Beiträge von pardalisa

    Ich hab mal auf der Seite von Annyx nachgeschaut - ja ich meinte das was als offizielle Farbbezeichnung laut Hersteller schwarz/türkis hat.

    &

    Ist ja auch eigentlich egal, wäre eh nur Geldverschwendung.
    Ich bin nur irgendwie so schnell von den Flexileinen genervt.


    Ich habe das blau-schwarze Anny-X und eine blaue Flexileine für meinen Senior, seit der tüddelig geworden ist. Ich könnte 'n Bild für dich machen, wenn das hilft? :smile:

    Bin ich die einzige, die die Welpenzeit nicht besonders anstrengend empfindet? :???:

    Anstrengend im Sinne von "furchtbar" fand ich die Welpenzeit auch nicht, ganz im Gegenteil. Ich hab' das eigentlich sehr genossen, dem Welpen die Welt zeigen zu können. :smile:

    Aber es braucht halt Zeit. Oder zumindest ging mir das so: bisschen Umweltgewöhnung, Alleinbleibtraining, der ein oder andere altersangemessene Spaziergang mit (erwachsenen) Hundefreunden, bei dem man öfter mal stehen bleibt und Pause einlegt/sich für den Welpen neue Sachen anguckt, kleine Autofahrten zum Kennenlernen, ...

    Wenn ich mir vorstelle, ich müsste das alles doppelt und häufiger mal getrennt machen, damit die Welpen nicht nur "aneinander kleben" – neee, danke. Ein Welpe ist toll, aber einer auf einmal reicht mir dann auch.

    Naja, Reserviertheit ggü. Fremden (Hunden & Menschen), Reizempfindlichkeit, eine ordentliche Portion Durchsetzungsvermögen, "Härte" gegenüber der Umwelt und eben der Schutz- und Wachtrieb sind aber beim Aussie eindeutig gewünscht. Alles im Rahmen natürlich, aber die Anlagen sollten eigentlich da sein. Vergleicht man das z.B. mit einem klassischen Meutehund, dann gehen die in solche Situationen einfach häufig mit einer anderen Grundeinstellung rein. Oder platt gesagt: Wo der Beagle noch neugierig guckt und vielleicht mal losschüsselt, um neue Freunde zu finden, hat der Aussie schon "seinen" Bereich um Frauchens Schreibtisch abgesteckt und passt auf, dass sich der Rest der Bürobenutzer auch ordentlich benimmt. ;)

    Natürlich kann auch ein Aussie ein guter Bürohund werden – aber man sollte sich halt klar darüber sein, dass einem das a) in den wenigsten Fällen ohne Training oder Managment einfach so in den Schoß fällt, und b) dass die Wahrscheinlichkeit für so eine Eignung bei anderen Rassen, die da mehr auf "Fremden-Kompatibilität" gezüchtet wurden, vermutlich höher ist.

    (Und ich finde auch nicht, dass das "Schlechtreden" ist, wenn man sagt, dass beim Aussie das Wach-/Hofhund-Erbe und die Reserviertheit ev. durchschlägt. Viele Leute – mich eingeschlossen – schätzen genau das an ihrem Hund und haben u.a. deswegen genau die Rasse.)

    Ich würde zwei Welpen gleichzeitig auch nicht haben wollen.

    Das fängt schon damit an, dass ich vernünftiges Leinenführigkeitstraining mit zwei Welpen gleichzeitig für... sagen wir mal vorsichtig: schwierig halte. Und auch solche Sachen wie das Alleinebleiben, wo ich möchte, dass meine Hunde das auch ganz allein (ohne den Zweithund) können, oder Begegnungen mit fremden Hunden, die sie nicht nur "im Rudel" meistern können sollen. Das wären alles so Dinge, wo ich die doppelt und dreifache Zeit bräuchte, wenn ich das zwei Welpen gleichzeitig beibringen müsste.

    Das (mögliche) Problem dabei sehe ich nicht so sehr in der Verträglichkeit des individuellen Hundes, sondern in den Wünschen deiner Bekannten.

    Die Aussie-Besitzer, die ich so kenne, wussten, was da auf sie zukommen könnte. Wenn der Hund da während des Erwachsenwerdens mit anderen Hunden ein paar Mal angeeckt ist, war das kein Problem, weil Verträglichkeit auf der Muss-unbedingt-Liste eh nicht stand. Dann wurde der eben entsprechend geführt und gut ist's. Manche waren nach ihrer "Hirn aus, ist heute ein bisschen blöd im Kopp"-Phase völlig unkompliziert, andere haben beschlossen, das sie bitte ihre Ruhe und einen gewissen Mindestabstand brauchen, zumindest in einigen Situationen.

    Wenn man allerdings wirklich darauf angewiesen ist, dass der Hund unkompliziert & verträglich ist (und z.B. nicht die Möglichkeit hat, ihn in ruhiger Umgebung ohne andere Hunde betreuuen zu lassen oder im Büro über einen längeren Zeitraum hinweg zu testen, was geht und was nicht), dann kann sich da ganz schnell ein ziemlich fieser Druck aufbauen, weil es ja klappen muss. Und spätestens da ist dann bei den Aussies, die ich so kenne, der Ofen aus – angespanntes Frauchen in einer Situation, die eh schon für den Hund nicht optimal ist? Gar nicht gut und für keinen der Beteiligten schön.

    Mal umgekehrt gefragt: Was reizt deine Bekannte denn am Aussie? Mittelgroße, sportliche Hunde gibt's ja doch einige, bei denen so eine Mitnahme ins Büro mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit klappen würde. :smile:

    Bis jetzt ist sie sehr gut verträglich mit anderen Hunden (das ist ihr sehr wichtig). Jetzt ist halt nur die Frage,wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,dass sie auch in Zukunft gut mit anderen Hunden zurecht kommt?
    Ab wann kann man wirklich sagen,dass sie wahrscheinlich sozialverträglich bleiben wird (vorausgesetzt sie macht keine schlechten Erfahrungen)?

    Wenn einem Verträglichkeit wirklich wichtig ist und man darauf angewiesen ist, dass der Hund mit anderen Hunden und Menschen total unkompliziert ist (z.B. in der von dir beschriebenen Bürosituation), würde ich vom Aussie generell Abstand nehmen.

    Neun Monate ist entwicklungsmäßig noch nix, da sind die meisten verspielt und freundlich – so ab drei bis vier Jahren würde ich sagen, dass ein Aussie wirklich "fertig" vom Charakter her ist.

    Nachtrag: Mit schlechten oder guten Erfahrungen hat das mit der Verträglichkeit beim Aussie meist nur am Rande zu tun – die können andere Hunde/Menschen im Erwachsenenalter doof finden, ohne dass ihnen je was getan wurde. ;) Gehört bis zu einem gewissen Grad einfach zur Rasse dazu.

    Mein Gedanke wäre jetzt etwas anderes zu finden, dass sie rumtragen kann? Wäre das ne Möglichkeit? Oder doch keine gute Idee?

    Wenn sie sonst kein Problem mit Ressourcen hat, würde ich das auf jeden Fall mal versuchen.

    Ansonsten würde ich einen Maulkorb kaufen (gibt ganz leichte, bunte z.B. aus der Windhundecke, die stören den Hund nicht, wenn man das nett trainiert, und sehen auch nicht "gefährlich" aus) und den immer dann anziehen, wenn man weiß, dass man gerade nicht den Kopp oder die Zeit zum Aus-Training beim Spaziergang hat, damit sie das Erfolgserlebnis nicht hat und die Zähne keinen Schaden nehmen. Und parallel ein bombensicheres Aus-Kommando üben.

    Nicht nur ein bemerkenswerter Satz, vor allem ein bemerkenswerter Name: Wir haben vorhin beim Spaziergang einen Mix aus franz. Bulldogge und Staffordshire Bullterrier getroffen – sehr niedlicher Hund, kompakt (... oder um's anders zu sagen: ein bisschen kugelförmig :D ) gebaut, seeehr verfressen, gelb-blondes Fell und äußerst interessiert an dem Futterdummy, den ich dabei hatte. Der Besitzer hat seinen Hund dann eingesammelt und meinte dabei: "Genau deswegen heißt der auch Pac-Man!" :lol:

    Hast du das (mit dem über die Schultern tragen) vorher schon geübt gehabt oder hat dein Hund das so spontan mitgemacht?

    Vorher geübt hatte ich das bis dahin nicht. Aber mein Hund war in dem Moment viel zu "weggetreten", um das irgendwie mitzubekommen oder zu protestieren. :( : Seit diesem Erlebnis übe ich das immer mal wieder mit meinen Hunden, dass sie sich spontan hochheben und in verschiedenen Positionen tragen lassen.

    Blöde Frage... Was spricht eigentlich für einen großen Hund?

    Mhm, kommt drauf an, wie man "groß" definiert. Für mich spricht für einen mittelgroßen bis großen Hund die "Robustheit" beim Kontakt mit anderen Hunden; dass ich mich beim Sport/Training nicht für jeden Keks bücken muss ;) , die Ausdauer und Beweglichkeit auf richtig langen Wander- und Radtouren (da gibt's dann allerdings auch wieder ein "zu groß", wo's unpraktisch wird oder der Hund aufgrund seiner Masse nicht mehr mithalten kann); und ja, wenn ich ganz ehrlich bin auch ein bisschen der optische Eindruck – ich fühl mich schon besser, wenn ich nachts mit zwei Aussies draußen unterwegs bin als wenn ich zwei Bolonkas dabei hätte.

    Relativ schnell kommt man vom Hauptbahnhof auch auf die Bult (bisschen Bäume und verhältnismäßig viel Wiese, wo häufig auch viele andere Hunde sind). Wenn man vom Hbf mit der S-Bahn eine Station bis Bismarckstraße fährt, steht man quasi direkt daneben. :smile:

    (Keine Gewähr, wie sich das in den letzten Jahren entwickelt hat – ich war da "früher" mit Shawnee öfter, da waren da zwar viele, aber fast nur nette Hunde und Freilauf kein Problem – hat jemand da aktuellere Infos?)