Beiträge von pardalisa

    Wenn der Maulkorb wirklich sicher sein soll, würde ich keinen aus Biothane nehmen – der eignet sich m.M.n. eher für solche Sachen wie Bahnfahrten und ähnliche Anlässe, wo der Hund zwar was auf der Nase haben, das Ding aber nix "abkönnen" muss. ;)

    Wäre es vielleicht eine Idee, den schon vorhandenen Maulkorb etwas nachzupolstern? :smile: Oder einen zweiten, stabilen Gittermaulkorb mit etwas anderer Form zu kaufen und die dann abwechselnd aufzuziehen, damit der Maulkorb nicht immer an der exakt gleichen Stelle aufliegt?

    Ich hab' das Safety zum Joggen/Ziehen am Rad für die Hunde: zumindest bei meinen – die vom Fell her Whiskey ja nicht so unähnlich sind – sitzt das perfekt, solange der Zug gerade von hinten-oben kommt. Sobald der Zug allerdings von der Seite kommt (z.B. an der Schleppleine oder auch schon an der ganz normalen Führleine, wenn der Hund einen Hoppser macht), rutscht es hin und her, deshalb ist das bei uns nur als Zuggeschirr im Einsatz.

    Du kannst Myrddins Geschirr aber gerne mal an Whiskey an-/ausprobieren, wenn du magst. :smile:

    Und vom demher nur weil dein Hund toll ist gleich zu sagen - perfekte Mischung - ist gefährlich.

    ... das, und dazu kommt noch: der Hund ist laut Beitrag im Vorstelllungsthread noch keine drei Jahre alt. Da kann charakterlich (gerade bzgl. des "Aussie-Erbes" Schutz- und Wachtrieb!) und gesundheitlich (die Lebenserwartung vom Berner ist ja nicht gerade die höchste...) noch so viel kommen, dass ich sehr vorsichtig wäre, jetzt schon abschließende Urteile über die "Gelungenheit" so einer Mischung zu treffen.

    Ich habe "früher" nur mit so kleinen, günstigen Knipsekameras fotografiert, mittlerweile habe ich eine spiegellose Systemkamera (Nikon 1 V1) und taste mich mit der ans "richtige" Fotografieren (verschiedene Einstellungen ausprobieren, nicht nur Automatikmodus benutzen, Blick für gute Motive und Lichteinfall entwickeln, usw.) heran.

    Für mich war bei der Anschaffung wichtig, dass die Kamera relativ robust und nicht zu schwer ist, weil ich sie gerne auch auf Tagestouren und in den Wanderurlaub mitnehme – die richtig großen "Profikameras"/DSLRs sind zwar qualitativ klasse, wären mir da aber zu sperrig.

    Ich habe meinen Meriva inzwischen zum Campingmobil umgebaut (Microcamper oder Schlafwagen sozusagen) und darin auch schon mit Hunden geschlafen.
    Nun kann ich endlich wieder spontan campen fahren. Ich hätte nicht gedacht, dass ich da mit über 1,70m ausgestreckt drin liegen kann.
    Wir haben das auch schon mit zwei Erwachsenen (beide ü 1,70m) und vier Hunden getestet. Passt! :bindafür:
    Das freut mich total. Nicht nur Hundeauto sondern auch Hundecamper. :applaus:

    Wow, cool! :smile: Magst du ein paar Fotos zeigen?

    Ich hab' vor ein paar Wochen meinen alten Polo durch einen Roomster ersetzt, u.a. mit dem Hintergedanken, dann endlich ein Auto zu haben, in dem man auch spontan mal 'ne Nacht pennen kann. Jetzt gibt's erst mal 'ne neue Hundebox, aber sobald wieder Zeit & Geld übrig ist, steht die Campingausrüstung an.

    Ich bin ein bisschen stolz auf meine Jungs: Wir sind gerade bei meinen Eltern und passen auf's Haus auf, während die im Urlaub sind – und hier im Dorf ist so eine Art historisches Schützenfest, inkl. Pferdeumzügen, lauter Musik, vielen Leuten und (ganz besonders schön ;) ) Kanonenschüssen mehrfach am Tag.

    ... und die Hunde nehmen das total locker so hin. Sie beobachten das bunte Treiben zwar immer mal wieder von ihrem "Ausguck" im Garten, wenn sich was in der direkten Umgebung tut, aber Stress, Kläffen oder Unruhe? Fehlanzeige. :smile: Selbst der Senior, der mit Veränderungen nicht mehr so gut klarkommt, ist entspannt.

    Wesenstests und Rasselisten sind für mich NUR gerechtfertigt, wenn ich Leib und Leben gefährdet sehe.

    Das Problem ist halt: Wie und durch wen wird das dann festgelegt oder "berechnet", ab wann ein Hund Leib und Leben gefährden kann?

    Macht man das dann an der Größe fest? Wenn ja – gehören dann alle Hunde über einer bestimmten Körpergröße erstmal pauschal auf die Liste, weil – sagen wir mal, ab 50cm SH – das Gebiss des Hundes groß genug ist, um einen Menschen theoretisch tödlich zu verletzen?

    Oder am ursprünglichen Verwendungszweck der Rasse? Alle Hof-/Wach-/Herdenschutz- und Gebrauchshunde können sich für einen Wesenstest und 'ne Rasseliste "qualifizieren", beim Rest gilt die Unschuldsvermutung? Und was ist dann mit den "Grauzonenfällen" wie den Treibhunden (ACD, Aussie, etc.) – die haben auch ganz ordentlich Biss und Power, stehen aber m.W.n. nirgendwo auf einer Liste, obwohl die bei falscher Führung auch richtig, richtig ungemütlich und gefährlich werden können.

    Egal, welche Kriterien man für so eine Liste heranzieht – ungerecht wird's immer, weil Hunde und Menschen betroffen sein werden, die sich nie was zu Schulden kommen lassen, und andere nicht erfasst sein werden, die besser tatsächlich mal 'nen Wesens-/Sachkundetest machen würden. Die einzig gerechte Möglichkeit ist da m.M.n. wirklich, völlig ohne Ansehen der "äußeren Merkmale" wie Größe, Rassezugehörigkeit, etc. zu sagen: jeder HH muss nachweisen können, dass er rudimentäre Kenntnisse zum Thema Hundehaltung und Hundeverhalten hat und nach einem Vorfall oder bei "dringender Gefahr im Verzug" kann eine Wesensüberprüfung dann halt für jeden Hund angeordnet werden, vom Chi bis zum Cane Corso.

    Die [Rasselisten] haben für mich auch nichts, aber auch gar nichts, mit Gerechtigkeit oder sowas zu tun, sondern NUR mit dem Schutz von Menschen, mit Gefahrenabwehr.
    Einen Kangal halte ich für potentiell lebensgefährlich für Menschen.

    Aber auch hier: Wo zieht man da welche Grenze? Ein Berner Sennenhund ist potenziell lebensgefährlich. Ein Großpudel ist potenziell lebensgefährlich. Ein Golden Retriever ist potenziell lebensgefährlich. Das sind alles große, kräftige Hunde, die theoretisch die nötige "Ausstattung" an Muskeln und Zähnen hätten, um einen Menschen ernsthaft zu verletzen. Gehören die dann auch alle zur Gefahrenabwehr auf die Liste? Und wenn nicht, s.o. - anhand welcher Kriterien will man denn dann so eine Liste erstellen?

    Wie man's dreht und wendet, Rasselisten sind einfach Murks.

    Die wenigsten Hunde die ich kenne würden sich provozieren/bedrängen (wenn der Gegenüber es darauf angelegt gebissen zu werden) lassen ohne abzuschnappen.

    Stimme ich dir zu, aber zwischen "kurzes Abschnappen bei einem Hund, der sonst ausgeglichen und beherrscht durch die Gegend läuft" und "man weiß vorher schon, dass der Hund bei Unsicherheit beißt und dann vermutlich aufgrund der Panik auch nicht mehr sonderlich 'bedacht' vorgeht" sehe ich noch mal einen Unterschied...

    Das Problem ist halt, dass es dem zuständigem Amt im Pechfall völlig egal ist, warum der Hund zugebissen hat und was der gebissene Typ vorher für einen Blödsinn verzapft hat: wenn die sich auf den Standpunkt stellen "der Hund hat nicht zu beißen!" und es kommt ev. noch mal zu so einem Zwischenfall, dann wird das ein langwieriger, mühsamer Weg, Auflagen wie Leinen- und Maulkorbzwang wieder loszuwerden (falls überhaupt möglich). Ich würde da - allein schon im Interesse des Hundes – lieber selbst aktiv werden, sicherheitshalber öfter einen Maulkorb draufpacken und das so lange, bis der Hund an Selbstsicherheit gewonnen hat und auch in solchen Bedrängungssituationen einen etwas längeren Geduldsfaden hat bzw. abrufbar ist.

    Der Maulkorb ist doch keine Strafe für den Hund, sondern bloß ein vorübergehendes Mittel zum Zweck, um "Schlimmeres" zu verhindern.

    (Und ich find's total toll, dass die TE selbst sagt, dass der Hund jetzt schon an belebten Orten einen Maulkorb trägt. :gut: Ich würde das einfach beibehalten, den MK lieber einmal öfter anziehen und mit dem Hund üben, dass er sich in Not-/Bedrängungssituationen zu ihr umorientieren soll. Sobald das klappt, kann man den MK ja auch wieder Schritt für Schritt weglassen.)

    Aber mit Leuten die sich absichtlich beißen lassen rechnet man doch auch nicht. Das finde ich irgendwie ungerecht dem Hund gegenüber, der hat nun wirklich nichts falsch gemacht.

    Wieso ungerecht? Ein gut sitzender Maulkorb, der noch dazu nett auftrainiert wurde, stört den Hund minimal bis gar nicht beim Spaziergang. Muss ja kein schweres Exemplar aus solidem Stahl ;) sein, als "Abschreckung" für dumme Grabbler, die auf Warnungen nicht hören, reicht ja schon ein grellbunter Plastikmaulkorb.

    Und so unfair das auch ist – auch für solche Deppen muss man ja leider als HH mitdenken. :/ Das ist blöd, aber die Gefährdungshaftung fragt nun mal leider nicht, wer Schuld hatte oder ob der Gebissene vorher gewarnt wurde und sich selbst (absichtlich) in so eine dumme Situation begeben hat.