Beiträge von pardalisa

    Mein älterer Rüde (Aussie, VDH-Papiere) hat keinerlei vertragliche Einschränkungen in der Richtung, aber nur ein Idiot hätte den Hund als Deckrüden eingesetzt oder auch nur 'ne ZZL mit ihm angestrebt. Ich liebe diesen Hund, aber als rassetypischen Aussie, der die Zucht irgendwie bereichert hätte, würde ich ihn nicht bezeichnen.

    Mein jüngerer Rüde (auch Aussie, aber ASCA-Papiere) ist NFB. Für mich ist das völlig in Ordnung, die Züchterin hat mir detailliert erklärt, was das genau heißt und warum sie das so eintragen lässt. Im Kaufvertrag ist genau festgelegt, was ich tun müsste und wie die Gesundheitsuntersuchungsergebnisse ausfallen müssten, um die Papiere in "for breed" zu ändern. Wie hier schon geschrieben wurde – der ASCA ist da relativ locker, Myrddins Züchterin hat also quasi die objektiven Kriterien für eine strengere, VDH-ähnliche "ZZL" festgehalten, die der Hund bestehen/erreichen müsste.

    Also nix mit "abhängig sein vom Wohlwollen und der Laune des Züchters" ;) ; selbst wenn ich mich mit der Züchterin zerstritten hätte, könnte ich immer noch mit den entsprechenden Ergebnissen losziehen und auf ihre Unterschrift zur Änderung der Papiere mit Verweis auf den Kaufvertrag pochen. Da ich gar nicht daran interessiert bin, dass mein Hund Deckrüde wird, ist das für mich rein theoretisch, aber Geschwister bzw. Halbgeschwister sind so einvernehmlich in der Zucht gelandet.

    Verhindert das NFB ungeplante, papierlose Zucht? Natürlich nicht. Wenn jemand von den "Meine Hündin soll nur mal Welpen haben"-Typen sich durch die Auswahlkriterien eines Züchters mogelt und tatsächlich einen Hund bekommt, dann hilft dagegen kein NFB und keine Zuchtordnung irgendeines Vereins. Aber bei Leuten, die grundsätzlich schon gewillt sind im "offiziellen Rahmen" zu züchten, finde ich das – zumindest beim ASCA-Aussie – eine sinnvolle Sache, um die eher laxen, amerikanischen Kriterien zum Zuchteinsatz etwas zu konkretisieren und auf hier übliches Niveau anzuheben. Wer das unseriös findet, muss ja keinen NFB-Hund kaufen... ;) Oder kann einfach mit dem Züchter, für dessen Welpen er sich interessiert, Rücksprache halten. Ich hab' die Erfahrung gemacht, dass die Züchter, die solche Papiere ausstellen, sich wirklich viele Gedanken um dieses Thema gemacht haben und dazu gerne Auskunft erteilen.

    (Ach so, zum finanziellen Aspekt: einen Aufpreis müsste ich für die Umschreibung auf "for breed" nicht bezahlen.)

    Und das ewige einknicken vor den absurdesten Forderungen der leute führt nicht zu mehr Akzeptanz oder gar mehr Ruhe, sondern es führt zum Gegenteil. Die Leute lassen sich dann immer mehr an einem aus, weil man ja immer brav einknickt.

    Yep, die Erfahrung hab' ich auch gemacht.

    Wenn man wirklich entspannt spazieren gehen will, bleibt eigentlich nur, dafür zu sorgen, dass der eigene Hund zu niemandem hinläuft und man selbst alle Meckerer und Besserwisser gekonnt ignoriert. Lächeln, nicken, "Arschloch" denken, zügig weitergehen. Solche Leute, die einfach lospampen, obwohl nix passiert ist, wollen ja gerade eine Reaktion des HHs, an der sie sich dann so richtig schön hochziehen und auf die sie wütend werden können. Wenn man ihnen das nicht gibt, erspart man sich nicht nur den Stress und die Diskussion, man verwehrt solchen Deppen auch gleich, als Ventil für deren shclchte Laune und/oder miserable Erziehung zu fungieren. Win-win-Situation. :D

    - Sie stürmen regelrecht die treppe runter. Der kleine hund traut sich nur an der Wand entlang gehen, der großen ist es egal. Aber jeder will der erste unten sein. Wenn die Haustüre unten offen steht, stürmen sie direkt raus

    Ich würde den Hunden als erstes beibringen, dass sie auf der Treppe an der Leine nicht vorstürmen dürfen. Wenn ihr in einem Mehrfamilienhaus wohnt, würde ich darauf besonders achten – herumrasende Hunde sind auch für die Nachbarn bestimmt nicht sonderlich vertraueneneinflößend...

    Kennen die Hunde ein "Bleibt hinter mir"-Kommando?

    Ich muss auf jedenfall mit der Flexileine mit ihnen gehen, jeder hat eine. Ich kann mit ihnen nicht an den kurzen leinen gehen. Erstens sind sie unpraktisch und zweitens zu kurz. sie wollen sich bewegen und schnüffeln, die größe löst sich nicht 1 meter neben mir. Ausserdem sind Flexileinen praktischer im handling. Aber für trainingseinheiten könnte ich schon die kurzen nehmen. Für jeden Hund 2 leinen mitnehmen und unterwegs tauschen geht im normalen alltag auch nicht.

    Warum kannst du nicht die Flexileinen zum Tauschen mitnehmen? An kurzen Leinen langsam und geordnet rausgehen, dabei z.B. jedem Hund 'seine' Seite zuweisen, die Flexis in einem kleinen Rucksack dabei haben und dann an geeigneter Stelle (auf einer Wiese o.ä.) dann die Flexileinen dranmachen, damit die Hunde mehr Bewegungsspielraum haben, wäre doch vielleicht eine gute Idee?

    Gibts hier einen Thread wo man mal den Hund eines anderen über den Urlaub bei sich aufnimmt, vielleicht auch wechselseitig. Oder wo tatsächlich nur ein Betreuer sich um eine kleine Gruppe Hunde kümmert?

    Ansonsten vielleicht mal bei den Gassi-Threads nach entsprechendem PLZ-Bereich gucken, wer noch so aus deiner Gegend kommt. :smile: Ich hätte z.B. überhaupt kein Problem damit, die Hunde, die wir hier regelmäßig zum Spaziergang sehen, auch mal spontan und für mehrere Tage zu betreuen – die kennen sich dann ja auch untereinander schon. Da geht's bestimmt mehreren Leuten so. Oder die anderen HH können eine kommerzielle Betreuung empfehlen.

    Shawnee ist's egal, wenn jemand mit Myrddin spielt – dem wär's auch Latte, wenn jemand dem frechen Söckchen eins auf die Mütze geben will... :hust: Ist mir ganz recht, dann muss ich mir um den Senior keine Sorgen machen, dass der sich ins Spiel einmischen würde und sich dabei selbst überschätzt.

    Umgekehrt würde Myrddin allerdings liebend gerne kontrollieren, wer mit Shawnee Kontakt aufnehmen kann und darf – da bin ich dann gefragt und muss ihn ab und zu daran erinnern, dass das nicht sein Job ist, sowas zu klären.

    Was wünscht ihr euch denn als sonstigen Charakter – Hütehund ist ja nicht gleich Hütehund... Eher kernig und durchsetzungsfähig? Oder eher sensibel? Habt ihr bestimmte (sportliche) Dinge, für die der Hund sich eigenen sollte?

    Edit: Appenzeller und Entlebucher gehören ja zumindest oberflächlich zur gleichen Gruppe wie der Cattle – wäre das vielleicht was?

    Nur mal für mich zum Verständnis, ich habe nämlich null Dunst.

    Wenn man -/- mit +/- verpaart können dann -/- und +/- fallen oder nur +/- ? Aber wenn man +/- mit +/- verpaart können nur Träger fallen oder ebenfalls Hunde mit -/- ?

    Und habe ich richtig verstanden, dass Hunde mit +/- nur Träger sind, aber niemals den Defekt selber besitzen?

    Grundsätzlich sind die Ausprägungen frei kombinierbar, solange von jedem Elternteil ein Allel genommen wird, d.h. ...

    +/+ und +/+ der Eltern ergibt nur freie Welpen
    -/- und -/- der Eltern ergibt nur betroffene Welpen

    +/- und -/- der Eltern ergibt entweder +/- oder -/- bei den Welpen (bei jedem Welpen individuell, man kann nicht von einem auf den ganzen Wurf schließen)
    +/- und +/- bei den Eltern kann bei den Welpen alles dabei sein: +/+, -/- und eben auch +/-

    Und ja, Hunde mit +/- sind Träger, können den Defekt also weitergeben. Was die "Betroffenheit" für die eigene Gesundheit angeht, gehen die Meinung auseinander: ich glaube, eine Studie spricht davon, dass sie auch in abgeschwächter Form betroffen sind, andere stellen keine Unterschiede zu freien Hunden fest. Inweit sich das zwischen den Rassen noch mal unterscheidet, bin ich allerdings überfragt. (Die Aussies mit +/-, die ich kenne, sind völlig unauffällig und komplikationsfrei, aber für eine definitive Aussage ist das natürlich keine relevante Menge.)

    Mal 'ne doofe Frage von jemandem, der sich mit Collies wenig auskennt: Warum ist denn Langhaar/Kurzhaar überhaupt getrennt? Hat das nur optische Gründe oder gibt's da noch mehr Unterschiede? Und seit wann wird da getrennt? :smile: