Zitat
Aus diesem Grund brauche ich einen gewissen Grad an Zwang in der jagdlichen Ausbildung.
Aus diesem Grund war in solchen Fällen auch beispielsweise das Teletakt oder Elektroreizgerät ggf sinnvoll.
Das Prinzip, dass die meisten nichtprofessionellen Anwender verkennen, beruht darauf, dass man auf den Hund nicht mittels Schmerz, sondern durch das Schockprinzip einwirkt - der Hund wird einem unbekannten körpernahen Reiz ausgesetzt, den er nicht zuordnen kann.
...der Hund wird zutiefst verunsichert, kann den Reiz ("Blitz aus heiterem Himmel") nicht orten und sucht Schutz bei seinem Besitzer.
Zitat
Ich finde es erstaunlich, dass Menschen, die Tiere - auf welche Art auch immer - quälen, es immer wieder schaffen, dies mit verschiedenen Ausreden zu rechtfertigen.
Ja, finde ich auch erstaunlich.
Allerdings widerlegt sich dusaro innerhalb seines Posts selbst.
Das Schockprinzip dem der Hund im o.a. Beispiel ausgesetzt wird,
beruht auf nichts anderem als dem Schmerz, der durch dass TT-Gerät
dem Hund beigebracht wird.
Der durch den Schmerz ausgelöste Schock ist demnach so gross, dass
der Hund verunsichert wird und zu seinem Herren zurückschleicht.
Das gewählte Beispiel ist für mich genauso abstossend, wie das TT-Gerät
selbst.
Und es ist nicht nur verboten, sondern auch ein völlig nutzloses Instrument,
beruht doch sein 'erzieherischer Wert' einzig auf den Faktoren des schnellen
Erfolges und der Steuerbarkeit des Hundes aus der Entfernung analog
zu einem ferngesteuerten Roboter.
Generationen von Jagdhunden wurden ihrer Bestimmung gemäss erzogen.
Seltsamerweise erfolgreich, auch ohne den Einsatz eines dieser perversen
Instrumente.
Vielleicht hatten die früheren Jäger-Generationen einfach mehr drauf, als
die heutigen. :^^:
Der Einsatz eines Reizstromgerätes ist niemals sinnvoll.
Sinnvolle Erziehung festigt das Vertrauensverhältnis von Hund und Halter
durch Kommunikation und Training. TT macht willenlos, ängstlich und
verursacht schwer zu kontrollierende Schmerzen.
Der Mist ist nicht umsonst verboten.
liebe Grüsse ... Patrick