Beiträge von pardalisa

    Hier stinkt auch keine der (zahlreichen :hust: ) Fettlederleinen.

    Bevor du sie wegschmeißt: es gibt ein Lederfett mit Eukalyptus (weiß leider nicht mehr, wo – ich hab' das mal auf einer Pferdemesse gekauft), das pflegt nicht nur super, der Geruch ist auch echt angenehm und das Eukalyptus-Öl soll angeblich gegen Mief und Schimmel helfen. Vieleicht ist das einen Versuch wert? :smile:

    Nun dachte ich an sowas: Kiste mit "zu verschenken" beschriften, Zeugs rein und ein paar Straßen weiter an den Rand stellen. Vielleicht bedient sich ja jemand, ich bin den Kram los, Problem gelöst.

    Sieht man hier auch häufiger.

    Falls du Sorgen wegen Ärger hast – guck doch mal, ob es bei dir in der Nähe ein soziales Kaufhaus oder ähnliches gibt, wo man sein Zeug spenden kann, es weiterverkauft wird und der Erlös für gute Zwecke verwendet wird (hier in der Stadt fließt so z.B. ein bisschen Geld in kostenlose Nachmittagsbetreuung, Sportstunden und Nachhilfe für Kinder von Eltern, die sich das sonst nicht leisten könnten). :smile:

    Ich durfte mich da letztens an @pardalisas Aussie ausprobieren und es kam richtig was raus und hielt auch an. Vielleicht wäre das ja die bessere Möglichkeit für euch...

    :gut:

    Ich hätte nie gedacht, dass beim professionellen "Waschen, Ausbrüsten, Fönen" so viel Fell rauskommt. Normalerweise fusselt mein Hund im Frühjahr wochenlang vor sich hin, aber das war wirklich klasse – das Unterwolle-Abwerfen war quasi auf einen Schlag erledigt und das Fell ist jetzt richtig schön luftig, das festere Deckhaar ist heile, was mir wegen Regen- und Sonnenschutz wichtig ist, und nach dem Baden ist er ruck-zuck (und geruchsfrei ;) ) wieder trocken. Ich glaube, so wird er gut durch den Sommer kommen. :smile:

    Falls ihr euch dazu entschließt, den Pudelmix-Opi bei euch aufzunehmen, würde ich auf jeden Fall viel, viel Zeit einplanen und auf keinen Fall davon ausgehen, dass der einfach so mitläuft, nur weil er älter und ruhiger ist.

    Ich hab' die Kombi "Hundesenior mit beginnender Demenz + junger Rüde mit Tatendrang und unerschöpflicher Energie" ja auch gerade und ein paar Dinge, die man dabei im Hinterkopf haben muss, wären...

    - deutlich höheres Ruhe- und Schlafbedürfnis des Seniors. Klar, das spielt sich irgendwann ein, dass der jüngere Hund den älteren in Frieden lässt, aber am Anfang würde ich damit rechnen, dass man da ein wirklich wachsames Auge drauf haben muss.
    - unterschiedliche Bedürfnisse beim Spaziergang: mit fortschreitendem Alter wird das Gehtempo des Seniors langsamer und die Sehkraft lässt nach – kann schon mal vorkommen, dass man zehn Minuten am selben Grasbüschel steht, weil der Hund eine Schnüffelpause braucht, oder in gaaanz langsamem Schlendertempo durch die Gegend zieht. Der Rest der Spaziergangsteilnehmer muss sich da anpassen und damit der jüngere Hund auch auf seine Kosten kommt, sind gelegentliche getrennte Spaziergänge sinnvoll – aber halt zeitintensiv.
    - je nach sonstigen Aktivitäten: Mitnahme zu längeren Wandertouren, Radtouren, Ganztagesausflügen, Turniertagen und anderen körperlich und mental anstregenden Dingen wird vermutlich mit dem Senior nicht im selben Maß klappen wie mit einem jungen Hund. Wenn man nicht will, dass der Opi bei solchen Anlässen allein zu Hause hockt, braucht man eine zuverlässige Betreuung (was ja bei euch vielleicht die Schwiegermutter wäre?), aber mit der Spontaneität hat sich's erst mal.
    - Alters"macken" – alte Hunde können echt wunderlich sein. Ich bin wirklich froh, dass mein jüngerer Rüde erziehungstechnisch aus dem Gröbsten raus ist und ich mich in vielen Situationen blind auf ihn verlassen kann, weil ich mich da voll auf den Senior konzentrieren muss. Wäre der jüngere Hund noch nicht erwachsen (ich glaube, du schreibst, dass euer Rüde 11 Monate alt ist? Da kommt ja entwicklungsmäßig noch 'ne Menge.), wären so einige Alltagssituationen eine richtige Herausforderung. Kann man schaffen, man muss sich aber klar machen, dass das u.U. nicht doppelt, sondern dreimal so viel Arbeit bedeutet.

    Insofern: Wenn euch das alles klar ist und ihr trotzdem sagt "doch, wollen und können wir!", dann hätte der Opi es bestimmt gut bei euch. :smile: Wenn nicht, würde ich's ihm zuliebe nicht machen. Als gelegentlichen Sitter kann man sich ja trotzdem anbieten.

    Auf wie viel Mitarbeit kannst du denn von deiner Tante hoffen? Hilft es was, wenn ihr euch vorher absprecht und Verhaltensregeln festlegt (also z.B. kein Spielzeug herumliegen lassen, kein Füttern nebenbei, der Hund, der anfängt, den anderen zu mobben/einzuschränken, wird auf seinen Platz geschickt, usw.), die dann jeder bei seinem Hund durchsetzt? Falls das klappen könnte, würde ich es damit versuchen.

    Wenn das vermutlich nicht klappen würde, würde ich mir, glaube ich, den Stress komplett ersparen und die Hunde gar nicht zusammen lassen – also entweder du lässt deine Hündin gleich in der anderen Wohnung/in einem anderen Zimmer oder für die Zeit des gemeinsamen Essens in einer Gitterbox (wenn sie das kennt) und bittest deine Tante nur, ihren Hund davon fernzuhalten. Ist dann vermutlich die stressfreiste Variante für alle Beteiligten.

    Was hat euch zur Anschaffung eines weiteren Hundes bewogen?

    Ganz egoistisch – ich wollte einen zweiten Hund. Mein Ersthund war zu dem Zeitpunkt knapp neun Jahre alt und (rasseuntypisch) schon immer ein Sportmuffel. Und ich liebe ihn mehr als ich in Worte fassen kann, aber Grumpy Cat ist gegen ihn 'ne extrovertierte Frohnatur. ;) Ich wollte also für mich einen sportlichen, leicht zu motivierenden Hund, der mit Begeisterung all das machen würde, zu dem sich der Ersthund nur mirzuliebe aufgerafft hat.

    Was war euch dabei besonders wichtig?

    Dass die Gesamtsituation stimmt (genug Geld, genug Platz) und alle Was-wäre-wenn-Punkte geklärt sind (dauerhafte, heftige Unverträglichkeit der Hunde untereinander wäre z.B. für mich auch ein Grund gewesen, den Zweithund in Absprache mit dem Züchter in ein anderes Zuhause zu vermitteln).

    Für mich war außerdem wichtig, dass ich genug Zeit habe, um mich mit jedem Hund auch regelmäßig einzeln zu beschäftigen. Ich weiß, dass die Meinungen da auseinander gehen, aber ich persönlich hab' nicht zwei Hunde, damit die sich dann gegenseitig bespaßen und nur noch Aktivitäten in der Gruppe stattfinden – ich genieße diese "Einzelhundzeit" mit jedem der beiden.

    Welche Vor- bzw. Nachteile hattet ihr davon?

    Nachteile: nehme ich nicht groß als störend war, muss man aber bedenken – zwei Hunde kosten mehr, sind schwieriger "mal eben so" bei jemandem unterzubringen, wenn man eine Betreuung braucht, brauchen mehr Platz im Auto, und dann eben der Zeitfaktor.

    Vorteile: Ich hab' genau den Zweithund bekommen, den ich mir erhofft hatte. :smile:

    Wie verhalten sich eure Hunde, wenn ihr arbeiten seid?

    Die schlafen. :D Entweder zu Hause oder bei der Arbeit unter'm Schreibtisch.

    Habt ihr einen Erwachsenen, oder einen Welpen dazu geholt?

    Einen Welpen. Ich wusste, dass mein Ersthund mit anderen Hunden unkompliziert ist und war mir ziemlich sicher, dass er den "Neuen" problemlos akzeptieren würde. Ich habe allerdings auch eher mit einer friedlichen Koexistenz der Hunde gerechnet, wo sie nicht viel miteinander anfangen können, aber ohne Stress zusammenleben – das wäre völlig okay gewesen. Dass sie sich doch richtig gut verstehen und sich offensichtlich gerne mögen, selten mal miteinander spielen, aber häufig kuscheln und zusammenliegen, war eine nette Überraschung.

    Hast du mal versucht, mit ihr in ganz gleichmäßigem Tempo unterwegs zu sein, also z.B. langsames Joggen? Geht gut am Bauchgurt mit Ruckdämpferleine, wenn du Sorge hast, dass sie plötzliche Hüpfer macht, und das gleichmäßige Traben hilft bei vielen Hunden enorm, um "runterzukommen".

    Zusätzlich würde ich mich auf jeden Fall auch nach einer Freilauf-Möglichkeit in eingezäuntem Gebiet umhören – ab und zu mal völlig ohne Leine die Beine strecken können tut schon ordentlich was für die hündische Lebensqualität. :smile:

    (Und von Frisbee und ähnlichem würde ich zum "Auspowern" eher Abstand nehmen, wenn sie eh schon so jagdlich ambitioniert ist – solche Bewegungsreize würde ich höchstens in ganz kleinen Einheiten ins Training einbauen – vielleicht anfangs sogar unter Trainer-Anleitung –, aber nicht für die körperliche Auslastung nehmen.)

    Deutsche Tierheime, in Östereich Tierschutztäuser (die staatlich gefördert werden, was z.B. JEDES städtische Tierheim für Fundhunde betrfft) vermitteln auch keine Auslandshunde.
    Vermittelt werden die in Deutschland, genau wie in Östereich, ausschließlich über Organisationen für Auslandstierschutz oder eben auch privat finanzierten Pflegestellen.

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Unser städtisches Tierheim (in Deutschland, genauer gesagt Niedersachsen) vermittelt Hunde, die direkt aus Rumänien und Russland kommen.

    Da war keine Pflegestelle oder ein überforderter Besitzer dazwischen, die den Hund im TH abgegeben haben – die Hunde wandern aus der Auffangstation im Ausland ins TH hier vor Ort und werden dann vermittelt.

    @Cattlefan, mag sein, dass es bei dir keinen schönen Rundwege für Hundespaziergänge und stattdessen viele Fahrrad- und Feldstichwege gibt (und ich verstehe absolut, wie frustrierend das ist!), aber das hier:

    Weil dieses Gesetz bei uns quasi ganzjährig besteht.

    ... stimmt so einfach nicht.

    In Nds kann ich meinen Hund außerhalb von privaten Grundstücken 3,5 Monate lang nirgendwo artgerecht freilaufen lassen. Kein Dummytraining über größere Strecken, kein Hundekontakt während des Spaziergangs, wenn man das aus verständlichen Gründen an der Schleppleine ablehnt, kein freies Nebenhertraben beim Joggen oder Radfahren, keine Mitnahme vom Hund am Pferd, wenn man nicht das Risiko mit der Leine und den Pferdebeinen eingehen möchte, kein Freilauf am Hundestrand, usw. usf.

    Ich kann nicht mal zu einem Feldweg fahren und die Hunde da 1,5km am Stück die Beine ohne Leine strecken lassen, denn selbst, wenn der Feldweg nach besagten Kilometern zu Ende ist und dabei rechts und links des Weges landwirtschaftliche Nutzfläche ist, auf der garantiert nix brütet (und die meine Hunde eh nicht betreten dürfen), ist das immer noch verboten, wenn ich auf diesem Weg die Leine abmache.

    Und das alles aufgrund eines Gesetzes, dessen erhoffte Wirkung nichteinmal irgendwie belegt ist, dessen Sinn sich in dieser Ausführung schwer begründen lässt und das sich HH gezielt als eine Gruppe von "angeblichen Störern" herauspickt, während alle anderen munter weiter ohne Einschränkungen durch die Gegend tappen dürfen.

    So wirklich viele Ausweichsmöglichkeiten hat man in S.-H. echt nicht.Wenn man sich gesetzeskonform verhält!

    Mal in Zahlen:

    Niedersachsen hat 1.162.522ha Wald, S-H hat 162.466ha (Quelle: wald.de, Ergebnis der Bundeswaldinventur).

    Selbst, wenn man die unterschiedliche Größe der Bundesländer mit einbezieht, hat Nds prozentual immer noch mehr als das doppelte im Vergleich zu S-H (selbe Quelle).