@Shannon95 Dein Hund ist noch keine zwei Jahre alt, wenn ich das richtig sehe – da wäre ich mit abschließenden Urteilen über den Charakter gaaanz vorsichtig.
Die "typischen Aussie-Eigenschaften" schlagen gerne mal so mit gut drei Jahren durch.
Beiträge von pardalisa
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Was du da beschreibst, ist ein unerzogener Junghund, wo sich anscheinend niemand die Mühe macht, den verstehen, kontrollieren oder erziehen zu wollen.
Das hat nix, aber auch überhaupt nix damit zu tun, ob eine Rasse sich für Anfänger eignet. Zum einen ist ein Hund, den man um zwei Ecken kennt, bestenfalls 'ne nette Anekdote, sagt aber nichts über die generelle Tendenz im Charakter einer Rasse aus; zum anderen gibt es "Hundeanfänger" in zig verschiedenen Varianten.
Würde ich einen Aussie jemandem empfehlen, der vorher noch nie einen Hund hatte, das bunte Fell so niedlich findet und in einer großen Familie mit viel Trubel, begrenzter Zeit und regelmäßigem Kinderbesuch lebt? Nein, natürlich nicht.
Jemandem, der auch noch nie einen Hund hatte, aber eher gelassen ist und in einem ruhigeren Umfeld wohnt, der sich einen ernsthaften, leicht zu motivierenden Begleiter wünscht und nicht den Anspruch hat, dass sein Hund 'nett' sein muss – dem würde ich einen Aussie durchaus empfehlen.
Beides "Anfänger", aber zwei völlig verschiedene Situationen. Verstehst du, worauf ich hinaus möchte und warum "Anfängerhund" für mich so ein unsinniger Begriff ist?
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Anfängerhund ist ein Aussie trotzdem nicht
Kommt drauf an, wie man 'Anfängerhund' definiert.
Super verträgliche Mitlaufhunde, die alles und jeden lieb haben, grobe Erziehungsfehler mit einem Schulterzucken verzeihen und von Natur aus die Gelassenheit in Person sind, sind Aussies sicher nicht.
Aber man kann 30 Jahre mit einer anderen Hunderasse alles falsch machen und dann auch "am Aussie scheitern" oder man kann sich gut informieren, selbstkritisch die eigene Rassewahl überdenken und sich detailliert mit den zu erwartenden Eigenschaften auseinandersetzen – und dann ganz hervorragend mit einem Aussie als erstem Hund harmonieren.
Ich kenne beide Fälle zu Genüge und ich finde den Stempel "Anfängerhund" oder eben "kein Anfängerhund" für eine Rasse ziemlich nichtssagend, wenn man nicht ausführt, was damit gemeint ist und auf welche Art von "Hundeanfänger" sich das bezieht.
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Der Thread, den @flying-paws verlinkt hat, hätte ich auch empfohlen – schön abendfüllende Lektüre.
Ansonsten finde ich diesen Artikel hier für einen Rundumschlag-Überblick auch ganz gut: Australian Shepherd und Border Collieich weiss nur dass Aussies sehr schwierig sind :) die aussies die ich kenne haben alle Einen Knacks Weg.
Dann kennst du leider Aussies, die anscheinend bei den völlig falschen Leuten oder im falschen Umfeld leben. Schade für die Hunde.
Ein Aussie, der vernünftig informiert angeschafft wurde und wo die Besitzer sich mit den rassetypischen Bedürfnissen auseinander gesetzt haben, ist nicht schwierig und er sollte auch auf keinen Fall einen 'Knacks weg haben'.
Solche Negativbeispiele gibt es unbestritten und leider gar nicht so selten, aber die sagen weniger über den Charakter der Rasse und mehr über das Unvermögen der Besitzer und die traurigen Folgen eines Moderasse-Hypes aus.
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Dann nehme ich die Vorschläge zurück, auf dem Weg wird sich da nix finden lassen...
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Wie man am besten Wurfgeschwister sucht?
Gibt's 'ne (öffentlich einsehbare) Datenbank für die Rasse, in der man auf die Suche gehen könnte? Vielleicht haben ja Geschwister des Hundes die ZZL o.ä. gemacht und/oder man sieht sie auf Ausstellungen/Prüfungen?
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Nun würde ich gerne von euch wissen, nach welchen Kriterien ihr eine solche Pension aussucht. Was darf es dort auf keinen Fall geben oder im Gegenteil, was erwartet ihr dort unbedingt?
Ich bin nicht auf (kommerzielle) Betreuung bei meinen Hunden angewiesen, aber wenn ich auf der Suche nach einer Hundepension für einen klar umgrenzten Zeitraum wie z.B. einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende wäre, dann wären das so ungefähr meine Kriterien:
- rechtliche Sicherheit für beide Seiten, d.h. ich find's gut und richtig, wenn die Pension von meinem Hund Versicherungsnachweis und Impfpass sehen will, und ich möchte umgekehrt auch, dass die Pensionsbetreiber alle nötigen Genehmigungen haben und dass die Haftpflichtfrage geklärt ist
- Aufnahme von intakten Hunden ist möglich
- kein Kontakt der Hunde zu Minderjährigen; also keine Schüler, die sich mit Gassigehen ein bisschen Taschengeld dazuverdienen, keine Kinder von Mitarbeitern, die da zwischend den Hunden herumwuseln, usw.
- tägl. Bewegung an frischer Luft ohne Leine; Spaziergang muss gar nicht sein, viel lieber wäre mir ein großer, sicher eingezäunter Auslauf
- keine Gruppe von Hunden, die die ganze Zeit zusammen ist; meine Hunde würden prima mit "Zwingerhaltung" (= Unterbringung in einem beheizten Raum ohne ständigen "Familienanschluss" oder andere Hunde) klarkommen, nötige Bewegung und menschliche Ansprache natürlich vorausgesetzt
... irgendwas habe ich bestimmt vergessen, aber so im Groben ist es das. Eigentlich möchte ich genau das Gegenteil von dem, was gefühlt am häufigsten als Betreuung angeboten wird
(zumindest hier in der Gegend). Schade eigentlich, denn ich wäre bereit, für eine optimale Betreuung auch einen entsprechend hohen Preis zu zahlen, aber ein derartiges Angebot gibt's hier schlicht nicht. -
Würdet ihr sagen, das es "besser" ist beim 2. Hund bei der Ersthundrasse zu bleiben?
Kommt auf den Einzelfall an, würde ich sagen. Ich bin bei der gleichen Rasse geblieben, hab' aber zugesehen, dass ich da einen doch ziemlich unterschiedlichen Charakter beim Zweithund-Welpen bekomme – was netterweise hervorragend geklappt hat.
Was mir vorher bei der Überlegung wichtig war, waren solche Fragen wie...
Wie groß sollte der Gewichts- und Größenunterschied max. sein? (Bei uns besonders im Hinblick auf gefahrloses körperbetones Spiel und gemeinsamen Transport in einer Autobox.)
Wie viel Zeit habe ich für Training und Beschäftigung; will ich lieber zwei Hunde, die das gleiche "Hobby" haben, oder zwei völlig entgegengesetzte Sportarten ausüben?
Gibt es rassetypische Merkmale, die ich bei meinem Ersthund besonders schätze oder die ich beim Zweithund auf gar keinen Fall haben will?Im Bekanntenkreis kenne ich beides – sowohl Leute, die mehrere Hunde haben und immer die gleiche Rasse, als auch welche, die bunt durchgemischte Hundegruppen unterschiedlichster Rassen (oder Mixe) und Größen haben. Ist letztendlich vielleicht auch ein bisschen Geschmacksache.

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Haben die LUA-Dalmatiner auch das Nierenproblem?
Nein, soweit ich weiß, wurde genau das durch die Einkreuzung des Pointer "beseitigt".
Hier wird das ein bisschen näher erklärt: Low Uric Acid (LUA) - DZGD - Dalmatiner Zucht Gemeinschaft Deutschland e.V.
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Zwei Fotos vom Spaziergang heute – was skeptische Gesichtsausdrücke angeht, ist mein Senior hier bei uns unübertroffen.
Externer Inhalt c1.staticflickr.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und zum Vergleich einmal das normale "resting grummel face"...
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