Beiträge von pardalisa

    Würde mir auch gerne einen Reinrassigen Aussie hohlen.
    Habe dafür aber leider nicht das geld

    Nur ganz kurz dazu, zum Rest und der Unsinnigkeit so einer Mischung wurde ja schon alles gesagt: ein Hund in der Größe kostet dich pro Monat ungefähr 100€ für Futter, Versicherung, Zubehör, etc. Das Geld musst du also eh jetzt schon 'übrig' haben. Leg das ein Jahr lang beiseite, lies dich in der Zeit zu den entsprechenden Rassen schlau, lern Züchter und ihre Hunde kennen - nach dem einen Jahr bist du gut informiert und hast 1200€ für den Welpen parat - davon bekommt man locker einen Aussie oder Border Collie oder was-auch-immer vom vernünftigen Züchter.

    Shawnees einzige Macke ist, dass er klaut wie ein Rabe: unbeaufsichtigtes Essen muss man entweder sehr hoch oder besser noch hinter verschlossener Schrank-/Ofen-/Zimmertür aufbewahren, sonst ist's weg. Da das natürlich extrem selbstbelohnend und er generell eher der Typ "schimpf du mal, das juckt mich nicht" ist, hab' ich auch irgendwann aufgehört, das korrigieren zu wollen. :roll:

    Myrddins 'Macke' ist sein fester Glauben an die eigene Unsterblichkeit: der fegt mit Highspeed durch Gräben und Bachläufe, klettert auf 2m hohe Holzstapel, wenn ich ihn nicht davon abhalte, springt auf und von Mauern und findet alle Arten von Klippen totaaal spannend. Dass der bisher ohne größere Blessuren durch's Leben gekommen ist, verdankt er auch nur einer ordentlichen Portion Glück und meinem wachsamen Blick... ;)

    Fällt das schon unter 'hundegeschädigt', wenn man die Macken seiner Vierbeiner eigentlich ganz charmant und insgeheim auch völlig okay findet? :ops: :D

    Wir haben heute im Wald ein ganzes Team Holzarbeiter/Baumfäller mit zwei Rückepferden getroffen – große Kaltblutpferde, die fleißig die Baumstämme aus dem unwegsamen Gelände zogen.

    War total spannend zu sehen: zum einen wusste ich gar nicht, dass es sowas hier noch gibt (ich dachte, das wird mittlerweile alles maschinell gemacht und war positiv überrascht), zum anderen waren meine Hunde große Klasse – haben sich das Gewusel kurz aus der Entfernung angeschaut und sind dann völlig unbeeindruckt daran vorbei gelaufen.

    Die Elos, die ich kenne (bei meinen Eltern im Dorf wohnt eine Züchterin und ich kenne ihre Hündinnen und einige der mittlerweile erwachsenen Welpen), sind nette, unkomplizierte Hunde. Einige davon gehen ins Altenheim und ähnliche Einrichtungen als Besuchshunde mit, der Rest ist "nur Familienhund" und damit augenscheinlich sehr glücklich. Mir wären sie zu ruhig und zu wenig mit 'Biss'/Durchsetzungsvermögen ausgestattet, aber ich mag auch einen ganz anderen Typ Hund, das hat also nix zu sagen. ;)

    Die Rassebeschreibung und den Verein, der da hinter der Zucht steht, finde ich allerdings auch sehr, sehr skurril. Was da teilweise an 'Werbeversprechen' zu lesen ist... Wenn man sich für einen Welpen der Rasse entscheidet, würde ich darauf achten, einen Züchter zu finden, der solche Dinge kritisch sieht und über seine eigenen Hunde und Welpen aus vorherigen Würfen nicht nur rosa-rote Lobesworte findet, sondern auch ein paar mögliche Schwächen erkennt und damit offen umgeht.

    Und wie immer, wenn man sich für eine Rasse interessiert, würde ich empfehlen, einfach mal möglichst viele Hunde kennenzulernen und mit den Besitzern ins Gespräch zu kommen – auf einer Ausstellung, bei einem Spaziergang, bei einem unverbindlichen Kennenlern-Besuch beim Züchter, der gerade keine Welpen hat, etc.

    Ja, das kam deswegen, weil in den vorherigen Posts geschrieben wurde, das sie ihren Hund auf den Arm nehmen, weil ein großer Hund um sie rum war, der hoch sprang und geblockt werden musste (...)

    Ah, okay, dann war das mein Fehler und ich hab's einfach falsch verstanden. :ops:

    Bei allem anderen bin ich völlig deiner Meinung - Mobbing und Bedrängen als "Der spielt aber so schön!" oder "Tja, dann hat der Kleine halt Pech gehabt" abzutun, geht gar nicht.

    Wenn der Kleine auf dem Arm bei Weitsicht so austickt, würde es mich nicht interessieren. Mit dem Verhalten muss die Halterin klar kommen. Ich würde dann nur denken : Gut, dass das nicht mein Hund ist :D

    Na klar! Mich stört das auch nicht, ich wollte damit nur sagen: dein vorheriger Beitrag klang so, als würden kleine Hunde auf dem Arm nur dann pöbeln, wenn sie oder ihr Halter von einem großen, freilaufenden, aufdringlichen Hund bedrängt werden - und das ist halt was, was ich hier (besonders im Auslaufgebiet, wo eh das "Recht des Stärkeren" gilt :muede: ) zwar auch sehe, aber nicht nur.

    Manchmal trifft man halt auch mal einen Auf-dem-Arm-Hund, der gerne alles, was er von dort oben sehen kann, für sich hätte - und bitte frei von "Störfaktoren". :D

    Aber warum pöbelt ein kleiner Hund der auf dem Arm ist ?
    Weil er und sein Frauchen von einem anderen Hund bedrängt werden.

    Naja, 'bedrängen' ist da aber teilweise sehr relativ. Ich treffe hier regelmäßig eine Frau, die ihren kleinen Wuschel auf den Arm nimmt, weil der schlechte Erfahrungen gemacht hat. Der pöbelt dann vom Arm aus. Aus Sicht des Hundes völlig verständlich - er hat die Erfahrung gemacht, dass er laut werden muss und schon halten andere Menschen und Hunde den Abstand ein, den er braucht. Aus Sicht der Frau auch völlig verständlich - wenn man einmal gesehen hat, wie der eigene Hund unter einem 10x so schweren anderen Hund verschwindet, ist man danach sicher erst mal kräftig erschrocken und will das nie wieder erleben müssen.

    Das Blöde dabei ist: die Wohlfühldistanz des Hundes sind gut 20m. Kommt man in diesen Radius (selbst wenn man den Hund dabei nicht mal anguckt und der eigene Hund artig im Fuß vorbeiläuft und sich auch nicht interessiert), wird's laut. Das wäre z.B. so ein Fall, wo ich mich als "normaler vorbeigehender HH mit nicht-aufdringlichem Hund auf dem Feldweg" nicht in der Pflicht sehe, irgendwas zu tun, da wäre die Frau, die den Hund auf dem Arm hat, gefragt - entweder durch Abbrechen der Pöbelei oder Vergrößern des Abstandes.

    Normalerweise sind meine Hunde groß und 'präsent' genug, um mit den meisten spontanen Hundekontakten kein Problem zu haben, selbst wenn es sich bei dem fremden, herankommenden Hund um eine 'freundliche' Dampfwalze handeln sollte. Seit mein Monster (Rüde, 12 Jahre alt) allerdings älter wird und ab und zu Tage hat, an denen seine Hinterbeine wackelig sind, nehme ich ihn in solchen Situationen auch gelegentlich auf den Arm – trotz seiner knapp 25kg.

    Welche sinnvollen Regeln würdet ihr beachten beim Hochnehmen? Ist an euch schon mal ein Hund hochgesprungen (an mir nicht)?

    Die Regeln, die du oben schon aufzählst, halte ich auch so ungefähr ein – kein ruckartiges Hochreißen des Hundes, sich selbst einen festen Stand verschaffen, keine 'spannenden' Bewegungen oder baumelnden Hundebeine, die den anderen Hund noch extra animieren könnten.

    Hochgesprungen ist an mir noch kein Hund, ich werde da allerdings auch immer richtig, richtig deutlich mit dem anderen HH und sage dem klipp und klar, dass a) mein Hund alt und krank ist und er seinen bitteschön flott unter Kontrolle bekommen soll; und b) dass er sich auf 'ne Menge unschöne Konsequenzen einstellen kann, falls sein Hund an mir hochspringt. Bislang haben da alle die Beine in die Hand genommen und ihren Ausreißer eingesammelt.

    Insofern: ja, ich nehme meinen Hund als eins von vielen Mitteln zum stressfreien Umgang mit anderen Hunden auf den Arm. Nicht ständig, aber ab und zu – und ich hab' damit bisher nur gute Erfahrungen gemacht und meinem Hund so sinnloses Überrannt-werden erspart.