Welche Nasentropfen habt ihr denn?
Ich habe immer zur Sicherheit die Nasiben zu Hause.
Die gibt’s aber nur mit Rezept.
Aber die haben wir schon 2-3x gebraucht, wegen wegen den Halsentzündungen- die haben sich auch aufs Ohr geschlagen.
Welche Nasentropfen habt ihr denn?
Ich habe immer zur Sicherheit die Nasiben zu Hause.
Die gibt’s aber nur mit Rezept.
Aber die haben wir schon 2-3x gebraucht, wegen wegen den Halsentzündungen- die haben sich auch aufs Ohr geschlagen.
Hmmm. Ängstlich.
Bei den Kleinkindern aus meiner Mädelsgruppe kann ich’s nicht sagen.
Da kann ich nur den Moment beobachten oder den Erzählungen glauben, nähere Einblicke hab ich da nicht.
Bei meinem Cousin kann das schon zutreffen, wenn ich so nachdenke.
Der kennt nicht wirklich was und ist schnell überfordert/ kann vieles nicht einschätzen, weint dann eben auch (oft).
Ben ist eher der lustige Typ, der halt gern aus allem einen Scherz zur Sicherheit macht, wenn er gerade mit etwas überfordert ist oder nicht einschätzen kann.
Also er versucht dann die Stimmung zu lockern.
Kinder versuchen immer zunächst einmal aufzuheitern, wenn Andere Stimmungen zeigen, die Kinder nicht richtig einordnen können.
Da muss ich Dir - zumindest aus meiner eigenen Erfahrung mit anderen Kleinkindern - widersprechen.
Die meisten beginnen zu Weinen, wenn sie etwas nicht einschätzen können.
Ich kann aber natürlich nur von meinem direkten Umfeld berichten!
Das wären eben die Kleinkinder aus der Familie und aus meiner Mädelsgruppe.
Da ist Weinen der erste Weg.
Bei Kind II hatte ich das Thema, dass er komplett dicht gemacht und blockiert hat, wenn etwas sehr wichtig und eilig war. Vermutlich hatte sich in diesen Situationen meine Anspannung übertragen, womit er wohl völlig überfordert war. In dieser Phase half dann nur, ihn bspw. schon lange vor dem Termin anzuziehen, ins Auto zu setzen und dann halt unterwegs die überflüssige Zeit zu vertrödeln. Bei ungeplanten Sachen blieb nur die Überrumpelungstaktik, also das Kerlchen einfach schnappen und ins Auto bugsieren.
Ich finde das so spannend, wie unterschiedlich (Klein)Kinder sind.
Ben ist eher der lustige Typ, der halt gern aus allem einen Scherz zur Sicherheit macht, wenn er gerade mit etwas überfordert ist oder nicht einschätzen kann.
Also er versucht dann die Stimmung zu lockern.
Zwei Beispiele dazu.
Letztens waren wir bei meinem Cousin (4,5 Monate jünger als Ben) zu Besuch und mein Cousin war erst einmal maßlos überfordert mit Besuch.
Jedenfalls hat Ben die ganze Zeit versucht, ihn aufzuheitern indem er ihm alles mögliche schenken wollte.
Hat dann auch funktioniert.
Nächstes Beispiel.
Mein Mann und ich waren mit Ben draußen und Ben wollte, dass ich ihm nach laufe.
Ich bin dann echt blöd umgeknickt, hat weh getan und ich hab mal aufgeschrien.
Mein Mann war dann bei mir und Ben hat das nicht zuordnen können.
Also hat sich Ben im Spaß auf den Hintern fallen lassen, lachend „Au“ gerufen und hat weiter gelacht.
Wir waren aber mit meinem Fuß beschäftigt, da hat er gemerkt, da ist wirklich was Ernstes passiert und hat urplötzlich geweint.
Dann haben wir ihm ruhig gesagt, dass eh alles gut und in Ordnung ist, dann war er total erleichtert.
Ich glaube, das ist sehr individuell. Meine Tochter ist ja ein wenig älter als dein Sohn und sie kann das auch noch nicht. Während ein Kind in meiner Muttigruppe schon seit nem halben Jahr Zusammenhänge total gut versteht (zB, dass man jeden Tag nur eine Tür vom Adventskalender öffnen darf), fängt meine jetzt so gaaaaaaanz langsam damit an, naheliegende Dinge zu verknüpfen.
Oh, dann nehm ich das wieder zurück.
Ich bin davon ausgegangen, dass was wohl schon alle Kinder in diesem Alter machen ![]()
Bei uns gibt's auch immer wieder so Phasen. Hatten wir mit der Großen mehrfach im Alter 2-3. Entweder viel zu Verarbeiten im Kopf (sie hat sich phasenweise regelrecht geweigert gegen das Einschlafen) oder die letzten Backenzähne haben Probleme gemacht. Auch in dem Alter können Kinder ja leider noch nicht wirklich sagen, was das Problem ist.
Darauf wollte ich noch kurz eingehen.
Also das finde ich gar nicht.
Er kann zeigen, wo es „Aua“ macht und gerade hat er wohl wieder Eckzahn-Schmerzen und hat andauernd Aua gesagt und die Finger im Zahn.
Im Bett liegt sein Zahngel und als er im Bett gesessen ist, hat er immer drauf gezeigt, dass ich ihm die Zähne einschmieren soll.
Als ich das Zahngel genommen hab, kam schon ein erleichtertes „Hehehe“, eine Art erleichtertes Lachen quasi.
Das macht er immer, wenn ich das mache, was er gerade meint.
Das ist für mich dann eine Bestätigung, das es genau das ist, was er wollte.
Heute hat Ben wieder durch geschlafen in der Nacht, ich bin mir sicher, der Mittagsschlaf wird wieder mühsam.
Ich nehme alles zurück.
Ben wollte unbedingt um 12:15 Uhr schlafen gehen. Schläft also schon.
Bezüglich Kompromisse.
Bei mir gibt’s sehr viel (!) Kompromisse.
Wenn er mir davon laufen möchte und dann kichert wenn’s ums Anziehen oder Wickeln geht, dann soll er- ich laufe ihm spaßig nach.
Und wenn’s 10 Minuten dauert, egal.
Wenn wir aber wirklich los müssen und keine Zeit für Späße haben, versteht er das auch.
Dann hilft er sogar mit und versucht sich selbst die Schuhe anzuziehen.
Ich lobe - wie bei Amber - sehr viel (verbal).
Und man merkt, das motiviert sowohl Hund als auch Kind.
Ich mache aber auch viel Blödheiten mit.
Mir ist das halt wichtig, dass wir sowohl Unsinn und Spaß gemeinsam machen und ich bei ihm nach gebe, er aber dann bei mir auch keinen „Terror“ macht, wenn’s nicht geht.
So funktioniert es derzeit sehr gut.
Hab ich mir auch schon oft überlegt, ob er keinen mehr braucht.
Gestern zum Beispiel wollte er schon unbedingt ins Bett zu Mittag. Unbedingt.
Vor 3 Tagen hat er den Mittagsschlaf ausgelassen, dafür war die Nacht anstrengend.
Also wenn er nicht schläft mittags, was ja nun schon gelegentlich vorgekommen ist, ist der Nachtschlaf sehr unruhig.
Teilweise wacht er dann schon nach einer Stunde wieder auf.
Mein Gefühl sagt mir also, dass er ihn noch braucht.
Und so wie gestern, da zeigt er es zum Glück eh alleine.
Allerdings muss ich sagen, dass er ohne Mittagsschlaf abends auch nicht anstrengend ist/ war.
Hat mich selbst die letzten Male überrascht.
Ich würde bei Jonas auch an einen Entwicklungsschub denken.
Ich passe derzeit auch genau auf, wie Schlafverhalten und Entwicklung zusammen hängen.
Hatten wir jetzt echt Schwierigkeiten mit dem Schlaf, hat er plötzlich neue Wörter raus gehaut.
Vielleicht tut sich da gerade was bei Jonas.
Vor paar Tagen war’s wieder recht schwer, plötzlich sagt er „Supa, Hopa (Hoppala), Danke,…“.
Beobachte das mal, ob sich da was tut.
Ansonsten merke ich auch, sobald Ben in der Nacht durch schlaft, ist der Mittagsschlaf schwieriger- es sei denn, ich powere ihn draußen richtig aus davor, also fangen spielen, Spielplatz, usw.
Heute hat Ben wieder durch geschlafen in der Nacht, ich bin mir sicher, der Mittagsschlaf wird wieder mühsam.
Manchmal glaub ich auch, dass sie nun einfach weniger Schlaf brauchen.
Ben geht übrigens immer erst um 21.30 Uhr schlafen.
Die Zeit hat er sich so ausgesucht quasi, dafür sitzt die immer.
Egal ob der Mittagsschlaf bis 16.30 Uhr zB war, er wird immer „erst“ um 21.30 Uhr müde, schläft dafür bis 8.30 Uhr.
Habe heute erstmals einen Hundehalter erlebt, der das eingewickelte Häufchen seines Hundes wie einen Handwärmer trug und durchgehend knetete. Ich glaube, ich bin jetzt traumatisiert
Das war Stressbewältigung! ![]()
Wieso soll man auch für so nen komischen Anti-Stress-Ball Geld ausgeben, wenn man einen Hund hat?! ![]()
Kleiner Scherz- ich mach das auch nicht.
Aber gut, bei der Menge, die mein Hund macht, würde es mir auch nix bringen.