Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallo,

    Unsere Hunde haben mich nicht nur verändert, sondern sogar geprägt.

    Schon als Kind, war ich stark mit Tieren verbunden.
    Doch seit wir unsere Hund hatten, setzten ganz andere Denkprozesse
    ein.
    Zuerst war da Snoopy, der Dackel. Eigentlich der Hund meiner Eltern.
    Durch ihn lernte ich schon als Kind, wirkliche Verantwortung für ein
    Tier zu übernehmen.
    Klar, als junger Bursch hat man andere Dinge im Kopf und Snoopy hatte
    es nicht immer nur leicht mit mir.

    Dann kam Dino, mein erster eigener Hund.
    Bei ihm habe ich versucht alles das wieder gut zu machen, was ich an
    Snoopy versäumt hatte.

    Was waren wir für ein komisches Gespann.

    Wir prügelten uns wie die Welpen.
    Wie oft hat mich dieses Monster gebissen. Wie oft habe ich mit ihm
    'gekämpft'. Regelrecht geprügelt haben wir uns. Nacher sassen wir
    beinander, ganz verbeult und zerkratzt und haben uns beim Knuddeln
    erholt. (Bis er wieder loslegte. Alte Kampfsau.)

    Später lernte ich einen anderen Dino kennen.
    Blind, voller Schmezen und Krankheiten.

    Dadurch lernte ich, auch für ein krankes Tier zu sorgen. Und wir passten
    uns seinem Tempo, seinem Befinden an. Waren wir zuerst die Chaos-
    Truppe, wurden wir langsam zu Pflegern und Vertrauten.
    Und am Ende, mussten wir lernen Abschied zu nehmen, von einem lieben
    Freund, der vor allem mir bis heute so unendlich fehlt.

    Am meisten verändert hat mich aber unser Jimmy.
    Seine ängstliche Annäherung, seine liebevolle, ruhige Art, sein Bedürfnis
    nach Nähe und Streicheleinheiten, haben uns nach dem Dackel und dem
    Kamikaze-Dino doch sehr überrascht und berührt.
    Noch nie hatten wir einen so lieben, fast zärtlichen Schatz.

    Er ist dabei so gelehrig und gehorsam, es macht einfach Spass mit ihm
    zusammen zu sein. Zwar hat er noch eine kleine Macke, aber er ist ja
    gerade mal ein Jahr alt. Das kriegen wir auch noch.

    Er hat unseren ganzen Tagesablauf verändert, unser Denken und Fühlen
    für ein Tier.
    Wir füttern viel bewusster und informierter, versuchen ihn so zu erziehen,
    dass er uns problemlos überall hin begleiten kann und nehmen uns
    unendlich Zeit für ihn, um ihm und seinen Bedürfnissen gerecht zu
    werden.
    Er ist für uns ein Glücksfall und durch ihn wurden wir zu verantwortungs-
    volleren und informierteren Tierhaltern.
    He's the love of our life. :herzen4:

    Überdies haben wir durch ihn das DF kennengelernt und damit viele liebe
    Menschen, deren Freundlichkeit und Teilnahme ich nicht mehr missen
    möchte.
    All das verdanken wir unserem Hund.

    Und alle diese Veränderungen sind für uns durchweg positiv.

    Eine schöne Erfahrung.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Aber gestern war ja auch noch alles normal.
    Kann eine Blasenentzündung tatsächlich von einem auf den anderen Tag kommen?

    Oh ja.
    Blasenentzündung ist übel.
    Kneift erst so bissel, ganz plötzlich ohne Vorwarnung.
    Dann ziept's und brennt.
    Kann ich ein Liedle davon singen. :pfeif:

    Geht aber richtig behandelt, auch ganz schnell wieder weg.

    Kannste mit Nierengeschichten nicht vergleichen.
    Da willste wirklich nimmer...

    Drum würde ich ne Urin-Probe nehmen und das mal checken
    lassen.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo Melanka,

    hat Dein Hund im Wald evtl. mit Söckchen gespielt?

    Nicht dass er sich im Halsbereich verletzt hat, oder gar
    einen Fremdkörper eingefangen hat.
    Würde ihn schnellstmöglich dem TA vorstellen.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Beobachte das mal!

    Bei meiner kleinen hat es genauso angefangen und war dann ne Blasenentzündung. Ich würd gucken, wie es heut und morgen abläuft und wenn es sich ned ändert, mal zum TA und Urin untersuchen lassen.

    So sieht's aus.

    Die Häufigkeit würd' mich auch stutzig machen.
    Sollte das so weitergehen, Wau-wau nehmen und zum TA.
    Kannst ja mal ne Pipi-Probe mitbringen.

    (liegt ja eh überall rum im Moment :^^: ) (sorry, albern heut' zumute)

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Edit: Ich hab die 100 voll... :D

    Gratuliere zum Hundertsten! :^^:

    Siehste, war ganz einfach.

    Künftig brauchste nur noch mipm Kirsch-Fläschle zu winken,
    dann legt sich das Hundi dazu zum Wutzi-Entsabbern und
    zum Nachtanken.

    Und alle sind *ups* einigermassen glücklich *hicks* :sauf:

    liebe Grüsse ... Patrick :D

    Zitat

    ... und dann das rammeln mit dem Hinterleib.... - da wars auch schon zu spät. Igitt. Gottseidank hab ich 'ne waschbare Tagesdecke auf'm Sofa liegen.

    Tja, ihr dürft halt die Viagras nicht überall rumliegen lassen... :D

    Nö. Scherz beiseite. :^^:

    Musst kein Schnäpsle trinken. (Obwohl, wenn's hilft...)
    Das ist kein Act mit der Anwendung von dem Produkt.

    Ist da auch so eine Spritze dabei, bei dem Penicare?
    Wir haben ein Produkt, das heisst Wedepet.

    Die haben da so eine Kunststoff-Spritze mit einem stumpfen
    Spritzenteil dabei.

    Hund in Rückenlage manövrieren.

    Dann ziehst Du die Flüssigkeit auf und führst
    die stumpfe Spritze einfach unter die Vorhaut ein.

    Dann 'sprutz' und den Waddel vorne zuhalten.
    Bissle kneten. Weile so lassen. (Jemand solte halt den Hund
    derweil halten und bissle ablenken.)

    Dann Schniedel loslassen, und die Flüssigkeit mipm Küchentuch
    auffangen. Und gut.
    Paarmal wiederholen. Hilft eine ganze Zeit lang.

    Unangenehm ist es für den Hund anscheinend nicht.
    Unserem Jimmy wächst nämlich bei der Behandlung immer ein
    ...ööhm... :ops: Horn.

    Also: Schnäppsle und los gehts!

    liebe Grüsse ... Patrick :^^:

    Zitat

    Brigitte beim "Knie anziehen" geht es nicht darum dem Hund das Knie an die Gosch zu knallen. Da sollte man so zielen, das der Hund mit dem Brustbein drauf landet....das 3x und der Hund springt vor Schmerzen nemme hoch. Das geht am besten, wenn der Hund schon abgesprungen ist, dann Knie hoch und in die Rippen rammen....

    Murmelchen! :schockiert:

    Jag mir doch nicht so einen Schrecken ein!
    Nimm doch bissle Rücksicht auf meinen Blutdruck.

    Ich dachte schon, das Murmel ist über Nacht bekloppt geworden,
    und meint das ernst. :irre:

    Puh! Da war ich aber froh, als ich den Rest gelesen hatte. :^^:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat


    Was auch noch wirkungsvoll ist, ist, wenn der Hund einen anspringt, ihn leicht auf die Hinterpfoten zu treten, OHNE ihn aber dabei wehzutun. Mehr nur den Fuß mit sanften Druck auf seine Pfote stellen und er geht zurück.

    ...ist das Okay oder doch lieber Hundeschule?

    Hallo,

    ...grundsätzlich ist eine (gute) Hundeschule natürlich hilfreich.

    Auch wir als 'erfahrene' Hundhalter haben da noch einiges gelernt,
    und ausgelernt hat man eh nie. :^^:
    Wir nehmen gerne alle Tips und Hilfestellungen an und freuen uns über
    Erfolge. Alleine gewaltfrei muss es sein. Alles Andere lehnen wir ab.

    Das mit dem auf die Pfoten stehen, ist so eine Sache.
    Ich würde es niemals tun.
    Mit Wegdrehen und 'Pfui' kommst Du auch ans Ziel.

    Die Problematik ist die, dass ein Druck mit dem Fuss sehr schwer zu
    dosieren ist. Die Gefahr hier zu fest draufzustehen ist sehr gross und
    die Pfoten sind sehr empfindlich.

    Ansonsten ist das schon richtig, wenn Du mit ihm selbst auf deiner
    'Hausstrecke' am Main selbst trainierst. Nur viel und richtig üben
    hilft auf Dauer.
    Und für's richtige Trainieren ist die Hilfe einer Hundeschule schon gut.

    Viel Erfolg!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    ...das tut es mit Sicherheit NICHT, wie Du vielleicht gelesen hast würde ich es wenn es nötig ist schon irgendwie aufbringen, ich wollte lediglich wissen ob es noch andere Möglichkeiten gibt. Mich nerven solche Kommentare, wem nützt sowas??? Vielleicht kommst Du aus einer Familie, in der Geld keine Rolle spielt? Anders kann ich mir Dein (absichtliches?) Unverständnis nicht erklären!

    Hallo,

    ...bitte streitet nicht.

    Damit ist dem armen Hund auch nicht geholfen.

    Wie bereits gesagt:
    So wie ich das einschätze, wirst Du zumindest um eine gründliche
    neurologische Untersuchung und um ein Röntgen (soweit das beim
    Schädel aussagekräftig ist) nicht herumkommen.
    Ein CT wird Dir am Ehesten Klarheit verschaffen.

    Spekulationen helfen hier nicht weiter.

    Sollte der Befund keine Schädigungen im Bereich des Gehirnes zeigen,
    so hättest Du da zumindest die Gewissheit und man kann weitersehen.

    Im Falle, dass durch die vorausgegangene Verletzung hier eine Beein-
    trächtigung vorliegt, dann kann man dem Hund schlussendlich auch
    helfen, sobald ein dementsprechender Befund vorliegt.

    Denn die Situation ist so sehr unschön für das Tier.

    Aber ich möchte nochmals betonen:
    Wir sind keine Ärzte. Wir sehen nur, was Du schreibst. Daher können
    wir nur spekulieren und Dir raten.
    Du musst zum TA und das vor Ort abklären lassen, am Besten in einer
    Klinik.
    Die Fachleute werden dir schon richtig raten und das Nötige tun.

    Nur, bitte tu es bald, dem Hund zuliebe.

    Viel Erfolg!

    liebe Grüsse ... Patrick