Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallo,

    ...rede doch mal mit dem Mann.

    Versuche ihm Deine Bedenken klar zu machen. Wenn Du siehst und hörst, wie er reagiert,
    weisst Du woran Du bist.

    Dann kannst Du ja entsprechend reagieren und versuchen, jemanden zu finden, der Dir
    hilft. Je nach Region, wirst Du aber schon froh sein können, wenn Dir überhaupt jemand
    zuhört. Leider.

    Nicht überall, auch nicht in Frankreich, haben die Leute das gleiche Interesse an Tieren
    bzw. Hunden, wie wir das gewohnt sind.
    Ist wirklich abhängig davon, dass Du den richtigen Ansprechpartner findest und so lange
    der Mann den Tieren nicht übel mitspielt, glaube ich kaum, dass jemand sich da einmischt.

    Ein Bekannter von Fraules Onkel war vor kurzem in Spanien.
    Unterbringung, Verpflegung, Wetter, alles war perfekt.
    Doch in Nachbarschaft zur Hotelanlage gibt es einen Bauernhof. Dort hat der Mann einen
    Hund entdeckt, der mitten im Hof mit kurzer Kette an einen Pflock abgebunden ist.
    Die Kette um den Hals ist bereits eingewachsen, Fliegen und Maden tun sich dort gütlich.

    Der Hund sitzt in praller Sonne, ohne Wasser oder Schatten. Tagein tagaus. Ein Leben
    voller Sinnlosigkeit und Pein.
    Der Urlauber ist mit einem Napf voll Wasser hingegangen und etwas Futter.
    Als der Besitzer das sah, hat er den Napf weggetreten und den Urlauber vom Hof ge-
    schmissen.
    Der ist zu Tierärzten und der Polizei gegangen. Alle haben nur mit dem Kopf geschüttelt,
    keiner schien überhaupt zu verstehen, worum es dem Mann geht.

    Er hat sich geschworen nie wieder nach Spanien zu gehen...
    Aber was hilft das dem Hund und den tausenden seiner Leidensgenossen, wenn sich an
    der primitiven Einstellung der Leute nichts ändert? Nichts.

    Ich fürchte, ähnlich wird es Dir auch in Frankreich gehen. Je südlicher, desto sicherer.
    Wünsche Dir trotzdem Erfolg.
    Vielleicht kannst Du bei dem Besitzer ja was bewirken.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Ja, das sind die Dünen als Panorama, auch wenn man nicht erkennt das man da gut 120m über dem Meeresspiegel steht :D

    Wir haben im Chateau du Rozel gewohnt, also in le Rozel.
    Wir haben und hauptsächlich von den größeren touristischen Orten ferngehalten und sind viel wandern gewesen. Die ganzen versteckten Küstenwanderwege waren super einsam, da hat man echt alle 2h mal jemand getroffen, wenn überhaupt. Aber wir waren auch in der Nebensaison dort, ich glaub in der Hauptsaison wird das echt von Franzosen überlaufen ...

    Hach das war ein schöner Urlaub, wenn nur die Anfahrt nicht so lang wäre =)

    Oh ja, die Anfahrt ist beachtlich.
    Für uns rund 900 Kilometer, wobei wir stets tunlichst versuchen Paris zu umfahren.

    Damit's nit ganz so OT ist, hier paar schöne Bilder: ;)


    Biville


    Thomas Helye von Biville


    Das Chateau von Flamanville


    Der Dahliengarten von Flamanville


    Dort wachsen...


    ...hübsche Pflänzchen :D


    Barfleur


    Plümels in Portbail


    Barneville


    Jimmy am Hafen von...


    ...Carteret


    Plage de Hatainville


    Entrance to Paradise


    Bon nuit!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Genau !!! Hätte nicht gedacht das es jemand erkennt. Ist ja nicht sehr touristisch dort.
    Wir haben unseren Sommerurlaub im nördlichen Teil von Cotentin verbracht =)

    Wo habt ihr da gewohnt?

    Ist aber doch eher touristisch dort, oder? :???:

    Alleine in der Ecke... Gatteville Phare, Barfleur, St. Vaast la Hougue, Ile de Tatihou, Utah Beach und
    in der anderen Richtung, Cherbourg Octeville mit der Cité de la Mer. Schon tolle Gegend dort. ;)

    liebe Grüsse ... Patrick

    PS.:

    Ist das hier:


    Biville, die Dünen?

    Zitat

    :D haha, herrlich! Armer Patrick! Vllt solltet ihr den Knaben mal auf Flöhe untersuchen :P

    Tja, da sagst Du was...

    Der arme Knilch ist leider Allergiker. Flöhe, Gras- und Futtermilben. Unser Jucki.
    Es fällt allerdings auf, dass es besonders juckt, wenn er etwas tun soll, was er
    nicht unbedingt will.
    Er nutzt das schon bissle aus, der Schlingel. :roll:

    Jedenfalls schön, Eure Geschichten zu lesen.
    Man bekommt dadurch echt das Gefühl, nicht ganz alleine der Trottel seiner
    Pelzigen zu sein.

    Und ich muss sagen... ich geniesse diese morgendlichen Quatsch.

    Heute Morgen zum Beispiel.
    Es war nach den schwülen letzten Tagen herrlich frisch.
    Die Luft war so klar und angenehm. Die Werbung würde behaupten, man hätte
    sie mit Febreeze gewaschen. :D
    Es roch nach Herbst, die Krähen krähten und die Elstern stritten. Erste braune
    Blätter liegen überall auf den Wiesen.
    Reife Früchte lümmeln auf der Erde herum, Eicheln fallen einem auf die Mütze
    und die Kastanienigel werden langsam prall.

    Alleine unterwegs, kann man so schön seinen Gedanken nachhängen. Man hat
    ja Zeit, während man darauf wartet, dass der Herr Rüde seine endlosen Runden
    um den einen ausgewählten Grashalm beendet bis er sich endlich entscheidet,
    ob er diesen anpinkeln oder doch lieber fressen soll.

    Nein, diese Morgenrunden möchte ich nicht missen.
    Irgendwie ist man danach wacher und der Kaffee und das knusprige Brötchen
    schmecken danach auch irgendwie besser.

    Man hat sich's ja schliesslich auch schwer verdient, mit der ollen Kamelbande. ;)

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...wer von Euch macht mit dem Hund / den Hunden die Morgenrunde?

    Ist die normal? Oder benehmen sich Eure Pelzigen da anders als gewöhnlich?

    Unsere jedenfalls, sind morgens bekloppt. Total. Ich schildere mal...

    Mühsam schäl' ich mich kurz nach sechs Uhr aus der gemütlichen Koje.

    Geschlossenen Auges sammle ich meine sieben Sachen zusammen und schlurfe ins Badezimmer.
    Als Morgenmuffel-Schwarzgurtträger vermeide ich sowohl jeglich An- als auch Aussprache und
    trete nach vollbrachter Grundreinigung recht Wortkarg in den Hausflur.

    'Jimmy! Verona! Pippi!'

    Jimmy -im Ehebett unter der Bettdecke auf Fraules Seite liegend- vernimmt meine knappe
    Ansprache und zieht die Beine ein, die unter der Zudecke hervorlugen.
    Solcherart nun vollständig getarnt, hofft er auf weiterführende Nachtruhe.

    Verona hingegen drückt sich -im Wohnzimmer auf dem grossen Hundekissen hinter dem
    Sofa liegend- tiefer ins Kissen und täuscht seufzend eine Tiefschlafphase vor.

    'Kamele! Auf! Piiiipppiii! -Anziehen!'

    Ich nehme die Geschirre, Halsbänder und Leinen vom Haken und rassle damit.
    Daraufhin, setzt Jimmy sich auf und beginnt sich hinterm rechten Ohr zu jucken.
    Verona ahmt ein Schnarchen nach.

    'Auf jetzt! Hopp!'

    Jimmy steigt vom Bett. Aber nur vorne. Hinten bleibt er oben, biegt sich durch, wie
    eine Billigbanane vom Diskonter und gähnt herzhaft. Manchmal furzt er auch ver-
    nehmlich. Wahrscheinlich zur Abwehr.

    Verona indess gibt vor zu kooperieren. Sie trottet an mir vorbei, ohne aufzusehen
    und inspiziert erstmal den Katzen-Fressplatz.

    'Vero! Komm her. Leine dran. Pippi!'

    Geschickt weicht sie dem Halsband aus, geht in die Küche, beschnüffelt bald den
    Tisch, bald die Arbeitsplatte, auf der Suche nach Essen.

    Rütter würde sie frech und respektlos nennen.
    Rütter hätte Recht.

    Derweil hat Jimmy das Bett gänzlich verlassen. Er starrt die Leine an, während er
    sich den Bauch kratzt.
    Verona rast an mir vorbei, wirft den Plüschelch im Wohnzimmer umher und legt sich
    ins Körbchen.
    Jimmy erhält einen Anschiss und kratzt sich daraufhin die andere Bauchseite.
    Verona legt sich im Körbchen auf den Rücken.

    Ich habe inzwischen bereits ein Auge geöffnet und sehe, dass das was ich sehe,
    mir nicht gefällt.

    'Auf jetzt! Saubande! Anziiiiiiiiiiehen!'

    Jimmy schlurft heran, lässt sich widerwillig bekleiden. Geschirr geht schwer anzuziehen,
    weil er sich unter den Achseln kratzt.
    Dann rüttle ich am Körbchen.
    Verona schwingt herum. Schaut mich an. Ich will nicht wissen, was sie gerade über mich
    denkt.
    Urplötzlich täuscht sie Aktionismus vor, rennt los, springt an die Leinengarderobe, hopst
    an der Türe hoch und dreht sich im Kreis.
    Ich kriege sie zu fassen und ziehe sie an, während sie das Maulvoll Katzen-Trofu mampft,
    dass sie -wie auch immer- bei dieser Aktion gemopst hat.

    Geschirr geht schwer anzuziehen, weil sie sich dabei hinsetzt und ein unschuldiges Gesicht
    macht.

    'Ich geh dann.'

    ...mache die Tür auf, beide Leinen in der linken Hand.

    Verona saust los. Es ruckt, die Finger knirschen. Sternchen steigen auf.
    Jimmy ist nämlich sitzen geblieben, kratzt sich das Kinn, während Véro bereits halb an der
    Aussentüre ist.

    Jimmy erhält nun einen Ruck nach vorne, Verona einen nach hinten. (Nicht im DF sagen!)
    So gelingte es uns, geschlossen auf die Strasse zu treten.

    'Und los geht's!'

    Denkste.
    Jimmy muss erstmal den Busch gleich am Trottoir giessen, während Verona das Gleiche mit
    dem Kirschbaum am Strassenrand vor hat.
    Ich stehe dazwischen, in jeder Hand eine Leine und sehe gekreuzigt aus, fast wie Jesus.

    Nachdem ich meine Schultern wieder eingerenkt habe, traben wir los.
    Mal ruckt es links, weil Jimmy die Buschzeitung lesen will, bald rechts, weil Verona eine
    Schnecke beschnüffeln muss oder eine Mirabelle.
    Trotzdem gelingt es mir, mit beiden Pappnasen die nächste Strassenkreuzung zu erreichen.

    Kurzer Blick nach links, nach rechts und nix wie rüber...

    Schlagartig werden wir gebremst. Jimmy sitzt auf dem Mittelstreifen und kratzt sich überm
    Auge.
    Ich fluche, zerre ihn vorwärts, was er mit einem vorgetäuschten Hinken kommentiert und
    versuche dabei geschickt Schulbussen und Berufspendlern in schlaftrunkenen Autos auszu-
    weichen.

    Etwas zittrig erreichen wir die Ampelanlage an der B3. Wie jeden Morgen versucht Jimmy
    den Schaltkasten zu markieren, Verona gibt mir aber gut Schwung mit um ihn wegzu-
    ziehen, weil sie dringend den Siedlungszaun anzustrullen gedenkt und darob Gas gibt.

    Den Wirtschaftsweg entlang, wird nun jeder Grashalm persönlich begrüsst. Der eine oder
    andere wird angeknabbert, angepinkelt oder gar inhaliert.

    Da es pressiert, treibe ich die Sackgesichter zur Eile an.

    'Auf ihr Kamele! Laufschritt! Saubande!'

    Das hilft und sie verfallen in einen recht brauchbaren Trab.
    So biegen wir in die Danziger Strasse ein.
    Dort treffen wir Tajo, den weissen Wuschel. Gemeinsames Schnüffeln, kurzer Plausch mit
    dem Tajo-Fraule und dann links rum, Richtung Kindergarten.

    Auf dem Schotterfeld vorm Kindergarten dreht sich Verona ein, zwei, drei Mal und kackt.
    Und dreht sich... kackt... dreht sich... :roll:
    Ich sammle das dann auf, während Jimmy und Véro gleichzeitig in verschiedene Richtungen
    ziehen und erneut der linken Leinenhand zusetzen.

    Dann geht's weiter hinter der Siedlung vorbei.
    Hier steht anscheinend das Beste Gras worldwide, denn nun grasen die Kamele, als wenn
    es Kühe wären. Natürlich einer ganz links, der andere ganz rechts vom Weg.
    Jesus lässt grüssen.
    Jimmy nutzt die Gelegenheit gerne, sich dann im Gras nieder zu legen und ausgiebig bissle
    zu kotzen. Verona putzt ihn dann und mein Blutdruck errreicht Spitzenwerte, weil ich ja
    eigentlich vor der Arbeit noch zu frühstücken gedenke, während die beiden Holzköpfe da
    rumblödeln.

    Ich treibe beide erneut zur Eile an.
    Sie nehmen es zur Kenntnis. Oder auch nicht. Doch irgendwie erreichen wir das alte
    Hochhaus an der B3.
    Ich muss nicht erwähnen, dass Jimmy mich auf dem bisherigen Weg mindestens 20 Mal
    versucht hat von hinten zu überholen und dabei jedes mal die Seite gewechselt hat, so
    dass ich umgreifen muss.
    Auch nicht, dass er ständig versucht alles was höher ist als ein aufgestellter Igelhaufen
    zu markieren. Ich sage versucht, und meine versucht.
    Das geht so:

    Er stellt sich an das zu markierende Objekt.
    Hebt das linke Bein.
    Macht einen Schritt zurück.
    Hebt das Rechte Bein.
    Macht einen Schritt vor.
    Dreht sich.
    Schnüffelt.
    Linkes Bein... vor
    Rechtes Bein... zurück
    Wippt im ganzen vor und zurück und vor...
    Dreht sich...

    Entweder er lässt irgendwann ein Tröpfchen fallen und scharrt dann mit allen
    Vieren, als wolle er den Suez-Kanal auffüllen, oder er gibt auf und geht einfach
    weiter.
    Beides nervt.

    Kurz vorm Hochhaus kackt dann auch der Jimmy. Also manchmal.
    Manchmal tut er auch nur so.
    Kreist und kreist... und nix.
    Ein Dödel.

    Egal. So erreichen wir jedenfalls wieder unsere Strasse.
    Verona hat Hunger und beginnt zu ziehen.
    Jimmy täuscht erneut ein Hinken vor, vertut sich aber zumeist mit dem Bein.

    Zu Hause bettelt er dann ein Rädle Wurst. Vero auch. Vorher hat diese aber schon die
    Hunde- und Katzen-Näpfe abgecheckt, die Arbeitsfläche und den Küchentisch unter-
    sucht und beim Saufen den Küchenboden unter Wasser gesetzt.

    Ausziehen ist ähnlich wie Anziehen. Nur umgekehrt.

    Den Kaffee jedenfalls habe ich mir verdient. :coffee2:

    liebe Grüsse ... Patrick *der-es-morgends-nicht-leicht-hat*

    Hi Jo,

    ...mir scheint, da hat jemand eher ein Problem mit Euch und Eurer Lebensweise,
    als mit Euren Hunden. Diese dienen anscheinend nur als 'Ventil' um Euch weh zu
    tun, Euch eins reinzuwürgen.

    Gebt Acht, lasst Euch zu nix hinreissen. Besonders nicht, so lange ihr keine Be-
    weise betreffend der Täterschaft habt.
    Deutschland ist so ein seltsames Land, wo der Täterschutz nach wie vor über dem
    Opferschutz steht. Besonders wenn es 'nur' um ein Tier geht.

    Auf jeden Fall Anzeige erstatten.
    Durchaus bei der Polizei auch eine Tätervermutung äussern.
    Wie schon gesagt, alles was möglich ist auf Video festhalten.
    An Eurer Stelle würde ich einen Detektiv anheuern. Das Geld wäre es mir wert, um
    einen zu überführen, der Gift auslegt und dabei nicht nur Tiere in Lebensgefahr
    bringt.

    Passt auf Euch und Eure Viecher auf! Viel Erfolg bei der Täter-Suche.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...ich weiss ja auch nicht. :???:

    Wenn ich mir die Bilder so ansehe, dann sehe ich einen hübschen kleinen Hunde,
    der mit viel Vorfreude erwartet wird und dem der neue Besitzer eine (zuge-
    gegebenermaßen recht umfangreiche) Erstausstattung gekauft hat.

    Da freut sich jemand einfach und möchte seine Freude teilen.

    Find' ich nichts Verwerfliches dabei.
    Der Welpe wird den Raum schon entsprechend umgestalten... :D
    Das eine oder andere Spielzeug wird er lieben, manches zerlegen und einiges gar
    nicht beachten.
    Ist doch nichts Schlimmes.
    Wenn man bedenkt, was so manches Baby schon alles erwartet, bevor es auch
    nur auf der Welt ist, dann ist das 'Hundezimmer' so übertrieben nicht. ;)

    liebe Grüsse ... Patrick