Beiträge von Jimmy Jazz

    Zitat


    Dann gab es noch T-Shirts mit Erdbeerfolie? etc. drauf Wenn man an der Erdbeere gerubbelt hat, hat es dann nach Erdbeeren geduftet

    :???: ...öh? Das gab's? Kenn' ich gar nicht.

    Stelle ich mir aber interessant vor. Je nachdem, wo da die Erdbeeren waren... könnte man sich das Rubbeln
    seehr angenehm vorstellen. :D

    Apfelshampoo hingegen, genau wie Apfel-Seife... :dead: Katastroph! Lieber drei Wochen nit Waschen. :hust:

    Gestern abend kam übrigens Werbung. Endlich wieder da! Das Yes-Torty!
    Na, das wäre ja knorke! :gut:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...wir waren wieder in Italien.

    Venetien, Ca Pasquali.


    Hier auf der Anreise, am Rastplatz vor dem Gotthard. Mitte, unsere dicke Berta.


    Wir waren wieder auf dem Privatgrundstück und die Hunde waren...


    ...begeistert!


    ...gugg!


    ...wetz!


    ...und drauf!


    ...wann gibt's Essen?


    Meins!


    Pöh! Seil. :roll: Rinderohr heisst die Parole. '*Mampf*


    *Schnarch* :sleep:


    ...rutsch!


    Plumps! *verdutzt*


    Verona's Lieblingsplatz in der dicken Berta.


    ...und Jimmy's Unter-Tisch-Höhle


    ...wer guckt arrogant?


    Na, ich nicht. :p


    Hunde-Paradies


    übermütige Bande...


    ...verrückte!


    Schmacko-Plätzchen mit Schätzchen.


    Faule Bande


    ...man reiche mir etwas zur Zerstreuung. :sceptic3:


    Auf Futtersuche


    ...in unserm Gärtlein sind wir Gott! (frei nach VOX)


    Idylle bei Vollmond.


    Jimmy aufmerksam auf der Terasse, als das hier https://www.dogforum.de/sture-dummheit…7.html#p9707959 passierte


    Heimfahrt *seufz*


    Vor dem Gotthard. Sonne, schön und angenehm.


    Ausfahrt Gotthard: :xmas3_eek: Winterreifen wären praktisch.


    Kurz darauf, ist die Schweiz schon wieder schön.

    Ja, die Rückfahrt hatte es in sich.
    Sonne in Venetien.
    Schwerer Hagel bei Brescia.
    Schnee am Gotthard.
    ...und Wind wie nix Gutes auf der ganzen Strecke.
    Da kam die dicke Berta ganz schön ins Schlingern.

    Aber schön war's doch und wird auch bald wiederholt.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...wir waren ein paar Tage in Italien. Venezien.

    Mit dem Wohnmobil auf einem riesigen Privatgrundstück.

    Dort machte ich bereits letztes Jahr die Bekanntschaft mit einem wunderschönen Schäferhund.
    Dieser gehört dem Grundstücksnachbarn, einem älteren Gärtner.

    Der Schäfi kommt immer an den Zaun, lässt sich streicheln und freut sich immer über eine Leckerei.
    Er ist sehr ruhig. Selbst wenn unser Jimmy an den Zaun kommt und den Deppen macht, läuft er nur
    freudig hin und her, knurrt nicht, wedelt und bleibt freundlich.
    Auf den grossen Acker, der an das Grundstück anschliesst, kommt öfter auch ein grosser Jagdhund.
    Diesen beachtet der Schäfi kaum, bleibt neutral und nett.

    Um so erstaunter war ich, als ich plötzlich fürchterliche Schreie aus Richtung des Zaunes hörte.
    Ich war auf der Terasse und sah in die Richtung aus der das Gebrüll kam, konnte aber aufgrund der
    Entfernung und des Bewuchses nicht richtig erkennen, was da vor sich ging.
    Ich ging näher und erkannte plötzlich den Schäferhund, der einen anderen, viel kleineren Hund
    regelrecht zerlegte.
    Es war ein mittelgrosser, weiss-roter Mischling, der den ganzen Tag duch die Strassen streunt und
    immer freundlich, immer neugierig seine Runden dreht.

    Irgendwie ist der wohl dem Schäfi in die Quere gekommen und der machte nun kurzen Prozess.

    Da erschien der Besitzer des Schäferhundes und schrie seinen Hund an, der darauf von seinem Opfer
    abliess.
    Dann kam's. Der Gärtner brüllte den kleinen Hund an und verjagte diesen fluchend und schimpfend.

    Der humpelte davon, auf das grosse Feld. Blieb nach ca. 20 Metern stehen, schaute herüber.
    Er schien geschockt, fassungslos. Sein linkes Hinterbein baumelte lose, der Rücken war verkrümmt,
    auf dem rechten Hinterbein konnte er kaum stehen, nur mühselig sich dahinschleppen...

    Meine Frau erschien auf der Bildfläche. Während ich überlegte, wie am Besten an den Hund heranzu-
    kommen sei, rief sie durch die Hecken nach dem Schäfi-Besitzer.
    Der kam dann mürisch an den Zaun... was denn los sei. (Er sprich sehr gut Deutsch)

    Da kam er bei Fraule gerade an die Rechte.

    Warum er sich nicht kümmere...
    Sein Hund hat den Kleinen doch kaputt gemacht, der müsste doch jetzt versorgt werden...

    Warum... ist doch nicht sein Hund...

    Aber sein Hund hat den doch vermopst...

    Na und? Sein Hund sei ja schliesslich privat. Sein Grundstück...
    Der Kleine sei eingedrungen... wäre er zuhause geblieben... so geschieht's ihm gerade Recht...

    Aber der hat doch Schmerzen...

    Nö... dem geht's gut... er kann ja laufen...

    Wem gehört der denn? Sag doch wenigstens Bescheid...

    Weiss nicht wem... egal... soll heim gehen, oder verrecken... egal...

    Hast Du... denn kein Herz?...

    Herz... wenn Du doch so ein gutes Herz hast, geh doch Du mit dem Köter zum Arzt...
    Ich mach' nix... Der beisst mich noch... nein, nein...

    Der Arsch, pardon Gärtner, winkte wütend ab und verschwand schimpfend in seinem Gewächshaus.

    Wir rannten zu den Nachbarn an der anderen Grundstücksseite.
    Die Frau hat auf ihrem Gelände so ziemlich alles, was nix mehr Richtiges ist.
    Hinkende Enten, steinalte Huhner, dreibeinige Katzen, einäugige Gänse, wacklige Katzen, bekloppte Hunde...
    Sie kümmert sich um all die, die keiner mehr braucht, niemand mehr will.

    Wir -die kein Italienisch sprechen- erklärten den Leuten -die nur Italienisch sprechen- was da war, und
    ob sie denn wüssten, wo der Hund hingehöre.
    Das dauerte. :roll:
    Sie kamen dann rüber und sahen den Hund, der sich über den Acker schleppte.

    Ah! ...geplapper... 'Bonboniere'! Si Si! ...geplapper... :blabla:
    Ja und der Gärtner... Stronzo! Vaffanculo! ...das verstand sogar ich.

    Entweder der Hund heisst tatsächlich Bonboniere, oder das Haus der Besitzer. Konnten wir nicht so ganz
    einordnen.
    Jedenfalls machte die Signora des Hauses uns per Handzeichen klar, dass sie die Besitzer kenne und gleich
    anrufen würde. Ihr Ehemann lief zurück auf ihr Grundstück und konnte von dort den verletzten Hund
    anlocken. Auf deren Seite ist das Gelände zum Feld hin nicht eingezäunt.

    Schlussendlich wurde der arme Zwerg dann von seinen Leuten abgeholt und zum Veterinario gebracht.
    Was dabei rauskam... wir wissen es nicht.

    Zwei Hunde. Eine Prügelei.
    Kein Problem damit. Der Schäfi ist für mich immer noch ein feiner Kerl.
    So was gibt's halt mal unter den Pelzigen.

    Aber das Verhalten des Besitzers... diese Ignoranz, diese Dummheit, diese Sturheit, diese abweisende
    Kälte...
    Primitiv und unzivilisiert. Etwas, was ich nie verstehen werde.

    Na ja. So sind sie. Menschen halt. :/

    liebe Grüsse ... Patrick *bissle schockiert*

    Zitat

    Wenn es das im Kindergarten gab, MUSSTE ich es essen und wenn ich es wieder raus gebracht habe, wurde es untergerührt und musste weiter gegessen werden. Das machte es natürlich viel einfacher :/

    Oha! Da hätte ich als Elternteil aber mal den Kindergarten aufgesucht.
    Die Tanten dort hätten da aber ein ganz anderes Süppchen auszulöffeln.
    Mein lieber Scholli! :motz:

    Zitat

    Mein Vater mochte gerne

    gebratene Blutwurst oder Pannas (wie schreibt man das?)!

    NO WAY! Wir mussten zwar generell auch essen, was auf den Tisch kommt, aber in dem Fall machte meine Mutter eine Ausnahme... sie konnte die angeekelten Gesichter ihrer Kinder nicht ertragen und machte uns Bohnensuppe oder sowas. Mein Mann mag gebratene Blutwurst, gibt es zu Hause aber nicht (mir wird immer noch von dem Geruch schlecht!)

    Und was mir noch einfiel: Wir haben als Kinder unheimlich gerne "saure Nierchen" gegessen, kennt das jemand? Heute würde ich die nicht mehr essen (generell keine Innereien), aber als Kinder mochten wir das echt gern.

    Gruß
    Lilibeth

    Wenn es bei uns Sauerkraut gibt, dann gibt es auch gebratene Blut- und Leberwurst dazu.
    Pürree, ein Stück Braten (wg. der Sosse), Salzfleisch und Schweineschwänzle.

    Wenn man dann die Blut- und Leberwürst' mit Pürree und Sauerkraut vermischt und gut
    Sosse dazutut, entsteht etwas, dass hier Strauleime heisst
    Das sieht dann doch recht :hust: aus. Schmeckt aber genial!

    (Richtige Strauleime ist Lehm und Stroh. Das wurde vermischt und als Baumaterial verwendet. Z.B.
    als 'Füllung' beim Bau von Fachwerkhäusern)

    Saure Nierle gibt es ab und an noch. Mit Bratkartoffeln.
    Und saure Leberle mit Pü. *schleck*
    Überhaupt Leber. Mit Zwiebelringen und Pommes (oder Pü.)
    Oder Geflügelleber mit einem Feldsalat/Grapefruit-Salat (mit Kracherle) und Bratkartoffeln.

    Ich merkx grad'. Ich bekomme ein Hüngerchen. :D

    Als mein Vater noch lebte, gab es ab und an auch Rinder-Hirn. In dünne Scheiben geschnitten,
    im Mehl gewendet und goldgelb angebraten. Schmeckt ganz gut. Bissle schlabberig. :roll:

    Ach, man kann so vieles essen, wenn es anständig zubereitet wird. Man muss es nur mal probieren.
    Zwingen darf man niemanden. Essen sollte Spass machen. Nichts Schlimmeres, als wenn man Essen
    runter zwingen muss.
    So gerne ich z.B. Leber esse, so kriege ich doch keine Leberspätzle runter. Keine Chance.
    Wenn's das mal gibt, mache ich mir einfach was vom Vortag warm, oder ne Pizza. Ist doch kein
    Problem.

    Das einzige, dass ich als Kind schon gehasst habe und bis heute konsequent meide, ist Käse.
    Gekocht oder gebacken verarbeitet, kein Problem. Aber roh. Njet! :dead:
    Wurde aber auch nie gezwungen, welchen zu essen. Fand' ich gut.

    liebe Grüsse ... Patrick *Magen knurrt*