Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallo,

    Kennt noch jemand 'Leckerschmecker' oder das baugleiche 'Drei Musketiere' (Lang wie ein Degen,
    süss wie eine Prinzessin) ?
    War ein langer Streifen geflochtenes Karamell mit Schokoladenüberzug. :gott:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Wie ist denn das Wetter - normalerweise - da so im September? Wir haben keine Lust, während der französichen Ferien zu fahren, hätten aber schon ganz gern noch ein bisschen Wärme. Werden dann die Bürgersteige schon hochgeklappt, oder hat man noch eine Chance auf ein, zwei kleine Restaurantbesuche?

    Und kennst du Saint-Germain-sur-Ay? Da habe ich ein Ferienhaus (Garten komplett umzäunt + Hecke, einfach perfekt) direkt am Strand gefunden, dass mir noch so einigermaßen bezahlbar erscheint. Google sagt viel Strand, schön Strand, fein für Hundi. (Eigentlich suchen wir unsere Urlaubsdomizile nur noch danach aus, ob Lucy es dort schön hat...)

    Hallo Astrid,

    ...das Wetter im September ist durchaus erträglich. Besonders wenn man -wie wir- kein so grosser Hitze-
    Fetischist ist. Aufgrund des Golfstromes ist es dort oben nie so extrem heiss oder kalt, sondern zumeist
    gemäßigt.
    Gerne hat es früh etwas Regen, der sich im Laufe des frühen Morgens aber verzieht.
    Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten dort und auch viele unspektakuläre aber wunderschöne Flecken.
    Im September haben die meisten Sachen auch geöffnet. Später im Jahr ist vieles geschlossen.
    An guten Restaurants mangelt es ebenfalls nicht.

    Saint-Germain-sur-Ay kenne ich. Das liegt nur wenige Kilometer unterhalb vom Cap de Carteret, wo wir
    immer sind. Die Strände dort sind Spitze! Groß, weitläufig und sauber.
    St. Germain-Plage ist sehr schön, wenig unterhalb ist Pirou Plage, ein toller Strand und in Pirou Bourg
    findet man ein hübsches, interessantes, altes Wasserschloß mit einer interessanten Geschichte.

    Die ganze Küstenlinie entlang, gibt es schöne Flecken.
    Das Cap de Flamanville und der Dahlienpark im Chateau de Flamanville. Die Dünen von Biville.
    Das Val de Saire. Das Nez de Jobourg mit den höchsten Klippen Frankreichs. Das Cap de la Hague.
    In die andere Richtung Agon-Coutainville und Granville mit dem wunderschönen Aquarium das eine
    tolle Edelsteinsammlung präsentiert.
    Ansonsten Cherbourg-Octeville, das Cité de la mer mit einem super Aquarium und der Redoutable.
    Cap Lévy, Barfleur und der Phare de Gatteville, St. Vaast la Hougue mit der Ile de Tatihou und dann
    die Landungsstrände des D-Day mit all den Museen, besonders das in Bayeux, dem Ort mit der
    phantastischen Kathedrale.
    Sehr schöne Orte an den Landungsstränden sind Grandcamp Maisy nahe dem Pointe du Hoc, Port-en-Bessin
    und Arromanches les Bains.
    Sehenswert auch Caen und Carentan mit dem Pont Canal.

    Also, ich kann's nur empfehlen. (könnt' schon wieder hin. :D )

    Wenn Du Näheres wissen willst, frag' nur.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Sollte ich mit Fynn vielleicht auch mal hinfahren =) .

    Unbedingt! ;)

    Hallo Doris,

    ...Normandie ist Pflicht. Egal ob Sonne oder Sturm. ;)

    Und es war in 17 Jahren das erste Mal, wo es dort semioptimal war.

    Die Kamele tragen draussen übrigens immer diese Geschirre. Gewohnheit.
    Dafür sind sie glücklich dort frei rennen zu dürfen, was sie hier leider nicht können.

    Das 'PV' habe ich seit meinem verblichenen PV 400 an jedem Auto.
    Derzeit haben wir PV 444, 555 und 777 in Gebrauch.
    Hat eigentlich nix zu bedeuten. Wobei Patrick und Verona schon passt, führt
    sich die Aeginerin doch schon auf, wie die Hauptfrau. :lol:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...hab' mich die letzen Wochen etwas rar gemacht. Viel um die Ohren, einige Baustellen.

    Darum komme ich jetzt erst dazu, den Silvester-Urlaubsbericht einzustellen.
    Nach all dem Stress, hatten wir uns auf ein paar erholsame und ruhige Urlaubstage am
    Atlantik gefreut.
    Doch erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. :roll:

    Noch nie habe ich einen so starken Regen, ununterbrochen, über eine so lange Zeit erlebt.
    Dazu Sturm mit Orkanböen. Der Sturm war so stark, dass der Fährverkehr im Kanal einge-
    stellt wurde. Windstärken 10 und darüber halten in der Regel 4-6 Stunden an, bevor sie ab-
    flauen. Wir hatten Stärke 10 über 48 Stunden.
    Der Wellengang war so stark, dass Teile der Strandbefestigung weggespült wurde.

    Doch der Reihe nach:


    Gleich nach der Ankunft, erster Strandspaziergang. Bissle ungemütlich :regenschirm2:

    Wir sind dann Einkaufen gefahren, leckeres für einen ruhigen Silvesterabend zu zweit
    im Ferienhäuschen, mit tiefenentspannten Kamelen, ohne Böller-Panik.

    Silvester-Morgen. Mühsames Erwachen.
    Fraule ist schon munter. Hat Aua.
    'Wir müssen zum Arzt.'
    'Na super'.
    Fraule hat ne fette Blasenentzündung. Wegen der bevorstehenden Feiertage ist's nix mit
    großartiger Diagnose. Also bekommt sie ein Kracher-Antibiotikum, mit dem sie in Afrika
    ausgewachsene Elefantenbullen auf die Bretter legen.

    Entsprechend verlief auch die Silvester-Nacht:


    'Ich leg' mich fünf Minuten hin. Ganz schwindlig bin...'


    *...chrrrrrrr...chrrrrrrr...*

    So verlief das Ganze recht ruhig. Und trotzdem versagte unser Plan, die Kamele
    angstfrei über den Jahreswechsel zu bringen.
    Der Wind umtoste das Ferienhaus, dass nur einen Steinwurf vom Strand entfernt
    liegt und Verona hatte schlimme Angst wegen der ungewohnten Geräusche. Am
    Tag ging das ja. Die Alltags-Geräusche überlagerten das Geheule des Windes. Doch
    nächtens, wenn alles still war, ging's los.
    Verona wanderte die ganze Nacht durch die Wohnung. Ruhelos, zitternd und uns
    wach haltend:


    *schlotter - zitter* (zwei Uhr in der Nacht)

    Morgens um halb fünf, wurde es plötzlich kurz taghell. Dann ein Knall, dass die
    ganze Bude zitterte und wackelte.
    Über die Strasse hatte ein Blitz in den Hochspannungsmast eingeschlagen.
    Verona dreht am Rad. Angst.

    Definiere Angst:


    Neues Jahr, neues Glück. Oder auch nicht.
    Fraule zieht sich morgens an. Plötzlich Weh und Ach aus dem Badezimmer.
    Zwar ist die Blasen-Geschichte am Abklingen, dafür hat sich eine Bandscheibe
    jetzt quergelegt. Wir gratulieren. :hilfe:

    Da das Wetter weiterhin unterirdisch bleibt, machen wir uns einen faulen Tag, mit
    Aua-Salbe und Wärmflasche sowie gepflegter Langeweile.
    Am nächsten Tag,, geht es dann (langsam und aus Richtung des Fraules etwas
    jämmerlich) an den Strand.
    Rückwärts gehen ist angesagt, da der Wind den Sand die Strasse runterjagt. Das
    sticht in den Augen, die Hunde sind not amused.

    Am Strand selbst, ist's einigermaßen erträglich. Die Kamele spielen:


    Das die Bilder etwas monochrom wirken, liegt am Wind, der salzige Gischt schneller
    auf die Kameralinse geblasen hatte, als man abwischen konnte.

    Nach einer langen Nacht in Schonhaltung, erwachte der neue Tag klar und sonnig.
    Es sollte der einzige trockene, sonnige Tag des ganzen Urlaubs bleiben.

    Einige Bilder:


    Fraule samt Kamelen mipm Autole vor der Feriensiedlung.
    Der Boden war so aufgeweicht, dass wir nicht mehr vor unserem Häusle parken konnten,
    da der Wagen sonst versackt wäre.


    So blieb das Autole auf der Anhöhe hinter den Bäumen, wo es recht windgeschützt war.

    Die Kamele genossen den Tag:


    Ohren im Wind...

    *schnüff*


    *flatter*

    Treibgut. (Entenmuscheln)


    Hier sieht man gut, wie die Wellen den Strand umgepflügt
    und die Dünen weggespült hatten.

    An diesem Tag ist Verona dann die Dünen hoch gerannt und hat
    sich an einem Stück Stacheldraht die linke Daumenkralle direkt
    im Leben abgerissen. So ging's halt nach Bricquebec zum TA. *seufz*

    Auf dem Rückweg, Halt in Portbail:


    Die Besatzung.

    Abends brach bei mir eine alte Knöchelverletzung wieder auf.
    Ich eingefleischter Nike-Träger musste mir doofe Schnürstiefel kaufen, um
    überhaupt noch laufen zu können.

    Der Urlaub fing gewaltig an zu nerven!

    Die restlichen Tage verliefen zum Glück recht ereignislos.
    Wir hatten ein schönes Diner bei Freund Tom und Augustin, und einen
    netten Abend mit Paul, dem Seebären aus Guernsey. :bia:

    Dazu Regen, Regen, Regen. Und Wind.

    Noch einige Impressionen:


    Die Schöne...

    ...und das Biest


    Am Tage der Abfahrt -es regnete in Strömen- merkte ich,
    dass die Abblendlichtbirnen des Autos defekt waren. (Auf der
    Hinfahrt, war noch alles OK.
    Wollte die Dinger g'schwind wechseln, bekam aber die Deckel
    der Scheinwerfer nicht ab.
    Bedienungsanleitung: Bauen sie den Kühlergrill aus. dann bauen
    sie die Scheinwerfer aus... :grumble:
    Bei Sturm und Regen ein wahres Vergnügen.

    Die Rückfahrt gelang ohne weitere Probleme und wir kamen glücklich
    wieder zu Hause an.
    Nun können wir uns bei der Arbeit von diesem Urlaub wieder erholen. *lol*

    Was soll's. Irgendwie schön wars trotzdem.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    overture

    Autos ohne Allrad sind halt nur eine Notlösung, gelle? :D

    LG, Chris

    Wobei 4x4 nicht gleich 4x4 ist.

    Gegenüber der Werkstatt, wo ich arbeite, ist ein grosser Reitstall.

    Alljährlich gibt es da diverse Events. Da trennt sich die Spreu vom Weizen -so rein allradtechnisch- bei
    den An- und Abreisen. ;)
    Die, die mit nem ollen Land-Cruiser, Defender, Pajero oder Patrol nebst Pferdehänger auf die Koppel hoppeln,
    fahren aus eigener Kraft auf den Grobstolligen hin und auch wieder weg.
    Die 'Elite', mit ihren 450 PS Cayenne, Touareg und Range Rover auf alubefelgten Sommerwalzen hingegen,
    sind da gerne schon mal auf die Zug-Hilfe eines Traktors angewiesen. :p

    Oder wie Dr. Kai Lerch -Fahrer einer seltenen Citroen 2CV Sahara- im Oldtimer-Praxis-Magazin ausführte:

    Zitat

    'Wo moderne Allrad-Zweitonner aufhören, fängt beim 2CV 4x4 der Spass erst an'

    Wäre ich auf einen zuverlässigen Geländegänger angewiesen, wäre der Iveco Massif die erste Wahl:

    http://www.google.de/imgres?imgurl=…iw=1280&bih=630

    Oldschool eben. Quadratisch, praktisch, gut. :gut:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...danke für die Hilfe. :gut: Entenmuscheln also.

    Klasse Teile. Krebse, die sich als Muscheln tarnen um zu Gänsen zu werden. Toll. :lol:
    Wieder was gelernt.

    Wobei mir die Spongebob-Lösung auch gefallen hätte.

    Allerdings...

    Zitat


    Ich bin ein wenig erschrocken, dass selbst Mitglieder eines Tierforums sich so schwer tun, Entenmuscheln als solche zu erkennen.


    ...finde ich das gar nicht erschreckend.

    Handelt es sich doch um ein Hundeforum und nicht um eines in dem es sich um Meerestiere dreht.
    Ich selbst bin doch einigermaßen mit den Mitgliedern der uns umgebenden Fauna vertraut, aber dennoch gibt
    es bestimmt einige Spezies, die mir fremd sind. Drum frag' ich ja. ;)

    Und wenn selbst ein alter Seebär wie mein Kumpel Paul so etwas noch nie gesehen hat, erscheint mir das so
    abwegig nicht, wenn nicht allen Landratten gerade die Entenmuschel geläufig ist.

    Na ja. Egal. Jetzt wissen wir es ja: Entenmuschel (Pollicipes pollicipes Spongebobia)

    liebe Grüsse ... Patrick :^^: