Beiträge von pardalisa

    Ich könnte mir vorstellen, dass der Unterschied in, der eine verfolgt einen genauen Plan, eine Checkliste etc was auch immer und der andere macht alles nach Gefühl und lässt vielleicht auch viel weg was woanders als besonders wichtig erachtet wird.

    Ja, so hatte ich das auch verstanden. :smile:

    Aber da kam ja der Einwurf, dass ein Puppyplan gerade nicht mit einer abzuarbeitenden Checkliste gleichzusetzen wäre, sondern trotzdem flexibel entschieden wird (was für mich dann eher eine 'lose Sozialisierungsinspiration' und kein Plan im eigentlichen Sinne wäre, aber das ist dann schon arg spitzfindig, gebe ich zu ;) ). Ich bin verwirrt und würde mich wirklich über ein paar ganz konkrete Beispiele freuen.

    Es wird sich eben nur an den Aussagen von Bonadea hoch gezogen, ohne sich vorher schlau gemacht zu haben oder zu beachten, dass sie ja nur Teile davon anwendet bzw. dass das Manding nicht mal Anwendugn bei ihr findet und nur ein Beispiel war.

    Den Teil des Threads hab' ich, ehrlich gesagt, einfach übersprungen, die Diskussion kam mir wenig zielführend vor... :ops: Aber die Kritik an aufwändigen Sozialisierungsplänen/Ausflügen/Anclickern/'Früherziehung' kam ja schon lange vorher auf.

    wenn die "Gegenseite" die ganze Zeit versucht aufzuklären

    Okay, aber damit bin ich immer noch so schlau wie vorher – könnte mich dann mal jemand (mithilfe konkreter Beispiele) aufklären, worin der Unterschied zwischen einer Aufzucht mit Puppyplan und einer Aufzucht ohne selbigen besteht? ;)

    Denn das war ja die Ausgangsfrage: ist ein Puppyplan sinnvoll bzw. würde man persönlich das als Welpeninteressent nützlich finden und bei der Züchterwahl danach gucken oder nicht?

    Es kann ja wirklich gut sein, dass ich (bzw. die "Skeptiker") irgendwas falsch verstanden haben oder ein generelles Missverständnis vorliegt, aber dann wäre es ja im Interesse einer gemeinsamen Diskussionsgrundlage schön, wenn ganz kurz dargelegt werden würde, was denn ein Puppyplan ist. (Und der aus dem Eingangsbeitrag ist nun mal ein bisschen... seltsam, viele der schon geäußerten Kritikpunkte finde ich in Bezug auf dieses konkrete Beispiel durchaus berechtigt.)

    Edit: Hab' gerade deinen Nachtrag gesehen – du würdest also sagen, dass der Unterschied hauptsächlich in der Niederschrift besteht? :smile: Und ansonsten einfach ein 'ganz normales' Welpenumfeld/Alltagsleben ohne große Extras existiert? Greift das nicht etwas kurz, um den Namen Puppyplan zu tragen? Mein Eindruck war eher, dass da doch deutlich mehr Konzept und Taktung hintersteht.

    Ähm, das hat hier aber keiner gesagt. Aber hier wird mit Leuten diskutiert und verallgemeinert, welche sagen, dass sie einige Punkte so wie du auch, durchaus anwenden oder sinnvoll finden.

    Okay, dann tut es mir Leid, wenn wir da aneinander vorbeigeredet haben und/oder ich etwas falsch verstanden habe. :smile:

    Vielleicht stehe ich ein bisschen auf der Leitung :ops: , aber was ich dann nach wie vor nicht ganz verstehe – wenn eine Aufzucht mit Puppyplan auch "nur" bedeutet, dass der ganz normale Züchteralltag miterlebt wird (siehe dein Zitat ganz oben in der 'Verschachtelung'), wo ist denn dann der Unterschied zur Aufzucht ohne Puppyplan?

    Also, mein laienhaftes Verständnis als Nicht-Züchter: Als ich noch in der Nähe von Hannover gewohnt habe und da im Verein aktiv war, hatten wir in der Gruppe auch eine Frau, die Labradore gezüchtet hat. Die ist mit ihren Würfen zu Sozialisierungszwecken zum Flughafen Hannover-Langenhagen gefahren, hat eine Bekannte gebeten, mit ihren Ponys zu ihr in den Garten zu kommen, hat die Welpen mit zum Vereinsgelände gebracht, etc. Geplante Ereignisse halt, die über den "normalen Alltag" deutlich hinausgehen.

    Das hieß vor 10-15 Jahren natürlich noch nicht Puppyplan , aber so ungefähr würde ich mir das heute auch vorstellen, wenn ein Züchter damit wirbt. (Und genau da setzt dann halt meine Skepsis an, wenn ich sage, dass ich einem Puppyplan eher ablehnend gegenüberstehe und von einem Züchter, der damit arbeitet, lieber keinen Welpen hätte, denn solche 'Extras' will und brauche ich nicht.)

    Wenn ich damit anscheinend falsch liege, magst du dann kurz an ein, zwei konkreten Beispielen erklären, was Aufzucht mit Puppyplan dann meint und besonders, wo die Unterschiede zur Aufzucht ohne Puppyplan liegen? :smile:

    Ich wunderte mich gerade beim Durchlesen des Threads des öfteren, woher die Annahme kommt dass ein "puppy plan" ein fester Ablauf ist. "Welpe lernt an Tag so und so, das und an dem Tag so und so, dies".

    Ohne dass ich einen solchen plan je gelesen hätte, [...]

    Dann guck dir z.B. mal den Plan an, der im Eingangsbeitrag verlinkt ist. :smile: Da steht nämlich: "By the time he is seven weeks old he ideally should have..." und dann folgt eine Liste mit Dingen, die der Welpe schon mal gesehen/erlebt haben sollte; Vorschläge sind u.a. ein halbes Dutzend verschiedene 'Arten' von Menschen, Feuerwerk, Verkehrsbeobachtung, ein Kinderspielplatz, etc.

    Ein paar Dinge von der Liste sind sicher ganz sinnvoll, aber die würden für mich unter "ist doch selbstverständlich" fallen – z.B. dass der Welpe Geräusche von normal anfallender Hausarbeit und verschiedene Untergründe kennt. Da erschließt sich für mich immer noch nicht der Mehrwert von so einem Puppyplan, das setze ich bei einem vernünftigen Züchter schon immer voraus. :ka:

    Die anderen Sachen finde ich dagegen einfach... seltsam und für 'meine' Rasse auch überflüssig. Nehmen wir mal eine da übliche Wurfgröße von acht Welpen – wenn der Züchter solche Dinge wie einen Besuch auf einem Bahnhof, an einem Kinderspielplatz, regelmäßige Begegnungen mit vielen Menschen, etc. bis zur siebten Woche (!) mit allen Welpen abarbeitet (ein paar Absätze weiter oben wird gesagt, dass der Welpe möglichst solche Erfahrungen auch mal allein und ohne Geschwister/Mutter machen sollte, da vervielfacht sich die Zeit also), dann ist mir persönlich da einfach zu viel Unruhe drin. Einen Welpen, der von früh an jeden zweiten Tag irgendein 'Event' hatte, würde ich nicht haben wollen, da fehlt mir die Ruhe, solche Reize auch verarbeiten zu können und die Zeit, die die Welpen in Interaktion mit den Geschwistern und der Mutter (+ ev. den souveränen anderen Althunden des Züchters, wenn vorhanden) verbringen könnten.

    Keiner hat gesagt, dass der Puppyplan was anderes ist, als Alltag erleben [...]

    Doch, genau das suggeriert das verlinkte Beispiel aber. ;)

    Habt ihr es schon mal mit einem Kindergitter o.ä. in der Schlafzimmertür versucht?

    Man könnte dem Hund davor einen gemütlichen Schlafplatz einrichten (mit Körbchen, ev. 'nen Teppich drumherum, etc.) und er könnte euch durch das Gitter sehen, aber nicht auf dem Parkett 'herumklappern'.

    Wenn ich mit Hunden im Auto einkaufen gehe, mache ich in der Regel keinen Großeinkauf. Das klappt dann sehr gut mit der Rückbank. Wenn ich einen größeren Einkauf mache, habe ich die Hunde nicht dabei und verstaute die Sachen in der Hundebox, falls die Parklücke zu eng ist oder so.

    Ist hier ähnlich. Wenn ich auf dem Rückweg vom Hundespaziergang Kleinigkeiten kaufe, kommen die in den Beifahrerfußraum; wenn ich einen größeren Einkauf mache, sind die Hunde normalerweise eh zu Hause und der Einkauf kommt in die Hundebox.

    (Oder die Hunde müssen sich für die fünf Minuten Fahrzeit vom Supermarktparkplatz bis zu Hause in ein Boxabteil stapeln ;) und der Einkauf kommt in die andere Hälfte.)

    Sollte man bei einer Hundedoppelbox eigentlich lieber zwei Abteile haben oder eine große Box? Wenn alles klappt, zieht hier ja ein Collie-Welpe ein. Meine Hündin braucht nicht soo viel Platz, die normalen Hundeboxen, die geteilt sind, würden dem Collie zu wenig und Sam zu viel Platz lassen. Daher die Überlegung, ob man die Abtrennung weg lässt und beide sich eine große Box teilen.. oder kann das zu Problemen führen? Ich krieg ja vorne beim Fahren dann nicht mit, wenn die Hunde sich hinten in die Wolle kriegen..

    Kommt für mich auf mehrere Faktoren an: zum einen natürlich darauf, wie gut sich die Hunde (auch in sehr stressigen Situationen) vertragen – wenn man eine Gefahrbremsung/Ausweichmanöver/was-auch-immer hinlegen muss und der eine Hund in panischer Übersprungshandlung in den anderen reinhackt, kann das natürlich übel werden –; zum anderen ist da auch der Größen- und Gewichtsunterschied relevant. Zwei ungefähr gleich große, gleich schwere Hunde in einer Box sind sicherlich nicht so verletzungsanfällig als wenn ein 30kg-Hund beim Bremsen gegen einen 8kg-Hund rutschen würde und den an die Boxwand drückt (um mal völlig willkürlich ein paar Zahlen zu nennen).

    Aus eigener Erfahrung: meine beiden Rüden (ca. 22kg & 24kg) sind im alten Auto zusammen in einer Box ohne Trennwand gefahren, da gab's nie Probleme, im neuen Auto gibt's jetzt 'ne Box mit Trennwand. Ausschlaggebend dafür war eigentlich nur, dass der Senior demenzbedingt manchmal etwas unruhig ist und der jüngere Hund dann auf langen Strecken nicht gut pennen kann, aber ich habe die sonstigen Vorteile schätzen gelernt – ich kann die Hunde einzeln rausholen und in Ruhe anleinen (gerade auf wuseligen Parkplätzen super praktisch), ich kann im Auto füttern und jedem einfach seinen Napf oder sein Knabberteil in sein Boxenabteil stellen (auf längeren Fahrten und Urlaubsreisen hat sich das schon bewährt) und ich kann Gepäck/Einkäufe oder einen Sitterhund in das freie Abteil packen, wenn ich mal nur mit einem eigenen Hund unterwegs bin.

    Wenn ich also völlig frei entscheiden könnte und den Platz im Auto hätte, würde ich immer eine getrennte Unterbringung vorziehen.

    Blöde Frage, aber meine Befürchtung bei den meisten, besonderes älteren, Kastenwagen ist ja, dass die auf der Autobahn einschlafen.

    Tun sie meistens auch. ;) Ich hab' ja seit einigen Monaten einen Roomster und liebe die Kiste sehr, aber der ist weder besonders schnell, noch leise dabei. Stört mich nicht, aber wenn man schon gerne mal flotter unterwegs ist, sollte man das vorher wissen. :smile: Wenn man den Spritverbrauch nicht jenseits von gut und böse haben will, ist bei 140km/h Schluss.

    Den Berlingo und Kangoo hatte ich mir auch angeguckt – fand ich beide klasse, waren in der Hinsicht aber ähnlich.