Beiträge von Pinky4

    Ich kann beim besten Willen nicht sagen, was ich lieber mag.

    Letzten Endes kommt es doch auf das Individuum an.

    Mein Rüde ist ein liebenswerter Panzer, absolut grobmotorisch und manchmal ein echter Depp. Er liebt mich abgöttisch, braucht engen Körperkontakt und ganz viel Zuneigung. Er möchte mir immer gefallen, steht sich dabei aber oft selbst im Weg. Ab und zu ist die Birne auch wegen Hormonüberschuss vorübergehend geschlossen. Er jagd wie ein Besessener.

    Dafür mag er grundsätzlich erst mal alles und jeden. Mein Freubär.

    Er ist ein vorbildlicher Besuchshund.

    Er kann total vorsichtig und zärtlich sein, damit er dir ja nicht wehtut, wenn er an deinem Kinn knabbern darf - und wenn er sich dann umdreht, haut er dir seine Rute ins Gesicht, tritt dir auf den Fuß und wenn du „Au“ sagst, muss er dir minutenlang die Hand (Gesicht wär ihm lieber) lecken und sich mit allem, was er hat, an dich drandrücken, damit du ihm nicht böse bist. Mein Trampelbär.

    Ich kann mich an kaum einen Tag in den letzten neun Jahren erinnern, an dem er nicht zusammengerollt und an meinen Bauch gepresst (ich darf das große Löffelchen sein) geschlafen hat.

    Ich hab ihn furchtbar lieb.

    Meine Hündin ist meine Hexe, meine Maus, meine Goaß, meine Löwin.

    Sie ist wesentlich ernsthafter als mein Rüde, tendiert viel mehr dazu, mich zu beschützen und Heim und Hof zu bewachen. Sie braucht keine Fremden, die könnten von ihr aus alle bleiben, wo der Pfeffer wächst. Sie ist Fremden gegenüber misstrauisch. Aber wen sie einmal ins Herz geschlossen hat, für den macht sie alles.

    Sie ist schlau, gerissen, klaut wie ein Rabe und bettelt. Manchmal ignoriert sie mich bewusst oder versucht, mich auszutricksen. Bzw. sie macht halt nicht, was ich will, gibt mir aber immerhin durch ein „Jaja. Gleich!“-Wedeln zu verstehen, dass sie mich gehört hat, aber grad nicht kann. Wenn sie etwas für mich macht, macht sie es dafür mit Begeisterung. Ich muss immer grinsen, wenn sie so strahlt.

    Sie braucht ebenfalls sooo viel Körperkontakt und Nähe - aber dann, wenn SIE es will. Sie vertraut denen, die sie liebt, vollkommen und misstraut allen anderen.

    Wenn sie unter meine Decke will und sich mit einem tiefen Seufzen an mich schmiegt, geht mir das Herz auf.

    Ich hab sie furchtbar lieb.

    Mein alter Rüde war cleverer, als gut für ihn war, und manchmal rotzefrech. Unglaublich lieb, vorsichtig und geduldig mit Kindern. Mit Erwachsenen nicht immer.

    Er war ein Lausbub und immer wie im Zeitraffer unterwegs. 14 Jahre lang hat der Tierarzt uns versichert, dass er bestimmt ruhiger wird, wenn er etwas älter ist. :lol:

    Er war ganz anders als mein Bär, aber ich hatte ihn ebenfalls furchtbar lieb.

    Ich glaub, mir ist vollkommen egal, ob Rüde oder Hündin. Ich dachte früher, ich sei ein Rüdenmensch. Bis meine Hündin kam.

    Inzwischen bin ich mir sicher, ich bin weder Rüden- noch Hündinnen-, sondern einfach nur Hundemensch.

    Ich habe auch eine Frage. Ich mach mir um manche Sachen zu viele Gedanken, deshalb würde mich eine Sichtweise von aussen interessieren.

    Sagen wir mal ihr habt ein Nebengewerbe in dem ihr ein Produkt verkauft. Ein recht teures Modell dieses Produktes. Es gibt dazu Alternativen die günstiger sind/gut gebraucht zu erhalten wären.

    Wie fändet ihr das wenn ein Freund sich - als er das Produkt braucht - die günstigere Alternative ausm Netz bestellt /gebraucht kauft? (wir reden da von ca. 800€ zu vielleicht 400€, um Preise zu haben). Wärt ihr da enttäuscht oder sauer?

    Ich wäre weder enttäuscht noch sauer.

    Das ist jede Menge Geld.

    Sauer wäre ich wohl eher, wenn ich gefragt worden wäre, ob ich die Hälfte nachlassen kann. Freundschaftspreis oder so.

    (Da müsste - wenn ich das wollte/könnte - das Angebot schon von mir kommen.)

    Vielleicht wollte der Freund genau diese Situation vermeiden und hat deswegen nichts zu dir gesagt, sondern lieber die billigere Alternative gekauft.

    Die Sache wäre anders, wenn es um einstellige oder von mir aus auch niedrig zweistellige Beträge ginge.

    Dann wäre ich wahrscheinlich auch enttäuscht.

    Aber so finde ich es absolut nachvollziehbar.

    Wie viel Geld man für etwas ausgeben kann oder möchte, hängt einfach von den Umständen ab und ist eine ganz persönliche Entscheidung.

    Gestern Mittag gab es noch Spätzle in Pfifferlingsrahmsoße, danach Kaiserschmarrn.

    Abend waren wir beim Essen:

    Der Gruß aus der Küche war was mit Kohlrabi und Dill, dann gab‘s Sauerteigbaguette mit Dip, danach Lachsforelle mit Sellerie. Als nächsten Gang Rote Bete mit Roquefort und Kümmelkrokant, dann Kartoffeln mit Grapefruit. Rinderzunge mit Vogelbeeren, dann Sika-Hirsch mit Lauch und als Nachspeise Joghurteis mit Sanddorn und dann eine Schokomousse mit Meersalz.

    Heute gab es Bauerngockel mit Knödeln und danach Herrentorte (mit Erdbeeren statt Preiselbeeren) bei den Schwiegereltern.

    Morgen gibt‘s nochmal was mit Pfifferlingen.

    Und am Dienstag Rehragout bei meinen Eltern.

    Wir hatten, wie jeden Samstag, ausgiebiges Frühstück.

    Nachher gibt‘s dann die hier:

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    :herzen1:

    Und abends sind wir zum ersten Mal seit seeeehr langer Zeit wieder mal schnieke essen. Ich freu mich.

    Damit hast du dir diese Frage eigentlich selbst beantwortet.

    Du hast ihr Angst und Schmerzen erspart.

    „Zu früh“ ist ein Begriff, mit dem sich nur die herumquälen müssen, die zurück bleiben.

    Du hast das richtig gemacht, Boubou zuliebe.

    Käsespätzle mit Salat.

    Danach zwei Ripperl Milka Dark Milk Salted Caramel.

    (Hab ich schon mal erwähnt, dass ich die Leute, die diese neuen Milka-Sorten kreiert haben, gerne an einen Kaktus binden und ihnen Bambussplitter unter die Fingernägel treiben würde, während im Hintergrund bei 120 Dezibel Helene Fischer in Dauerschleife läuft?

    ICH. KANN. EINFACH. NICHT. AUFHÖREN. SIE. ZU. ESSEN!!!! Milka-Satan, weiche von mir!!!!!)