Hallo,
...für mich ist das Halten von Katzen als reine Wohnungskatzen schon sehr grenzwertig.
Wobei Einzelhaltung sowieso ausscheidet.
Hier bei uns zum Beispiel, rennen draussen (mit unseren drei Fellgurken), derzeit gut zehn Katzen rum.
Und hier und da mischt sich auch mal die eine oder andere fremde Katze in den Haufen.
Schaut man aus dem Fenster, sieht man immer irgendwo mindestens eine Fellgurke rumlungern.
Entweder sie liegen faul in der Sonne, oder sie stellen Mäusen nach, beobachten Vögel, oder
schleichen sich an Artgenossen heran um diese zu vermöbeln.
Katzengeschäfte eben.
In der Etage über uns, leben zwei Katzen als reine Hauskatzen.
Diese sieht man oft, hinterm Fliegendraht, am Fenster, wie sie die Gegend und ihre Artgenossen
beobachten.
Sie betrachten das real life, wie in einem Fernsehgerät. Beobachten andere Katzen beim Leben,
während sie in Haft sind. Lebenslänglich.
Den beiden geht es gut. Ohne Zweifel. Sie werden geliebt und gut versorgt. Aber ist das ein
Katzenleben?
Schlimmer noch, bei unserer Nachbarin. Einzel-Wohnungskatze bei einem psychisch schwerst
gsestörten Menschen. Ohne Chance auf Entkommen. Und immer das freche Idiotenvolk unten
vor Augen...
Für mich ist das Folter.
Vielleicht sehe ich das aber auch zu verbissen...
Zitat
Aber ich würde das nicht so vorwurfsvoll sagen oder sehen wollen.Ich denke, die Erklärung ist, dass sich die Art der Katzenhaltung geändert hat.
So wie man Nagetiere heute auch nicht mehr in diesen Mini-Käfigen hält/halten soll oder alle sagen, Goldfisch im Goldfischbecken ist Tierquälerei.Eine begrüßenswerte Entwicklung - die noch lange nicht abgeschlossen ist, hoffe ich.
...und wir stehen wirklich mitten in einem Prozess, der zwar bei weitem nicht abgeschlossen ist,
sich aber auf dem richtigen Weg befindet.
Ich hoffe, es ist so.
liebe Grüsse ... Patrick