@Monstertier Jemand (war es @dragonwog? Falls nicht, sorry für's Markieren!
) hatte mal einen guten Blogartikel verlinkt, wo es um kaputte Zähne bei Hunden als Folge von Geweihen als Kauartikel ging, und die TÄ meines Vertrauens sagt auch, man soll da vorsichtig sein. Nur so als Info, falls dein Hund auch eher beherzt "reinhaut", wenn es was zu knabbern gibt. ![]()
Beiträge von pardalisa
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Eine Box wiederum ist kein Sicherheitsaspekt - ausser im Auto. Was will der Hund denn machen in der Wohnung? Aus dem Fenster springen?
Guck mal auf der Seite vorher, da hab' ich ein Beispiel zum Sicherheitsaspekt.
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Zu spät zum Hinzufügen an meinen Beitrag oben...
Den Hund tagsüber – während der Arbeitszeit oder weil er (noch) nicht gut alleinbleiben kann – in eine Box zu sperren und das schlimmstenfalls über Monate oder gar Jahre ist natürlich Schwachsinn. Da sind wir uns, denke ich, alle einig, obwohl das ja leider trotzdem von einer gar nicht so kleinen Anzahl von HH so praktiziert wird. Aber eine Box als Hilfsmittel für einen kurzen Zeitraum (!), die es dem Welpen ermöglicht, im gleichen Zimmer und idealerweise direkt neben seinem Sozialpartner zu schlafen und sich selbst bei spontanen, nächtlichen "Erkundungsgängen" nicht zu verletzen – ich wüsste nicht, was da die tierschutzkonforme Alternative ist.
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Meine Hunde dürfen sich aussuchen, wo sie schlafen, schon seit sie Welpen sind. Der ältere liegt lieber kühl, bevorzugt sein Kunstlederkörbchen und kommt nur kurz mal zum Kuscheln ins Bett, der jüngere pennt auch bei 28°C im Schatten mit unter der Decke, weil er einfach Körperkontakt-Fan ist. Ich finde das gemütlich, aber ich kann auch absolut verstehen, wenn man den Hund aus Platz-, Haar- oder sonstigen Gründen nicht im Bett haben will. Wenigstens einen Schlafplatz im gleichen Zimmer würde ich aber schon anbieten, ob der erwachsene Hund den dann annimmt oder lieber woanders pennt, ist ja seine Entscheidung. (Bei uns ist das 'ne große Gitterbox, die mit einem leichten Tuch abgedeckt ist, sodass eine 'Höhle' entsteht und wo die Tür mit einem kleinen Fahrradspanngurt so befestigt ist, dass sie immer offen steht und nicht zufallen kann. Die Hunde nutzen das ganz gern als Rückzugsort.)
Dazu muss man aber sagen, dass meine Hunde im Welpenalter beide furchtbar pflegeleicht waren, sich brav gemeldet haben und ich 'nen leichten Schlaf habe. Wäre dem nicht so, hätte ich zumindest den zweiten Hund nachts auch in eine geschlossene Box gepackt, denn als der einzog haben wir in einem (Ur-)Altbau gewohnt, wo sämtliche Stromleitungen in allen Räumen auf der Wand verlegt und damit für Welpenzähne wunderbar erreichbar waren. Hätte ich einen "nachtaktiven" Welpen erwischt und/oder einen richtig tiefen Schlaf, wäre der zu seiner eigenen Sicherheit in der Box gelandet bis der Zahnwechsel durch ist und er die Nacht durchschläft.
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Eine selbstständige Umorientierung des Hundes zu dir wäre jetzt auch meine erste Idee – und wenn ihr so selten Leute trefft, würde ich vielleicht sogar über ein Anzeigeverhalten nachdenken (also z.B. Hinsetzen, deine Hand anstupsen, irgendwie sowas).
Das schöne daran ist, dass man das aus groooßer Entfernung zu anderen Leuten üben kann (= Training unterhalb des auslösenden Stresslevels) und dass du, wenn das Verhalten dann 'sitzt', ein bisschen entspannter spazieren gehen kannst, weil du nicht jeden Menschen vor dem Hund sehen musst, um ihn rechtzeitig zu dir zu holen.
Und so wie du Balou beschreibst, hätte er bestimmt Spaß daran, dir "zuzuarbeiten"
– er sieht die Leute ja eh und findet die gruselig/meldenswert, wenn man ihm jetzt den Job gibt, dich darauf hinzuweisen hat das mit ein bisschen Glück den Nebeneffekt, dass er merkt "okay, ich hab' Bescheid gesagt, dass da wer ist; muss ich mich nicht weiter darum kümmern" (... ganz übel vermenschlicht ausgedrückt
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Sorry, da muss ich kurz dazu sagen: Kein Hund muss gegen Gitterstäbe prallen. Dafür sind die Crashbags da.
Crashbags sind aber nicht für jede Box eine Option, gerade bei größeren Hunden. Wenn ich z.B. in der Doppelbox meiner Hunde alle Gitterstab-Wandbereiche mit Crashbags auskleiden würde, wäre die Luftzirkulation unterirdisch schlecht. Da wäge ich ab und hab' den Hund lieber im Falle eines (hoffentlich nicht eintretenden) Unfalls aus kurzer Entfernung in die Stäbe rutschen - das gibt dann viellleicht blaue Flecke, aber die Größe der Box ist ja so bemessen, dass die Hunde gar nicht erst Schwung bekommen und weit "fliegen" können - als dass er bei jeder Fahrt präventiv im Mief sitzt.

Bei kleinen Hunden, bei denen das Verhältnis Körpergröße-Box anders ist, sind die Crashbags sicher 'ne Überlegung wert.
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Das OA wird sie an den Vermieter verweisen, da es kein öffentliches Gebäude ist.
Dachte ich auch immer, muss aber nicht überall so sein. Manche städtische Hundeverordnung hat eine Regelung zum "Leinenzwang im Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern" (Greifswald z.B.: §1, Abs. 2), da würde dann bei freilaufendem Hund eine Ordnungswidrigkeit vorliegen und damit das OA zuständig sein, wenn ich das richtig verstanden habe.
Ich will damit nicht sagen, dass man hier sofort das OA einschalten muss/soll, aber für die TE - falls es so eine Regelung bei euch auch gibt, vielleicht hilft's als "Sofortmaßnahme", wenn du den Halter des freilaufenden Hundes darauf hinweist, dass das für ihn richtig teuer werden kann? Manche Leute lassen sich ja nicht über Rücksichtnahme, aber über Geld ganz hervorragend motivieren...
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Das Problem bei der Sache ist, dass für jedes Qualzuchtmerkmal jemand um die Ecke kommt, der das nur zu gerne relativieren möchte und seinen Hund als Gegenbeispiel präsentiert - "aber mein Chihuahua hat ja gar keine Probleme aufgrund seiner heftigen Verzwergungsmerkmale!", "aber mein Mops rennt auch bei Hitze noch rum!", usw. usf. Ich nehme mich da gar nicht aus - mein Aussie hat eine angeborene Stummelrute und dadurch keine Beschwerden. Fatal wäre es jetzt aber, die Probleme, die aus so einer angezüchteten Rutenverkürzung erwiesenermaßen entstehen können, generell zu leugnen oder kleinzureden. Nur weil es ausgerechnet meinen Hund nicht betrifft, heißt das ja nicht, dass das Problem nicht existiert.
Aber es ist, so zumindest meine Beobachtung, unglaublich schwer Leuten zu vermitteln, dass Einzelfälle nicht aussagekräftig sind und man sich eine große Gruppe von Rassevertretern angucken muss, um irgendeine Aussage treffen zu können. Und viele Menschen reagieren leider sehr, sehr ablehnend und mit der "Kopf in den Sand"-Methode, wenn an 'ihrer' Rasse auf einen ungesunden Trend hingewiesen wird...
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Neue Farbschläge einkreuzen, aber natürlich zur Erhaltung der Gesundheit und nicht um Sonderfarben teuer verkaufen zu können. Züchten mit Hunden ohne gesicherte Abstammung und ohne untersuchte Eltern. In die Zucht bringen des eigenen Lieblingsrüden, der im VDH aber auf Grund der C-Hüfte oder der massiven Zahnfehler nicht zum Einsatz kam. Um die Arbeitsprüfungen zu umgehen, auf die man keine Lust hat oder die der eigene Hund nicht bestehen würde....
Bei vielen Rassen stimmt das vermutlich - gerade bei denen, die als "reine Familienhunde" besonders beliebt sind. Wenn ich beispielsweise einen Golden Retriever suchen würde, warum sollte ich da in der Dissidenz gucken, wenn der DRC/GRC die Infrastruktur für überprüfbare Gesundheitsergebnisse über mehrere Generationen, Datenbanken, Züchterfortbildungen, usw. schon stellt? Welche Gründe sollte ein Züchter haben, da nicht zu züchten? Oder beim Labrador, wo sich in der Dissidenz hauptsächlich die "Der ist was besonderes, weil der is' silber!"-Leute tummeln.

Auf der anderen Seite - und da tu' ich mir mit der Pauschalisierung, dass Diss-Züchter faul/nicht objektiv sind/nur auf Farbe züchten wirklich schwer - gibt's natürlich auch mehrere Beispiele, wo die Dissidenz eine mindestens ebenso gute, wenn nicht sogar bessere Anlaufstelle sein kann. Und das müssen nicht mal unbedingt Rassen sein, die streng auf Leistung selektiert werden: beim Großspitz z.B. wurde die strikte Trennung der Varietäten und Farbschläge jahrelang entgegen jeder Vernunft und begründeter Kritik durchgehalten - weil's ja total sinnig ist, bei einer Rasse, die kurz vor'm Aussterben ist, schwarz und weiß voneinander zu trennen, damit die Hunde bloß keine Abzeichen haben...
Oder beim Collie: die Trennung in Kurz- und Langhaar ist doch vollkommen willkürlich und bei dem hohen Prozentsatz von MDR1-betroffenen Hunden und der verhältnismäßig kleinen Zuchtbasis jetzt auch nicht sooo sinnvoll. Außer dem rein optischen Merkmal der Felllänge spricht doch da nix gegen gelegentliches Gegenseitg-Einkreuzen (... und wenn man sich die Plüschmassen mancher LHCs anguckt, wäre das vielleicht sogar ein wünschenswerter Schritt hin zu gemäßigterem Fell).
Edit: Das hat jetzt zugegebenermaßen wenig mit Qualzucht zu tun
- nur so als Randbemerkung zum Thema "Dissidenz lieber Finger weg, dahin wandern nur die Züchter ab, die's im jeweiligen RZV des VDH nicht packen" (überspitzt gesagt
).