteuer erleben und von A nach B flitzen. Auch eher ungünstig für eine Koppel... :D )

    und ich glaube es würde sich komisch anfühlen nochmal einen Aussie als "Nachfolger" zu haben...

    Das ist auch mein Hauptproblem bei einem weiteren Hund: ein Dritthund wäre (zumindest unter aktuellen Umständen) komplett unvernünftig und ich kann mir nicht vorstellen, mich 'nach Shawnee' mit der Aussiewelpenauswahl zu befassen... Das tut schon weh, wenn ich mir das nur vorstelle. :( :

    Hoffentlich muss ich mir darum die nächsten Jahre noch keine Gedanken machen.

    Beim Tragen hätte ich allerdings Bammel, dass mir ein zappelnder Hund vom Arm runter über das Geländer springt...

    Kommt auf das Gewichtsverhältnis zwischen Hund und Mensch und den Griff an, denke ich. Mit Geschirr am Hund, Arme komplett um den Körper, Griff ins stabile Geschirr (das ev. noch an ner Leine um den eigenen Körper) und 'nem Hund unter 20kg würde ich das wagen, bei allem anderen wäre ich persönlich auch vorsichtig.

    Hab auch noch mal eine Frage: für euch ist es genau ein Aussie und keine andere Rasse, auch nicht als Zweit- / Dritthund, wie auch immer? Oder gäbe es für euch Alternativen?

    Doch, ich könnte mir (zusätzlich) schon noch weitere Rassen vorstellen: einen Sheltie z.B. :D oder gerne auch irgendwann mal wieder einen Spitz (wenn ich nicht mehr auf meine Eltern als Notfall-Hundesitter angewiesen bin) und ich habe mich ein bisschen in die 'Windigen' verliebt, also gibt's hier vielleicht irgendwann mal einen Quotenwindhund.

    Und wenn ich die Zeit, das Geld und den Platz für einen "worst case"-Hund hätte, würde ich auch irgendwas bunt gemixtes aus dem Tierschutz nicht ausschließen.

    Aber bis dahin bleibe ich beim Aussie, das passt einfach. Never change a running system, oder so. :smile:

    Ich habe gerade diese Brücke entdeckt. Würden eure Hunde darüber gehen?

    Ja, würden meine Hunde – der eine mit Begeisterung ("Ein Abenteuer, yay!" ist seine generelle Einstellung zum Leben... :D ), der andere mit gutem Zureden.

    Für deine Wanderung: Könntest du deinen Hund ev. tragen, falls sie sich nicht traut? Vom Arm aus ist doch alles nur noch halb so schlimm, und zum Wandern sieht die Ecke wirklich toll aus.

    Mir widerstrebt es einfach, flunkern zu sollen, weil man wegen solcher Dinge evtl einen Hund nicht kriegt.

    Das kann ich gut verstehen! Aber sieh's mal so: Wenn der Züchter bloß eine Checkliste "abarbeitet" und gar nicht im individuellen Gespräch klärt, ob der Welpeninteressent gute Gründe dafür hat, manche Dinge anders zu machen als der Züchter, dann ist das auch nicht sonderlich nett (oder professionell). Damit unterstellt er ja quasi, dass es nur eine "richtige" Sichtweise der Dinge gibt – nämlich seine.

    Bei Leuten, die so einseitig denken, hätte ich moralisch keine Probleme, denen etwas vorzuflunkern. Du willst den Hund ja nicht in 'ner Box im Heizungskeller leben lassen. ;)

    In einer idealen Situaion würde der Züchter seine Sicht der Dinge darlegen, die entsprechenden Infos dazu bereitstellen und dann Welpeninteressenten aussuchen, die bereits sind, sich damit auseinanderzusetzen – nicht mehr, nicht weniger. Solange das nicht so ist, muss man als Interessent gucken, womit man sich wohlfühlt, womit man leben kann und letztendlich auch, was man unterstützen will. Ich bin sicher, du findest da einen Weg für dich. :smile: Um welche Rasse geht's denn? Vielleicht hat ja jemand hier Vorschläge bzgl. vernünftiger Züchter?