Beiträge von pardalisa
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Ich mache Rally Obedience – also nix, wo man mit hohem Tempo durch die Gegend fegt oder Spezialkleidung braucht.

Wichtig ist mir 'ne lange Hose, feste Schuhe (Turnschuhe oder Trekkingstiefel) und ein Oberteil, in dem ich mich gut bewegen kann und wo dem Hund nix ins Gesicht hängt (lange, weite Ärmel oder so sind eher hinderlich).
Leckerli und Spielzeug darf man im Turnier eh nicht dabei haben (bzw. in der Beginner-Klasse zwar haben, aber nicht für den Hund sichtbar tragen), also trainieren wir gleich so, wie's auch beim Turnier erlaubt wäre – ohne Leckerlibeutel, nur mit ein paar Keksen für die schwierigesten Übungen in der Hosentasche.
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Ich lasse bei meinem Senior (11,5 Jahre) auch regelmäßig ein großes Blutbild machen. Er mag die Tierärztin und geht da immer wieder gerne hin, Stress hat er also nicht, und mich beruhigt's.
Sollte er mal plötzlich krank werden, hat man Vergleichswerte, und bei schleichend auftretenden Erkrankungen bekommt man das dann hoffentlich schon im Frühstadium mit - und nicht erst, wenn der Hund deutliche körperliche Symptome zeigt.
Insofern: ja, ich würd's machen lassen.

Ach so, Nachtrag: Angefangen habe ich das mit ihm, als er vor einiger Zeit Anaplasmose hatte und das Blutbild eh kontrolliert werden musste – also auch ungefähr mit 9-10 Jahren. Wir haben das dann einfach beibehalten.
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Ich lasse bei meinem Senior (11,5 Jahre) auch regelmäßig ein großes Blutbild machen. Er mag die Tierärztin und geht da immer wieder gerne hin, Stress hat er also nicht, und mich beruhigt's.
Sollte er mal plötzlich krank werden, hat man Vergleichswerte, und bei schleichend auftretenden Erkrankungen bekommt man das dann hoffentlich schon im Frühstadium mit - und nicht erst, wenn der Hund deutliche körperliche Symptome zeigt.
Insofern: ja, ich würd's machen lassen.

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Blöde Frage vermutlich, aber: Was ist der Sinn von Fertig-BARF-Mischungen?
Ich dachte immer, das Konzept hinter der Art von Fütterung wäre, dass man selbst zusammenstellt und dann genau weiß, was im Futter drin ist. Aber genau das habe ich ja nicht mehr, wenn ich eine vom Verkäufer als Alleinfutter "zubereitete" Mischung füttere?
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Wobei man fairerweise auch sagen muss: Es gibt doch bei den meisten Rassen genug Züchter, auch bei Aussies. Wenn ich mir einen Hund kaufen möchte, sollte er ja auch optisch halbwegs passen, sofern es da auch andere Würfe gibt. Und beim Aussie gibt es halt keine Farbzuchten wie bei anderen Rassen, aber die Farbunterschiede sind halt trotzdem sehr groß. Manchen ist halt die Optik sehr wichtig, was ich aber irgendwo auch verstehen kann, wenn man so viel Geld auf den Tisch legt.
Einzig diese Trendfarben sehe ich sehr kritisch. Man will halt immer haben, was gerade am seltensten ist.Ich schließ mich da @Brizo und @Streichelmonster an: je nachdem, was man beim Aussie sucht, kommen wirklich nur ein halbes Dutzend Züchter in Frage (wenn überhaupt), weil die Rasse im Moment in die verschiedensten Richtungen gezüchtet wird – und da sind die Unterschiede teilweise enorm. Wenn jemand dann noch bei der Farbe 'pingelig' ist, würde ich da zumindest mal kritisch nachfragen, ob das echt so schlau ist, ausgerechnet da die Prioritäten zu setzen.
(... und ja, ich hab' auch "Lieblingsfarben".
Ein black bi Rüde mit ganz wenig weiß würde mich z.B. optisch total ansprechen und in Myrddins Wurf war genau so einer. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich jetzt mein rotes Flusentier hier sitzen habe, der passt eindeutig besser zu mir. Im Endeffekt muss man sich halt klar machen, dass der Charakter des Hundes den Alltag viel, viel mehr bestimmt als irgendeine Farbe.)Mit den Trendfarben geb' ich dir aber recht – wenn man da guckt, was in den letzen Jahren 'in' war und was dann bei manchen Züchtern entsprechend verpaart wurde... Kommt manchmal schon der Gedanke auf, dass es nur darum geht, Farbwünsche der Welpeninteressenten zu befriedigen und nicht unbedingt darum, ein Zuchtziel zu verfolgen, das sich an Leistung, Wesen oder sonst irgendwie sinnvollen Kriterien orientiert.
Edit:
Wenn man die erste Theorie vertritt, kann man bei einem Wurf mit mehreren Farben ja schon auch nach Optik entscheiden, wenn die Unterschiede charakterlich nicht allzu weit auseinander liegen, oder?
Wenn man die erste Theorie vertritt, ja. Würde ich beim Aussie aber nicht.
Ich kann mir gut vorstellen, dass das bei anderen Rassen anders ist, aber so als Faustregel würde ich immer sagen "je breiter das Charakterspekturm einer Rasse, desto gleichgültiger sollte die Optik sein." -
Wir hatten bei unseren Hunden in der Familie schon die unterschiedlichsten Varianten – von "freie Wahl" über "vom Züchter zugeteilt" bis zu "den letzten freien Welpen bekommen" war da alles dabei.
Meinen ersten eigenen Hund hab' ich ausgesucht, weil er mir auf dem Schoß eingeschlafen ist (... zu meiner Verteidigung: ich war 15 und fand das damals sooo toll
, heute würde ich das anders sehen), da hatte ich aber auch keine bestimmten Kriterien für den Hund und hätte wirklich jeden aus dem Wurf genommen. Beim zweiten hatte ich eine deutlich genauere Vorstellung und hab' das vorher mit der Züchterin besprochen. Sie hat mich dann beraten und meine 'Auswahl' eingegrenzt. War für mich die optimale Mischung – die beruhigende Illusion, dass ich meinen Hund (mit-)ausgesucht habe
und den fachkundigen Rat von jemandem, der die Welpen jeden Tag gesehen hat und sie entsprechend einschätzen konnte.Beim Aussie ist es ja so, dass da viele nach der Optik gehen. Bei einem seriösen Züchter geht man dann meist mit ner ganz anderen Farbe nach Hause...weil der Hund einfach besser passte.
Oh ja, je mehr ich in der Richtung von Züchtern höre, desto öfter möchte ich die Hände überm Kopf zusammenschlagen – da rufen dann ja tatsächlich Leute an und fragen "Ist von Farbe XY noch einer frei? Nein? Na, dann müssen wir gar nicht erst vorbeikommen, wir wollen nur so einen." Echt traurig.
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das beste was ich diesbezüglich mal hatte war: "das kann gar nicht sein! alle anderen border collies die ich kenne, sind total freundlich!!"

Yep, den Spruch hab' ich auch schon mal gehört.
Oder auch gerne: "Aber der ist doch braun, da ist Labrador mit drin! Dann muss der lieb sein!"

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Nur nebenbei gefragt:
Kennst Du Dich mit Pferdehaltung aus (oder Deine Mutter)?Wenn nicht: Gnadenhof-Pferdchen haben meist einen Grund für´s Gnadenbrot, meist sind es chronische Krankheitsgeschehen, wo man auf keinen Fall ohne ein wenig speziellere Kenntnis einfach so auf der Koppel rumlaufen lassen kann.
Erfahrung wär da, Ansprechpartner für alles weitere auch, trotzdem sind's nur so vage Überlegungen bisher; sind ja doch viele Dinge, die man gut abwägen muss.
Trotzdem danke für die Erfahrungsberichte bisher (und sorry, dass ich mich mit meiner Frage einfach so drangehängt habe...
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Wie Maanu schon schreibt, kommt es darauf an, was Du darunter verstehst. In einem Stall als Einstaller mit Selbstversorgung, wo Du nur Deine Box selber misten musst und füttern oder Pferde Zuhause, wo auch noch alles mögliche drumher gemacht werden sonst, was sonst der Stallbesitzer macht.
Ich meinte Pferde direkt am Haus, wo man selbst mit zwei Personen für alles sorgen muss.

(Hintergrund der Frage: Direkt hinter dem Grundstück meiner Eltern liegen Koppeln, auf denen die Nachbarn jahrelang Ponys gehalten haben. Die Nachbarn werden älter, die Ponys gibt's nicht mehr, die Nachbarn wollen ev. das Land verkaufen. Meine Eltern überlegen, ob sie kaufen – schon allein deshalb, damit da niemand auf die Idee kommt, Bauland draus zu machen. Und da die Infrastruktur – Zäune, Stall, etc. – eh da ist, haben meine Mutter und ich neulich halb scherzhaft überlegt, wie realistisch es wäre, z.B. zwei nicht mehr reitbaren Ponys einen "Gnadenbrot-Platz" zu bieten. Sind natürlich erst mal nur Gedankenspiele, aber da hier ja echt viele Profis versammelt sind, dachte ich, ich frag mal nach Erfahrungswerten was die Zeitplanung angeht.)