Beiträge von Jimmy Jazz

    Hi Ulli :hallo: ,

    na, was unseren Dino betrifft ist 'mutierter Seehund' gar nicht so daneben.

    War Wasser da, war Dino drin!

    Einmal bei minus zehn Grad am Rheinkanal.
    Plötzlich ist der Hund weg!

    Geguckt...
    Gerufen...

    Seh' ich plötzlich im Kanal ne wackelnde Rute.
    Taucht doch diese Obernase im eiskalten Wasser nach Steinen! :shock:
    Wir dann weitergegangen.
    Plötzlich 'klingelt' es neben uns.
    Ein fröhlicher :runningdog: dessen gefrorene Zotteln beim laufen klimperten wie ein Windspiel.

    Aber wehe, es hätte geregnet.
    Was soll man da machen :nixweiss:
    Bekloppt. :lol:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hi :hallo: ,

    Hab noch bissle was:

    Tante Daisy.

    Familie Duck.

    Die Neffen.

    Der See ist umgeben von tausenden Blumen, zumeist Dahlien
    in allen Farben und Formen. Wer's mag, hab Bilder genug.

    Tierrettung allerorten: In der gotischen Kirche von Biville...

    ...war sie eingesperrt und donnerte dauernd gegen die Fenster...

    ...T-Shirt drüber - und raus damit. Guten Flug!

    Und hier ganz klein ein Robin. Ein Rotkehlchen, dass sich auf Paul's Pubmobile tummelt.

    So, das muss reichen für Heute.

    Gute Nacht wünscht ... Patrick

    Hi :hallo: ,

    Kleine Vogel-Auswahl:

    Sonnenbadender Kormoran in Carteret.

    Schwarze Schwäne in Flamanville.
    Schlosspark mit riesigem Blumenmeer.

    Ferrari-Vogel im Rennoverall. :lol:

    Wildgänse in Heidelberg mit Nachwuchs.

    liebe Grüsse ... Patrick :blume:

    Hi Roxy :hallo: ,

    ...ja, freilebende Vögel sind was sehr schönes.
    Muss mal heut Abend meine Bilddatei durchstöbern. Hab' da schöne
    Sachen zu dem Thema.

    Letztes Jahr hat uns Lucy Lou unsere eine Katz' einen toten Grünfinken
    in die Wohnung getragen. Wir lobten sie zähneknirschend mit einem Leckerli.
    Sofort verschwand sie wieder und brachte nach und nach fünf fast aus-
    gewachsene Finkenkinder mit. :shock:
    Vier davon lebten noch.
    Obwohl wir gleich damit zum Vogelexperten des TV geflitzt sind, hat
    keines davon den Tag überlebt.
    SCHWEINEKATZEN!

    Mehr Erfolg hatten wir vor einigen Jahren im Urlaub.
    Es hatte fast zwei Tage lang Sturm bis zur Orkanstärke. Als sich
    der Wind etwas gelegt hatte, gingen wir Nachmittags mit Dino am Strand
    noch bissle spazieren.
    Wir fanden hinter einer Sandwehe einen leblosen, sehr grossen, Vogel.
    Brit wollte den Fund natürlich gleich untersuchen.
    Da richtete er sich plötzlich krächzend und zischend zur vollen Grösse auf.

    Ein Fou de Basson. Ein Basstölpel.

    Sehr eindrucksvoll mit seinen gut einmeter-zwanzig Spannweite und dem
    sehr wehrhaften Schnabel.

    Problem 1: Er konnte weder gehen, noch fliegen.
    Problem 2: Die Flut kam rasch heran.
    Problem 3: Er liess sich nicht anfassen.

    Also flitzte ich so schnell es ging zum Auto, um bei Bekannten Hilfe bzw.
    einen Käscher zu holen. Brit blieb beim Tölpel.
    Käscher hatten sie nimmer, so ging die Tochter des Hauses mit, mit einer
    stabilen Plane bewaffnet.

    Als wir wieder an den Strand kamen: Vogel weg. Brit weg. Wasser da!

    Plötzlich ein Rufen. Brit sass in den Dünen, der dicken Brocken auf dem
    Schoss. Sie hatte als die Flut sie erreichte, ihre Jacke über den Delinquenten geworfen und ihn gewaltsam entführt.
    Zum Dank hatte er ihr einen Riesen-Vogelschiss in die Jacke praktiziert,
    der die Nasenflügel erbeben liess.

    Wir stopften den Piepmatz in unsere grosse Einkaufs-Klappbox. Kopf, Hals und der Schwanz gingen aber nicht ganz mit rein.
    Als wir mit dem Vogel bei unseren Bekannten ankamen, hatte Claudine
    schon den TA angerufen. Feierabend. Keiner mehr da.
    Der zuständige Revierjäger brüllte etwas von Touristen... und hinten rein
    schieben ins Telefon. Und Merde. :aerger:

    Etienne, Claudie's Mann kam ans Auto und sagte: Parbleu une Oiseau.
    Dann steckte er die Hand ins Auto.
    Der Vogel dachte: Parbleu une Etienne und packte dessen Zeigefinger
    mit dem Schnabel, dem wehrhaften. Dann drehte er den Kopf blitzschnell
    paarmal hin und her.
    Wir verliessen dann den Schauplatz mit dem Vogel, während Etienne mit
    seinem blutenden, gebrochenen Finger zum Hausarzt gebracht wurde.

    Was tun?
    Wir setzten den Vogel in eine geschützte Senke in den Dünen zwischen hohes Gras und versprachen, ihn morgen zum Doc zu bringen.
    Er muss das sehr nett gefunden haben, denn am anderen Morgen wartete er noch auf uns. Mit viel Hau-Ruck und Geschrei (aua) luden wir den ollen
    Tölpel wieder ins Auto und ab zum Doc.

    Der sagte, die Art sei geschützt und in Cherbourg gäbe es eine Auffangstation. Dort rief er an, die holten den Vogel ab.

    Später erfuhren wir vom Doc, dass der Basstölpel aus Schottland stammte. Dies konnte man an einem Ring an seinem Bein erkennen.
    Dort gibt es eine grosse Kollonie.
    Vom Sturm wurde er anscheinend weit abgetrieben und landete völlig
    erschöpft in Barneville, in Frankreich am Strand.
    Er wurde wieder aufgepäppelt und in die Heimat verfrachtet.

    In diesem Falle: Ein Happy End! :blume:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Ja, Du hast Recht es ist sehr schwer.

    Aber man sollte das Tier gehen lassen, solange es noch in Würde lebt
    und es so in Erinnerung behalten.
    Viele zögern die Entscheidung nur hinaus um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen.
    Im Sinne das Tieres ist das aber nicht.

    Hier müssen wir einfach unsere Verantwortung über unsere Angst vor
    dem schmerzlichen Verlust stellen.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hi Olli :hallo: ,

    ...die Bullis sind aber nicht irgendwie mit den Katzen verwandt?

    Ich kenne da einige 'sprechende Katzen'.
    Die liebste davon ist mir jedoch die Luna.

    Sie hat mein Herz für diese pelzige Schwerverbrecher geöffnet.

    Luna, mon amour! :love:

    Luna ist die Oma von der Felini Fee, unserer schwarzen Hexen-Katze.
    Sie und ihre Tochter Sima gehörten einer Nachbarin, die sich aber nicht
    um die Beiden kümmerte. Sie liess sie auch nicht mehr ins Haus.
    Beide lebten auf der Strasse und schliefen entweder bei uns unter dem
    Katzenbaum vorm Haus, oder im Garten meiner Mutter in einem Busch.

    Wir haben es dann irgendwann mal geschafft die Besitzerin zu überreden,
    die Beiden in gute Hände abzugeben. Wir haben Luna und Sima dann
    kastrieren lassen und an zuverlässige und liebevolle Menschen vermittelt.

    Luna war desshalb so faszinierend, weil sie mit uns sprach.
    Wenn sie uns auf der Strasse sah, kam sie, legte sich hin und liess sich
    kraulen. Dann setzte sie sich hin und erzählte.
    In allen Tonlagen des Miau und Mio schien sie uns an ihren Abenteuern
    teihaben zu lassen. Oft wartete sie unter dem Katzenbaum bis ich mit
    Dino abends nochmals raus ging. Dann kam sie und erzählte die tollsten
    Geschichten.
    Ich gab ihr dann immer was Leckeres und sie bedankte sich laut miauend.

    Doch eines tat sie nie: Sie kam niemals mit ins Haus.

    Als ich an Silvester, abends mit Dino rausging,
    sah ich Luna ganz verängstigt unter einem geparkten Auto sitzen.
    Ich brachte Dino dann ins Haus zurück und rief nach Luna.
    Sie kam sofort und erzählte ganz aufgeregt.
    Wahrscheinlich von Böllern und Kanonenschlägen.

    Ich hielt ihr die Türe auf, und Madame kam mit herein.
    Sie inspizierte die Wohnung und suchte sich ein Plätzchen hinter dem
    Weihnachtsbaum. Dort blieb sie den ganzen Abend, die ganze Nacht.
    Sie blieb drei Tage bei uns.
    Wenn ich mich mittags faul auf das Sofa legte, kam sie vorsichtig und
    legte sich auf meinen Bauch. (Platz ist da ja genug)

    Dann schlief sie ein. Zweimal wurde ich wach, als sie mir mit einer
    Pfote über das Gesicht strich. Als ich dann die Augen öffnete, erzählte sie
    mir auf meiner Brust sitzend ihre Träume. Oder Witze.
    Ich weiss es nicht. Sie sprach nicht meinen Dialekt. :lach:

    Luna heisst jetzt Paulinchen und lebt bei einer sehr netten Frau, die ihren
    Mann durch ein Krebsleiden verloren hat und danach depressiv wurde.
    Durch Paulinchen/Luna lernte sie wieder zu lachen. Die Beiden sind
    unzertrennlich.
    Sima, ihre Tochter heisst jetzt Sita und ist der ganze Stolz eines Arbeitskollegen von Brit.
    Ein Krankenpfleger. Wenn er von Sima/Sita erzählt, kriegt er immer feuchte Stellen im Auge.
    Gute Voraussetzungen für ein glückliches Katzenleben.

    Manchmal fehlen mir die Unterhaltungen mit Luna ein wenig.
    Sie wusste immer so viel. Und sie war sehr charmant.

    liebe Grüsse ... Patrick