Beiträge von pardalisa

    Mit dem Temperaturen mag das ja noch klappen, wenn du da ein Auge drauf hast, immer im Schatten parkst, usw.

    Was aber generell ein Problem sein kann, ist, dass der Hund überhaupt für längere Zeit im Auto sitzt. Es gibt da ein ganz spannendes Urteil (Verwaltungsgericht Stuttgart, Urteil vom 12.03.2015 - 4 K 2755/14), das besagt, dass ein Hund während der Arbeitszeit grundsätzlich nicht in einem Auto warten darf – andernfalls wäre das ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

    Und das Warten wird dabei völlig unabhängig davon gesehen, wie groß die Box ist (der Hund, um den es ging, hatte 2qm zur Verfügung) und wie viele Stunden es tatsächlich sind und ob der Hund zwischendurch rauskommt und sich lösen kann.

    Falls dir also einer der Schüler oder ein Passant, Kollege oder wer-auch-immer "eins auswischen" oder dir richtig Ärger machen will, dann zeigt er dich einfach wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz an. Das dauert dann und kann u.U. fiese Bußgelder nach sich ziehen...

    Edit: Leinenträger war schneller. :smile:

    :( : :verzweifelt: Sowas macht man wirklich nicht...
    Der süße Shawnee :herzen1:

    Das kam von einer anderen Aussiebesitzerin, die ich echt nicht um ihre Meinung gebeten hatte. Und ich habe mich zurückgehalten und ihr nicht als "Gegenschlag" gesagt, dass ich ihr nervöses Tierchen auch nicht geschenkt haben wollen würde. War aber knapp mit meinem Geduldsfaden. ;)

    Und damit's zum Thema passt: Wahrscheinlich fangen so solche Lästereien und das Gezicke zwischen Züchtern an... xD

    Man muss halt auch noch unterscheiden zwischen "Kritik am individuellen Hund" und "Kritik an bestimmten Entwicklungen in der Zucht".

    Wenn mir jemand sagt, dass er meinen grummeligen, unsportlichen Showlinien-Opa häßlich findet, dann darf er die Meinung gerne haben und das stört mich nicht, aber ich find's schon ziemlich unhöflich, mir sowas direkt und ungefragt ins Gesicht zu sagen (neulich gerade passiert – manche Leute haben echt gepennt, als das gute Benehmen verteilt wurde...).

    Auf der anderen Seite stimme ich schon zu, dass bestimmte Entwicklungen in der Aussiezucht kritisch zu sehen sind – und dass mein eigener Hund da für einige Aspekte durchaus als 'schlechtes Beispiel' herangezogen werden könnte, lässt sich halt auch nicht leugnen.

    Insofern verstehe ich immer nicht ganz, warum man sich den Schuh von wegen "Hund 2. Klasse" überhaupt anzieht – natürlich ist der individuelle Hund nicht schlecht oder weniger wert oder sonstwas. Aber ich kann doch meinen Hund lieben und gleichzeitig einen realistischen Blick für seine Schwächen/Fehler haben. Oder man sieht das, was kritisiert wird, gar nicht als Fehler an (bei einigen optischen Merkmalen ist das ja z.B. einfach häufig eine Frage persönlicher Vorlieben) – aber dann verstehe ich die Empörung bzw. das persönliche Angegriffen-fühlen noch weniger. :???:

    Wüsste sonst jemand eine praktikable Lösung einen großen Hund (68cm, knapp 40kg) und einen kleinen Hund (40cm, 8,5kg) sicher im Kofferraum unterzubringen?

    Suchst du Ideen für eine gemeinsame Unterbringung? Ich würde bei dem Gewichtsunterschied nämlich auf jeden Fall trennen, egal wie gut die Hunde sich verstehen. Wenn bei einer Notbremsung der Große auf den Kleinen fliegt oder ihn ungünstig gegen eine Wand drückt, wird das schmerzhaft.

    Also, mein Vorschlag: große Box im Kofferraum für den größeren Hund, kleine Box auf dem Rücksitz für den kleineren Hund.

    Gab's nicht neulich erst diesen 'schönen' Thread, in dem gefragt wurde, warum manche User nicht gerne öffentlich den Züchter nennen, von dem sie einen Hund haben oder kaufen werden? Und in dem einige User nicht so richtig nachvollziehen konnten, warum man sich vor solchen Äußerungen ev. scheut?

    Eigentlich sollte man solche Diskussionen wie diese hier da mal verlinken... :roll:

    Ich kann gut verstehen, wenn man erst etwas geschockt ist, weil man den eigenen Hund so überhaupt nicht kennt. :smile:

    Aber ich würde auch sagen, dass das insgesamt gesehen kein großes Drama ist – dann mögen die beiden sich eben nicht. Ich seh' solche "Spielstunden" auf eingezäunten Plätzen eh kritisch, also würde ich in deinem Fall wohl genau das tun, was du selbst auch schon sagst – den Spielteil nicht mitmachen und den eigenen Hund dieser Dynamik nicht aussetzen.

    Wenn ich das von den Reitern und Katzenbesitzern in meinem Freundeskreis richtig verstanden habe, hat das viel mit Bequemlichkeit, Aufwand und der Möglichkeit von artgerechter Haltung zu tun – man kann einen Hengst halten, aber es ist schwer bis unmöglich (je nach Wohnlage), da einen artgerechten Einstellplatz zu finden, wo er nicht in Einzelhaltung steht; man kann einen unkastrierten Kater im Haus halten, aber das Markieren kann man wohl nur schlecht bis gar nicht über Erziehung beeinflussen/abstellen. (Ob das so stimmt, kann ich nicht sagen, ich hab' keine Katze/kein Pferd. Das sind zumindest die Gründe, die häufig genannt werden.)

    Beim Hund ist das etwas anders, weil der "Aufwand" ein unkastriertes Tier zu halten, relativ niedrig ist. Klar, bei Hündinnen muss man während der Läufigkeit aufpassen und bei Rüden sollte man darauf achten, dass sie nicht zu läufigen, angeleinten Hündinnen hinflitzen – aber das ist mit Erziehung bei einem gesunden, "normal veranlagten" Hund gut machbar.

    Da ein Aussie bei mir mit am Vieh helfen würde / müsste, gucke ich vor allem nach Züchtern, die zumindest schauen ob ihre Hunde an Schafen Trieb zeigen, um zu sehen wie die Anlagen bei den Welpen sein könnte bzw. in welche Richtung das geht. Und die dann nicht Massen an Fell besitzen, und einen schlanken, wendigen Körperbau.
    Einige Aussies erinnern mich ehr an nen Labrador vom Kopf her, teilweise...

    Ich weiß nicht ob ich da deswegen jetzt ausschließlich nach AL schauen soll.

    Ja, bei dem, was du im "Welche Rasse passt"-Thread geschrieben hast, würde ich auf jeden Fall bei den AL-Aussies suchen.

    Aus welcher ungefähren Ecke kommst du denn? Und wie weit würdest du fahren wollen, um einen Züchter und seine Hunde kennenzulernen?

    Meine Hunde (Aussies) dürfen bei meinen Eltern auch Haus und Garten bewachen, wenn ich zu Besuch bin. Meine Eltern finden das gut, es beruhigt sie, dass man immer mal wieder hört und sieht, dass da Hunde wohnen. Als es letztes Jahr eine richtige Einbruchserie in dem Dorf gab, wurde auch nur bei Leuten eingebrochen, die keinen Hund haben...

    Wer bei uns so nahe kommt, dass er sich vor den Hunden erschrecken kann, ist schon lange auf Privatgrund, auf dem er nichts verloren hat.

    Yep, das gilt bei uns auch – nach vorne zum Fußweg haben wir einen doppelten Zaun, d.h. die Hunde kommen gar nicht nah ran an die Spaziergänger und können auch nicht plötzlich jemanden erschrecken. Wenn da jemand auf dem Gehsteig langläuft, wird das auch nicht gemeldet sondern bloß ruhig beobachtet.

    Wenn allerdings jemand über den ersten Zaun rüberklettert oder von hinten versucht näher ans Grundstück zu kommen (da ist 'ne Viehweide, auf der eigentlich niemand was zu suchen hat), dann wird das lautstark gemeldet. Und wenn jemand die Einfahrt hochkommt, den die Hunde nicht kennen, dann wird der auch 'angekündigt'. Gerade bei Leuten, die irgendwelche Sachen an der Haustür verkaufen wollen, nimmt sich meine Mutter gerne demonstrativ einen der Hunde mit zur Tür.

    Ich stimme absolut zu, dass niemand in der Öffentlichkeit, beim Spaziergang oder in ähnlichen Situationen Angst vor meinen Hunden haben muss und nehme da gerne viel Rücksicht/sorge dafür, dass die Hunde unauffällig sind und niemand ihretwegen eingeschränkt wird. Aber wer unerwünscht und unangekündigt auf's Grundstück latscht, der darf gerne hören, dass die Hunde davon not amused sind.