Beiträge von Figoleo

    Ich bin seit fast 6 Jahren. in einer BRK Hundestaffel. Wir machen das alles ehrenamtlich. Zu jeder Tages- und Nachtzeit kann der Piepser losgehen. Wenn es arbeitstechnisch passt, anziehen und los zum Einsatz. Unser Einsatzgebiet erstreckt sich auf den südostbayerischen Raum oder auch mal weiter.
    Nun zum Aufwand. Wir haben 2 × die Woche Training. Jedes Training dauert ca 4 - 5 Stunden , je nach Aufgaben, wie viele Hunde sind da, bei welchem wird an bestimmten Sachen gearbeitet und und.
    Man muss aber Bedenken, dass der eigene Hund die allermeisten Zeit im Auto verbringt. Je nach Trainingsstand wird mit ihm z.b. 2×5 min gearbeitet. Die restliche Zeit liege ich im Wald als Versteckperson oder begleite meine Kolleg/ innen bei ihrer Suche.
    Nun wirds theoretisch. Als Bereitschaft des BRK muss ich erstmal die Grundausbildung machen, Sankurs, Betreuungsdienst, Einführungsseminar, Funklehrgang......Dann kommen noch die ganzen Lehrgänge, die für die Rettungshunde vorgeschrieben sind Kynologie, Erste Hilfe am Hund, Orientierung.....
    Die Ausbildung ist kostenlos, da auch unsere Ausbilder ehrenamtlich arbeiten. Es wird aber auch verlangt, dass man im ersten Jahr 80% Anwesenheit im Training aufweist.
    Auch die Einsatzkleidung wird gestellt.
    Alles andere wie GPS Geräte, 2 m Funkgeräte fürs Training usw. wird selbst bezahlt.
    Ups, ziemlich langer Text geworden. Aber mal so ein grober Überblick.
    Ach ja und dann kommen noch Vorführungen dazu. Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr, Vorträge bei Schulen und Kindergärten...
    Wir müssen und wollen uns präsentieren, da wir uns nur aus Spenden finanzieren

    Wenn Greta der Spaziergang zu lange oder zu aufregend war, sucht sie sich auch was zum tragen. Ich lasse ihr das ein paar Minuten, dann nehme ich es mit Tauschen wieder ab und fertig.
    Ich habe Dummytraining erst mit ca 10 Monaten begonnen. Vorher nur 2-3 mal die Woche UO und 2× die Woche Rettungshundetraining. Aber auch sehr dosiert, als nur ganz kurze Übungen.
    Nimm doch einen Dummy mit, den darf er ein paar Minuten beim Gassi tragen und fertig

    Mein erster Hund Figo, Zwergpudelmischling, leider vor fast 3 Jahren verstorben, kam von einer Arbeitskollegin aus einem UPS-Wurf.
    Leo war eigentlich so nicht geplant. Ich hatte sie als Pflegehund von Retriever-and-friends. Tja, ich wurde dann zum Pflegestellenversager :applaus: . Mit ihr bin ich dann zur Rettungshundestaffel gekommen. Durch ihr 2 jähriges Leben vor mir bei einem Vermehrer, gab es doch einige Baustellen. So dass wir die Prüfung nicht bestehen konnten.
    Bei Greta hab ich sehr sehr lange recherchiert. Hunde angeschaut und und und
    Aussies, Border Collie waren mal auf meiner Liste. Aber mich hat es vom Charakter her, immer wieder zu den Retrievern.gezogen
    Dann bin ich mit der Besitzerin von Gretas Mama und Oma Gassi gegangen und dann war es um mich geschehen. Und nach 1 1/2 Jahren , wegen ZZL und Umzug der Züchterin, ist dann Greta eingezogen.
    Ja, ich würde mir immer wieder einen Toller kaufen. :cuinlove:
    Und ich bin jetzt schon fast 6 Jahre ohne geprüften Hund bei der Rettungshundestaffel

    Jeder, der bei einem VDH Züchter kauft möchte doch, dass der Züchter alles dafür tut gesunde Hunde züchtet. Wenn dann aber noch zusätzlich eine Röntgenuntersuchung vom Käufer verlangt wird, dann wollen einige nichts davon wissen.
    Ist ja nur ein Familienhund......soll nicht in die Zucht und ähnliche Aussagen kommen da.
    Mal ganz ehrlich, das finde ich ganz schön erbärmlich :ka:

    Ich hab zwar keinen Goldendoodle sondern einen Labradoodle und die haart das ganze Jahr über. Die Goldendoodle die ich kenne, unterscheiden sich im Naturlook (so richtig?) wenig vom Pudel.
    Meine Hündin ist aus dem Tierschutz. Für einen Mischling würde ich persönlich niemals soviel Geld hinlegen.