Ja, eben. Das ist es ja. Es macht vom Zeitaufwand her keinen Unterschied ob 4 oder 5. Einzig die Kosten sind höher.
Ich glaube, das ist so ein Punkt, wo die Meinungen einfach unvereinbar auseinander gehen. Ich kann mir beim besten Willen und mit den nettesten, einfachsten Begleithunden, die keinen Sport o.ä. einfordern, nicht vorstellen, dass es zeitlich keinen Unterschied macht, ob man 2 oder 8 Hunde hat.
Ein Beispiel in der Richtung hatten wir heir ja schon: selbst bei einem eher "genügsamen" Hund kann's vorkommen, dass es für dne Hund - u.a. aus Erziehungsgründen – besser wäre, wenn er Einzelspaziergänge bekommt -> zack, doppelter Zeitaufwand. Dann hat man in einer großen Hundegruppe unterschiedliche Altersstufen und damit früher oder später die große Wahrscheinlichkeit, dass die Hunde unterschiedliche Bedürfnisse bzgl. der Bewegung und Pflege haben -> mehr Zeitaufwand. Die List ließe sich ebstimmt noch fortsetzen.
Und egal wie oft das wiederholt wird, dass Nicht-Gebrauchshunde mit Fressen, Kuscheln, Liegeplatz zufrieden sind: ja, wahrscheinlich reicht das für eine artgerechte Haltung aus. Aber ich finde es trotzdem immer noch ein bisschen schade, wenn man sich eine Gruppe hochsozialer und intelligenter Lebewesen, die sich in den meisten Fällen eher am Besitzer als an ihren Artgenossen orientieren, ins Haus holt und dann nicht mal regelmäßig Einzelzeit für jedes davon hat. Natürlich klappt das und natürlich sind solche Hunde nicht direkt vernachlässigt oder ein Fall für dne TS – aber da stoße ich dann weider auf mein Verständnisproblem mit der Motivation dahinter. :/