... und eine klitzekleine Geschichte aus meinem Blog:
Oh, magst du den Link verraten? Ich würd' gerne mehr lesen. ![]()
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Ich bin da ja immer sehr skeptisch, wenn ein Zweithund primär für den Ersthund angeschafft werden soll – gerade deshalb, weil die Erfahrung im Freundes- und Bekanntenkreis zeigt, dass die Beziehung der Hunde untereinander dann häufig so dynamisch ist, dass man vorher gar keine sichere Aussage treffen kann, wie sich das Zusammenleben konkret entwickeln wird. Da wird beispielsweise der Zweithund als 'Spielkamerad' für den ersten angeschafft, aber die Hunde leben dann nur so friedlich nebeneinander her und wollen nix näher miteinander zu tun haben; oder der Zweithund zieht als geplanter 'Ruhepol' für das Ersthund-Hibbelchen ein und stattdessen dreht der zweite auch mit auf.
Insofern, und ganz platt gesagt: Ich finde, dass jeder Hund vorrangig um seiner selbst willen 'gewollt' und angeschafft werden sollte, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Falls du also einen weiteren Tipp/Gedankenanstoß möchtest: Ich würde mir überlegen, was genau du von einem Zweithund erhoffst und erwartest, womit du leben kannst, was ein Geht-gar-nicht-Kriterium wäre, usw. Vielleicht einfach ein bisschen im Kopf 'sacken lassen' oder eine kleine Liste anlegen. ![]()
Aus der Sicht von jemandem, der zwei Hunde mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen hat: Wenn du eh einen zweiten Hund für dich möchtest und bloß als positiver Nebeneffekt schön wäre, wenn dein erster Hund dadurch ein bisschen mehr 'Halt' hätte, du aber auch damit leben könntest, dass sich der erste Hund dadurch rein gar nicht verändert und du einfach zwei Hunde hast, die dich völlig unabhängig voneinander brauchen, verschieden beschäftigt werden wollen und unterschiedliche "Erziehungsschwerpunkte" haben – dann würde ich das machen und nach einem möglichst passenden Hund suchen.
Wenn du den Zweithund in erste Linie für deine Hündin willst und selbst eigentlich nicht unbedingt einen zweiten Hund bräuchtest bzw. enttäuscht/traurig/sehr gefordert damit wärst, wenn er sich als Unterstützung für den Ersthund nicht eignet, dann würde ich's lassen.
Ach so, und eine weitere Sache, die mich an solchen Sachen wie "vertraglich festgehaltenes" Besuchsrecht stört: Selbst wenn ich mich mit der vermittelnden Person vom Tierschutz bestens verstehen würde, wir in Hundehaltungsfragen auf einer Wellenlänge liegen würden und ich nix dagegen hätte, den konkreten Ansprechpartner, der mir im Namen des Vereins den Hund vermittelt hat, auch mal zum Kaffee bei mir sitzen zu haben, weil er den Hund liebgewonnen hat und ihn wiedersehen mag – dann würde ich das auf freiwilliger Basis tun und nicht als "Vertragsbestandteil".
Auch bei TS-Vereinen passieren ja Umstrukturierungen, Leute ziehen weg, müssen zurückstecken, weil's privat gerade chaotisch ist, oder es gibt Zwist innerhalb des Vereins und Leute wandern woanders hin ab und gründen ihr eigenes Grüppchen – da sage ich doch nicht 'blind' ein Besuchsrecht für Jahre in die Zukunft hinaus zu, damit ich dann da Leute im Haus hab', die ich vielleicht vorher nie gesehen habe, die mir zwischenmenschlich einfach unsympathisch sind, die den Hund kaum/gar nicht kennen oder mit denen ich in Erziehungs-, Ernährungs- oder Beschäftigungsdingen völlig unterschiedlicher Meinung bin. Das ist doch nur frustig für alle Beteiligten.
Einen Hund angeschnallt auf dem mittleren Sitz der Rückbank zu transportieren, halte ich mit zwei Kindern an den Seiten für nicht machbar.
Bei der Größe des Hundes rutscht der Hund bei einer angemessen langen Gurtlänge in den Fussraum bei einer Bremsung.
Zum einen das, zum anderen: ich würde bei meinen Hunden nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass die sich in einer Paniksituation bei einem Unfall noch "ruhig und lieb" verhalten... Allein deswegen würde ich da zwischen Hund und Kindern deutlich Abstand schaffen – ein Hund, der ev. verletzt ist oder große Angst hat und deswegen um sich schnappt, ist zwischen Kindern wirklich ganz schnell ganz unschön.
Welcher Stress? Ale Eigentümer eines Hundes kannst Du auch seinem Züchter sehr einfach deutlich wirksame Schranken setzen.
Natürlich, aber das ist mit Aufwand und Stress für mich verbunden.
Wenn mir der Züchter per Pseudo-Anwaltschreiben droht, dass er den Hund zurückhaben will, dann muss ich darauf reagieren. Wenn er unangemeldet vor meiner Haustür steht, muss ich mich damit befassen. Wenn man sich auf Trials, Turnieren oder Ausstellungen über den Weg läuft, kann das bei kleiner "Rasseszene" echt unangenehm werden. Wenn er wieder und wieder wegen einem angeblichen "Vertragsbruch" anruft oder Nachrichten schickt (bei einer Freundin mit ihrem Zweithund so erlebt), muss ich mindestens die Nummer blocken – und all das ist nicht die Art von Kontakt, die ich zum Züchter meines Hundes pflegen möchte.
Mir ist wichtig, dass da von vorneherei rechtlich Klarheit für beide Vertragsparteien herrscht und deshalb würde ich so einen Vertrag mit Unsicherheiten und potenziellem Generve gar nicht erst unterschreiben – völlig unabhängig davon, ob ich am Ende "Recht" hätte.
Es hört sich nach einer weiteren Ausrede an warum man keinen Hund aus dem Tierschutz haben möchte [...]
Ich würde so einen Vertrag auch nicht beim Züchter unterschreiben, mit der Herkunft des Hundes hat das also – zumindest für mich – überhaupt nix zu tun.
Bei der Rasse, mit der ich mich am besten auskenne, gibt es z.B. eine Züchterin, die in ihren Kaufverträgen stehen hat, dass man "impfkritisch" sein muss (= Hund soll nur nach Titerbestimmung und nur das absolut Notwendigste geimpft werden, am liebsten gar nix außer Tollwut) und dass man rohfüttern soll. Natürlich ist das rechtlich nicht haltbar, trotzdem würde ich da keinen Hund kaufen – egal, wie toll der einzelne Welpe vielleicht ist. Auf die Streitereien und den Stress hinterher, wenn ich mich nicht an die Vorgaben halte, hab' ich einfach keinen Bock.
Es gibt so ein riesiges "Angebot" an Hunden im Tierschutz, bei Privatabgaben, beim Züchter, ... – da unterschreibe ich nur Verträge, denen ich mit gutem Gewissen in allen Punkten zustimmen kann. (Gegen ein Rücknahme-/Vorkaufsrecht hab' ich z.B. überhaupt nichts einzuwenden, das steht in den Kaufverträgen meiner Hunde auch drin – aber Alltagsentscheidungen treffe ich selbst und wer mich besuchen kommt, entscheide ich auch allein.)
Ich wusste das gar nicht!
Ich kenne das aus dem Winterurlaub, wenns nachts friert, dass man da die Handbremse nicht anziehen sollte.
Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass meine Dusseligkeit immerhin noch als abschreckendes Beispiel und Warnung dienen kann. ![]()
Nein, Spaß beiseite: wie @Rikah ja schon geschrieben hat, bei neueren Fahrzeugen ist das ja auch nicht so kritisch, aber bei meiner alten Kiste (plus salziger Seewind, plus Nässe...) hätte ich das echt ahnen können.
1. Welche Rasse sucht ihr aus respektive habt ihr ausgesucht?
Ein Dackel, ein Großspitz (beides Familienhunde), zwei Aussies (meine allein
).
2. Welche Kriterien waren für euch dabei wichtig und wann habt ihr ausgesucht?
Den Dackel haben wir Kinder "ausgesucht", da war ich aber noch sehr jung – die Züchterin meinte, zwischen den beiden Hündinnen des Wurfes gäb's keine großen Unterschiede, also haben wir die mit den flauschigeren Ohren bekommen... Rückblickend war das natürlich arg naiv, aber die Hündin war toll und ist hauptverantwortlich dafür, dass ich dem Dackelcharme auch jetzt noch viele Jahre nach ihrem Tod total verfallen bin.
Den ersten Aussie hab' ich bekommen, als ich fünfzehn war – dementsprechend "rasseunkundig" war ich da noch. Die Mutterhündin war in der Rettungshundearbeit aktiv, der Deckrüde in einem landwirtschafltichen Betrieb mit Rindern, deshalb gefiel mir der Wurf. Außerdem sollte es ein Rüde sein, weil wir mit der Familiendackelhündin mit Hang zum Prinzessinendasein
kein Gezicke riskieren wollten. Ausgesucht hab' ich den Welpen mit vier Wochen, weil er mir beim Besuch so niedlich auf dem Schoß eingeschlafen ist...
Rückblickend war das ziemlich dusselig romantisch verklärt und mit meinem jetzigen Wissen würde ich auch weder von dieser Art Züchter, noch einen Aussie dieses Rassetyps wieder kaufen. (Ich bin froh, dass ich ihn habe! Aber wie eine Kollegin im Verein mal so schön sagte: "Er ist ein toller Hund, aber ein schlechter Aussie." Das trifft es ziemlich gut.)
Der Großspitz zog dann als Dackel-Nachfolger ein. Er war der einzige, der im Wurf "übrig" war, und auch schon fünf Monate alt, als wir ihn das erste Mal gesehen haben, da war also nix mit Aussuchen. Die Rasseeigenschaften passten, Hündin oder Rüde war zu dem Zeitpunkt egal, die Züchterin war sympathisch und hatte mit ihm schon eine Menge unternommen, nachdem seine Wurfgeschwister ausgezogen waren (Autofahren geübt, Kontakt zu souveränen Hunden gesucht, Rückruf trainiert, allgemein eben Umwelt- und Alltagsdinge angeguckt), für meine Eltern war das also ideal.
Beim jüngeren Aussie hatte ich dann ganz konkrete Vorstellungen (ursprünglicher Rassetyp, leicht motivierbar, stabiles Nervenkostüm, sportlicher Körperbau, moderates Fell, kein Hibbel, kein durchdrehender Kläffer, "klar im Kopf", durchsetzungs- und kritikfähig, Zucht auf Leistung, nicht auf Aussehen) und war demensprechend "pingelig" bei der Auswahl. Bevor die Welpen geboren waren, habe ich die Züchterin besucht und mit ihr darüber gesprochen, was ich mir wünsche, was passen könnte, usw.
Mit gut vier Wochen gab's den ersten Besuch bei den Welpen, mit etwas über sechs Wochen hab' ich ihn dann – mit Hilfe und Rat der Züchterin - ausgesucht. Ich war festgelegt auf einen Rüden, weil ich dem mittlerweile neunjährigen Ersthund keine intakte Hündin vorsetzen wollte, es gab vier Rüden im Wurf, einer war schon reserviert, also hatte ich die Wahl zwischen den anderen dreien: einer ist mir irgendwie gar nicht aufgefallen, weder positiv noch negativ; einer war sehr zaghaft und vorsichtig, eher sanft und 'lieb' – nett halt, aber nicht das, was ich suchte; der dritte war mehr so der Typ "hier komm' ich, wo ist das Abenteuer?"
– neugierig, forsch, bei jedem Blödsinn ganz vorne mit dabei, der ist es dann geworden. Er ist immer noch perfekt und hat meine Vorstellung sogar übertroffen.
Sollte der nächste Hund wieder ein Welpe vom Züchter werden, wird die Auswahl wohl ähnlich stattfinden. ![]()
@Rikah Danke für die Tipps, das teste ich mal!
Lange hat der Wagen nicht gestanden, wäre ja super, wenn sich das so lösen lässt...
(Und nebenbei schlage ich mir selbst ein paar Mal kräftig auf den Hinterkopf – wie konnte ich nur so blöd sein und bei dem Wetter und nach der Fahrt auf nasser Straße die Handbremse anziehen?
)
Ich steuere noch zwei Bilder für den Jahrgang 2004 und ein paar Urlaubsgrüße vom Meer bei. ![]()
(Shawnee, knapp 13 Jahre alt, gewinnt im Wettrennen nicht mehr gegen seinen 9 Jahre jüngeren 'Bruder', hat aber trotzdem eine Menge Spaß am Strand.
)