Beiträge von Pinky4


    Hunde sind schon lange keine edlen Jäger mehr (wie hier oft gesagt, dass sie ja "Jäger seien, sind sie nicht!), aber Veganer sind sie bestimmt auch nicht.

    Meine Hunde sind definitiv Jäger. Sie fressen beinahe täglich Mäuse und Wühlmäuse, die sie zum Teil an der 2m-Leine fangen, zum Teil ausbuddeln,...
    Sie würden auch Kaninchen und Rehe fangen, töten und fressen, wenn ich sie ließe.
    Und ich verspreche dir, sie würden sie erwischen.

    Ich frage mich, wieso man für einen neun Wochen alten Welpen überhaupt eine Leine braucht... Schon mal ab und an ans Halsband gewöhnen, ok... Aber eine Leine?

    Gibt viele Gründe. Allein, wenn man an einer größeren Straße wohnt oder dort vorbei muss. Außerdem ist der Folgetrieb ja auch nicht bei allen Welpen gleich ausgeprägt.

    Was mir bei dem Thema: "Zucht" unweigerlich im Kopf rumspukt ist folgendes:

    Neue Rasse!!
    Der "Veggie-Dog" der Hund mit dem grünen Daumen! Absolut auf rein pflanzliche Ernährung getrimmt...bei einer Maus, rennt er schreiend weg! Er wird jegliches Fleisch verschmähen und ohne auskommen...versprochen!

    Glaubt ihr denn wirklich, dass so eine Genmutation einfach so möglich wäre?! Der Mensch fuscht schon viel in der Natur rum, aber aus einem Allesfresser, einen Pflanzenfresser zu machen, puh...wie wäre es denn für diese utopischen Wünsche mit dem Erstellen eines Zuchtprogramms? :headbash:

    Dann wär zumindest der lästige Jagdtrieb kein Thema mehr (wenn man nicht grad am Salatbeet spazieren geht :D )

    Ist das so ein halbfeuchtes Futter wie Platinum und Konsorten?

    Dann müssten im Endprodukt etwa 5,5 kg Lamm, 1 kg Fisch, 3 kg Erbsen/Bohnen und 2,5 kg Wurzelgemüse sein. Oder in Prozenten 46% Lamm, 8% Fisch, 25% Erbsen/Bohnen und 21 % Wurzelgemüse.

    Das gäbe dann ein Futter mit einem Trockensubstanzgehalt von ca. 70%, richtige Trockenfutter haben meist 88%, aber mit den Ausgangsangaben bekomme ich keine 12 kg auf 88% berechnet. Die Verschiebungen entstehen durch die unterschiedlichen Wassergehalte im Ausgangsprodukt.

    Ich habe keine Ahnung, wie du das berechnet hast, aber ich bin tief beeindruckt :respekt:

    Ich habe keine Kinder, ich will keine Kinder und kann auch nicht sagen, wie ich mich als Mutter verhalten würde.
    Aber ich finde es unmöglich, das das so herunter gespielt wird.
    Ist euch oder eurem Kind schon mal ein Hund wild bellend/kläffend hinterher gerannt? Als Kind hat man keine Ahnung davon, ob der nu angreifen, spielen, beißen oder schnuppern will.... Und vielleicht ist die Mutter auch traumatisiert oder hat ebenfalls Angst vor Hunden oder oder oder.
    Man kann nicht immer von sich auf andere schließen.

    Ähm, ja, das ist mir passiert. Mehrfach. Mir (als Kind und als Erwachsenem), meinem Mann, unserem Sohn,...
    Ich hatte als Achtjährige den Yorkshire des Nachbarn ständig am Hosenbein hängen. Und ja, ich hatte tatsächlich eine Zeitlang Angst vor dem Winzling.
    Meine Eltern haben sich das alles angehört, sind mit mir raus und haben mir am lebenden Objekt gezeigt, wie ich ihn wegschicke. Basta. Ganz ohne Trauma.
    Ganz ehrlich, wenn man etwas ländlich wohnt, ist das wohl jedem schon mal passiert, dass ein fremder Hund einen mal verbellt oder einem nachläuft. (Ganz beliebt sind hier die "Hofhunde", die ständig ohne Halter die Radwege patroullieren oder sich einen Spaß draus machen, Radfahrer zu jagen.) Nicht schön. Auch nicht für Erwachsene. Aber gibt's halt. Da muss ich eben Strategien erlernen, damit umzugehen. Und nicht einfach nur "Trauma" schreien.

    Und wenn jedes Kind 100 oder 200 Euro bekommt, hat es plötzlich kein Trauma mehr?
    Wenn der Mutter wirklich dran gelegen wäre, das angebliche "Trauma" aufzuarbeiten, würde sie dein Angebot annehmen und den Kindern zeigen, dass Hunde ganz lieb sein können, wenn man sich richtig verhält.
    Ich würde auch anfallende Arztkosten bezahlen, aber frei erfundene "Schmerzensgelder" mit Sicherheit nicht.
    (Und ich würde lieber heute als morgen eine Haftpflicht abschließen!!!)