Wenn ein Körper an den Tag- Nachtrhythmus gewöhnt ist, fährt sein System nachts runter - das ist auch der Grund, warum ein Lebewesen tagsüber öfter mal pinkeln als nachts. Im Idealfall sollte es zu einer Tiefschlafphase kommen, in der sich ein Lebewesen mal herumdreht, aber es wandert nicht durch die Gegend.Tagsüber ist das eine ganz andere Sache. Der Körper ist aktiv, es herrscht durchaus Bewegungsdrang.
Deshalb ist das ein recht großer Unterschied ob ein erwachsener Hund tagsüber täglich auf engsten Raum gesperrt wird, zu einer Zeit, in der Bewegungsdrang durchaus zum Herumwandern führt - noch dazu allein und unbeaufsichtigt.
Oder ob ein Welpe in einer Erwachsenenhundebox mit viel Platz zum Drehen und Wenden und sogar Beine vertreten nachts mit heruntergefahrenem System in einer Box liegt - beaufsichtigt mit möglichem Körperkontakt und dem jederzeit möglichen Eingreifen des Menschen.
Beide Sätze widersprechen sich schon.Meine Schlafzimmertür z.B. ist zu, wemnn ich schlafe. Da können die Hunde entweder nur draussen bleiben und herumwandern oder "neben" meinem Bett liegen. Und da ich im Schlafzimmer überall denselben Bodenbelag habe, hat es sich mit Uniergründe wechseln erledigt - so ein Pech aber für die Armen, ich böser Hundehalter.
Schon wieder Widersprüche in sich.Die Welpen schliefen also auf der Erde und durften umherwandern.
Die erwachsenen Hunde schlafen im Bett, brauchen aber nachts ihre Runden im Haus und lieben es, auf verschiedenen Untergründen zu schlafen.
Also meine Hunde schlafen ohne Box auf einem Untergrund und haben keinen Bock auf Herumwandern.
Ich frag mich, welche wohl einen besseren und gesünderen Schlaf haben?
Danke, ein sehr wichtiger Aspekt.Es ist übrigens für die Entwicklung unheimlich wichtig, dass der Körper einen geregelten Tag- Nachtrhythmus lernt mit Tierfschlafphasen und Co - nächtliches umherwandern ist nicht gerade förderlich. Selbst in der Natur schlafen die Tiere in Erdhöhlen, Baumstämmen,.....da wandert keine Sau durch den ganzen Wald, weil sie mal auf 3 Tannennadeln, anstatt in der weichen Senke liegen will.
Und keine Wolfsmutter würde ihrem Nachwuchs erlauben, nachts aus der Höhle zu latschen, weil es unter der Tanne hübscher ist - da wird gefälligst in der Höhle geblieben.
So lernen die Tiere ihren Rhythmus und wenn ein Welpe einzieht ist es nicht verkehrt, diese Lerneinheit weiter zu führen, bis sie verinnerlicht wurde. Das dauert ja in der Regel nicht lange.
Und ein Kleinkind muss sowas ebenso lernen.
Ich finde, das hier sollte jetzt die immer wieder kopierte Standardantwort sein - herzlichen Dank, das ist genau aus der Seele gesprochen.