Was hat euch zur Anschaffung eines weiteren Hundes bewogen?
Ganz egoistisch – ich wollte einen zweiten Hund. Mein Ersthund war zu dem Zeitpunkt knapp neun Jahre alt und (rasseuntypisch) schon immer ein Sportmuffel. Und ich liebe ihn mehr als ich in Worte fassen kann, aber Grumpy Cat ist gegen ihn 'ne extrovertierte Frohnatur.
Ich wollte also für mich einen sportlichen, leicht zu motivierenden Hund, der mit Begeisterung all das machen würde, zu dem sich der Ersthund nur mirzuliebe aufgerafft hat.
Was war euch dabei besonders wichtig?
Dass die Gesamtsituation stimmt (genug Geld, genug Platz) und alle Was-wäre-wenn-Punkte geklärt sind (dauerhafte, heftige Unverträglichkeit der Hunde untereinander wäre z.B. für mich auch ein Grund gewesen, den Zweithund in Absprache mit dem Züchter in ein anderes Zuhause zu vermitteln).
Für mich war außerdem wichtig, dass ich genug Zeit habe, um mich mit jedem Hund auch regelmäßig einzeln zu beschäftigen. Ich weiß, dass die Meinungen da auseinander gehen, aber ich persönlich hab' nicht zwei Hunde, damit die sich dann gegenseitig bespaßen und nur noch Aktivitäten in der Gruppe stattfinden – ich genieße diese "Einzelhundzeit" mit jedem der beiden.
Welche Vor- bzw. Nachteile hattet ihr davon?
Nachteile: nehme ich nicht groß als störend war, muss man aber bedenken – zwei Hunde kosten mehr, sind schwieriger "mal eben so" bei jemandem unterzubringen, wenn man eine Betreuung braucht, brauchen mehr Platz im Auto, und dann eben der Zeitfaktor.
Vorteile: Ich hab' genau den Zweithund bekommen, den ich mir erhofft hatte. 
Wie verhalten sich eure Hunde, wenn ihr arbeiten seid?
Die schlafen.
Entweder zu Hause oder bei der Arbeit unter'm Schreibtisch.
Habt ihr einen Erwachsenen, oder einen Welpen dazu geholt?
Einen Welpen. Ich wusste, dass mein Ersthund mit anderen Hunden unkompliziert ist und war mir ziemlich sicher, dass er den "Neuen" problemlos akzeptieren würde. Ich habe allerdings auch eher mit einer friedlichen Koexistenz der Hunde gerechnet, wo sie nicht viel miteinander anfangen können, aber ohne Stress zusammenleben – das wäre völlig okay gewesen. Dass sie sich doch richtig gut verstehen und sich offensichtlich gerne mögen, selten mal miteinander spielen, aber häufig kuscheln und zusammenliegen, war eine nette Überraschung.