Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallo,

    ...aus Sicht eines Züchters, sprich dem Hersteller und Vertreiber eines Produktes (Hund) mit vorgegebenen
    und auch erwünschten Fähigkeiten und Eigenschaften, hätte ich dieses 'Ausschussprodukt' gleich nach der
    Geburt entsorgt.
    Kurz, schmerzlos und bedenkenlos.

    Das sage ich jetzt ohne Wertung. So ist es einfach. Das Produkt ist de facto nicht lebensfähig, wird schlecht
    bis gar nicht zu vermarkten sein und wenn, nur Kosten verursachen und zu Reklamationen Anlass geben.
    Rein produktionstechnisch nicht zu verantworten.
    Was würde der Züchter tun, wäre er Eimerfabrikant und eines seiner Produkte hätte ein Loch?
    Oder keinen Henkel?

    Ja, das hört sich jetzt hart an, aber es ist zigtausendfache Praxis in der Tierzucht.
    Zu kleine, mickrige, fehlfarbene, blinde, taube oder einfach überzählige Hunde- Katzen und was-auch-immer-
    Welpen werden tagtäglich getötet. Viele davon völlig gesund und lebensfähig.
    Und niemand erfährt das und keiner regt sich auf.

    Auch im Falle Mira, war die Entscheidung schon gefallen.
    Nu hier hat einer (der TA) nicht mitgespielt und jemand (die TS) hat das Tierchen aufgenommen.
    Nun liegt also die Verantwortung bei denen, die entschieden haben, den Hund am Leben zu lassen.

    Ein Vorder- ein Hinterbein und eine kleine, leichte Hunderasse.
    Damit wird der Hund wohl klar kommen. Er wird sich fortbewegen können und auch sein Geschäft machen.
    Siehe Dominik, den Windhund.
    Es liegt aber in der Hand der Hundehalterin, zu erkennen, wie lange es Mira dabei gut ergeht und wann der
    Zeitpunkt gekommen ist, wo man das ganze Experiment abbrechen muss. So weh es dann auch tut.
    Das dieser Zeitpunkt viel früher kommen wird, als bei einem gesunden Hund, ist unstrittig.

    Diese Sicht, diese Entscheidung sollten wir denjenigen überlassen, die vor Ort sind und den Zustand und
    die Situation einschätzen können.

    So gesehen, finde ich einige Posts hier sehr anmaßend, überheblich und unverschämt.
    Aber was soll's. Forenrisiko. :roll: So ist das Leben hat. Wie bei der Herstellung und der Verteilung von
    Waren. Manche fallen halt einfach auf.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...hatte Probleme mit dem Rechner und war paar Tage nicht online.

    Da hat sich zwischenzeitlich was getan im Kakteenwald.

    Tony nähert sich der 900-Gramm-Grenze. Und es wird träge.
    Schliesst sich lange in seinem Häuschen ein, kommt nur wenig
    raus.
    Das geht nimmer lange und man hört es nur noch :sleep: schnarchen.

    Sollte es noch ein paar schöne Tage geben, lassen wir ihn frei, bevor
    er bei uns in Tiefschlaf fällt. Er ist jetzt absolut Ungeziefer-frei und
    hat das ideale Kampfgewicht um draussen zu überwintern.
    Bleibt es regnerisch, bleibt er halt.

    Mini Puh macht sich auch gut. Er ist munter und haut richtig rein.
    Typischer Igel übrigens. Stinkt, randaliert und haut auf die Kacke.

    Ja und inzwischen ist noch was dazugekommen.

    Goggo:


    Wach, frech und verfressen.
    Mampft sich tapfer auf die 500 Gramm zu und versucht erfolgreich
    gegen das Puh anzustinken. Im wahrsten Wortsinn. :roll:

    Hoffe, dass damit die Igelgeschichte 2012 auf diesem Level bleibt.
    Wir haben nämlich keine Käfige mehr. Es reicht.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...nein, keine Biopsie. Er hat das Ding sehr sorgfältig abgetastet. Es liegt lose in seinem Hautbeutel, ist
    in sich gekapselt und frei beweglich, völlig schmerzfrei.
    Er ist sich absolut sicher, dass es harmlos ist.

    Zitat

    Wenn´s mein Hund wäre oder ich sowas hätte : Nichts wie raus damit - lieber zu früh wie zu spät. Und ab damit ins Labor. Und großzügig (´im Gesunden´) rausschneiden lassen. Lieber eine längere Naht als eine zweite OP.

    Na ja. Ich habe diese Lipome selbst. Die muss man nicht grosszügig aus Gewebe herausschneiden, da sie nicht
    damit verwachsen sind.
    Es genügt ein Hautschnitt, dann kann man sie herausdrücken. Sie sehen aus, wie helle Kidney-Bohnen.
    Leider wachsen sie immer wieder nach.

    Wir kennen unseren TA schon lange und ich vertraue ihm.
    Also lassen wir es erst mal. Da ich weiss, wie schnell diese Lipome wachsen, wird das Ding sicherlich
    nicht immer am Hund bleiben. Da schau ich schon drauf.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...unser TA hat sich das sehr genau angesehen.

    Was mich in der Sache unsicher gemacht hat, ist die Tatsache, dass direkt auf
    diesem Knubbel eine Brustwarze sitzt.
    Der Doc sagt, es ist nach wie vor ein Lipom. Kein Zweifel. Und somit harmlos.

    Sollten wir es wünschen, würde er es wegmachen. Aber er würde dem Hund
    lieber den Stress und die Narkose ersparen. Bei einer evtl. Zahnreinigung und
    Zahnstein-Entfernung, würde er das gleich mit machen. Aber einfach wegen
    dem Knubbel, möchte er sie nicht narkotisieren.
    Veronas Zähne sind übrigens makellos. Somit scheint das Lipom fester Bestand-
    teil unserer Hündin zu sein. ;)

    Werde es natürlich beobachten. Sollte es so gross werden, dass es sie behindert,
    kommt's natürlich weg. Momentan liegt das Teil genau neben dem Brustgurt des
    Geschirres, wo es nicht stört.

    Wir behalten's im Auge. Danke für die Tips und Einschätzungen.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat


    Unserer ist aber - im Vergleich zu dem der TS - nicht so aufgeräumt. Also... nicht aufgeräumt, nicht annähernd so steril. Aber trotzdem vorzeigbar und keine Müllhalde. :D

    Hach!

    :(

    ...streue nur Salz auf meine Wunden.

    Unseren Garten (und mein Verhältnis zur 'ordentlichen Gartenarbeit') hatte ich seinerzeit im
    'Besserwisserin-Thread' ausgiebig beschrieben.

    https://www.dogforum.de/besuch-einer-b…0.html#p7112258

    Chaotisch war auch eher meins.
    Aber den Hunden zuliebe... *seufz*

    Darum versuche ich ja auch das Beste daraus zu machen. ;) Nä!

    liebe Grüsse ... Patrick *mit verwelktem grünen Daumen*

    Hallo,

    ...ich habe die Infos zur ganzjährigen Fütterung aus verschiedenen Quellen.

    Und gerade weil nicht nur bei uns, sondern in einigen benachtbaren Gärten
    'reiner Tisch' gemacht wurde, kam ich auf die Idee Futter anzubieten.
    Nur richtig, will ich's halt machen. Drum frage ich.
    Ich bin kein Fan von 'sauberen' Gärten und hätten wir nicht den Garten als
    Hundewiese nutzen wollten, wäre er so verwildert geblieben, wie er war.

    Hier einige Infos:

    http://www.wildvogelhilfe.org/winterfuetteru…fuetterung.html

    http://www.sielmann-stiftung.de/de/aktuelles/g…el_fuettern.php

    https://www.deutschewildtierstiftung.de/de/mitmachen-e…CFZHRzAod8XUAPA

    http://www.welt.de/wissenschaft/t…he-Pflicht.html

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Ich habe letztens in einem Freilichtmuseum ein sehr schönes Insektenhotel gesehen, vielleicht wäre das ja was für Deinen Garten?

    Oh ja, das ist schön. :gut:
    So in der Art stelle ich mir das vor.

    Es gibt einige verschiedene Anleitungen,
    aber so richtig gut hat mir noch keine ge-
    fallen.
    Mal sehen...

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...schön, dass sich hier doch noch was tut. ;)

    War schon verblüffend. Wir hatten Vogelbesuch ohne Ende und kamen kaum nach mit dem
    Verteilen des Futters.
    Bis wir eine Woche aussetzten, als wir im August in Italien waren.
    Danach kamen so gut wie keine Vögel mehr in unseren Garten um zu fressen. Warum auch immer.

    Jetzt, wo es kälter wird, kommen sie wieder regelmäßig.
    Das Futterrohr ist allerdings wenig geeignet, wenn es feucht und regnerisch ist.
    Da verklumpt das Futter und beginnt zu schimmeln. Da müssen wir uns eine Alternative einfallen
    lassen. Das Problem hierbei sind die unzähligen Katzen, die hier unterwegs sind.
    Die stellen sich das Thema Vogel-Futter etwas anders vor, als wir. :roll:

    Ein Insektenhotel fehlt mir noch immer.
    Es gibt zwar diverse Bauanleitunegn, aber so richtig gefallen hat mir noch keine.
    Wie gesagt, für Tips bin ich gerne offen.

    liebe Grüsse ... Patrick