Beiträge von Jimmy Jazz

    Zitat


    Bei uns kam zu keiner Zeit die Frage der Abgabe auf,undenkbar!
    Und warum auch? Wenn wir ein Tier bei uns aufnehmen; dann ohne
    Wenn und Aber.Sicher es hätte bestimmt für einen Karibikurlaub
    gereicht, aber wer will da schon hin ;) .

    Ja ja, so ist das.

    Wenn ich mir so überlege, was uns unser Dino in seinen über fünfzehn
    Jahren Geld gekostet hat... :kopfklatsch:
    Der Arme war ja ständig krank.
    Dazu jetzt unser Jimmy und die drei Fellgurken.

    Also Karibik wär auch nicht so mein Ding. Aber was nettes, gebrauchtes
    aus italienischer Produktion um 150PS wäre durchaus drin.

    Aber desswegen abgeben?

    -Niemals! :motz:

    Natürlich kann man als Tierhalter auch mal in Not geraten.
    Doch wer dann ein Tier abgeben muss, sollte wenigstens so fair sein
    und eventuelle gesundheitliche Probleme des Tieres angeben.
    Das ist einfach Ehrensache und vor Allem dem weiteren Ergehen des
    Abgabehundes dienlich.

    Finde es jedenfalls prima, dass ihr Kira trotzdem die Treue haltet.
    Sicherlich würde sie es umgekehrt für Euch auch tun.

    liebe Grüsse ... Patrick :^^:

    Zitat

    Nur eine kleine Anmerkung: Elli ist die liebe Spanierin mit goldfarbenen Ohren und Aljona ist die Russischlehrerin und -übersetzerin. :lachtot:

    ...*räusper* :ops: ...öhm, was manche Hunde so alles fertig bringen.

    :lachtot: :lachtot:

    lustige Grüsse ... Patrick :^^:

    Zitat


    Am besten hat mir die Aussage gefallen, dass diese Methode für deutsche Hunde geeignet sein mag, für russische Hunde aber kaum. :kopfwand: Nun frage ich mich, wie ich meine Spanieren erziehen soll. :???:

    ...na mit viel Olé natürlich. :D

    Hallo Sub. da hat sich vielleicht doch die perfektere Art und Weise
    gefunden um Dein Sprachproblem zu lösen, zumal Elli überdies noch
    über ein gerüttelt Mass Hundesachverstand verfügt.

    Sag mir bitte Bescheid, wenn Du ihr Angebot wahrnimmst. (ich würd's machen ;) )

    liebe Grüsse ... Patrick :^^:

    Hallo Sub.

    Am Montag geht meine Mutter zu der Nachbarin.
    Sie hat angerufen und gefragt ob sie es übersetzen würde.

    Sie will es probieren.

    Sollte das nicht klappen, würde es aber auch die Besitzerin
    des russischen Lädchens hier in der Nähe versuchen.

    (Irgendwie trauen die sich nicht so richtig. Deutsche Sprach - schwere Sprach ;) )

    Melde mich.

    liebe Grüsse ... Patrick :^^:

    Die Besserwisserin verlässt den Fahrstuhl im 6. Stockwerk.
    Sie geht an der Gyn vorbei und nimmt den Eingang zur 6 A/B.

    Entbindungsstation. :baby-taptap:

    Gleich am Eingang steht der Stationswagen.
    Sie entnimmt eine Gesichtsmaske und setzt diese schnell auf, damit man
    ihre blutige Nase nicht gleich sieht.
    Dann greift sie sich einige Watte-Tampons, Binden und Pflaster und stopft
    sie in die Taschen ihrer Schwesterntracht.

    Sie wusste genau, warum sie dieses Stockwerk auswählte.

    Hierher kam man nicht, weil man krank ist, hierher kam man aus anderen
    Gründen. :baby-girl2:
    Diese Station war ein Ort der Ruhe, der Freude, der Glückseligkeit.
    Genau der richtige Platz um unentdeckt die Flucht vorzubereiten.

    Und gerade an diesem Tag hatte die B. das Glück auf ihrer Seite.
    Schwester Uschi von der 6 A/B hatte Geburtstag.

    Den Fünfzigsten! :party:

    Alle Schwestern, Pfleger und sogar einige Patientinen hatten sich im
    Stationszimmer versammelt. Sogar Dr. Venenschneider, der sonst so
    strenge Oberarzt hatte sich dazugesellt.
    Es gab Kaffee und viele verschiedene Teesorten. Dazu Kuchen, Berliner
    und sogar eine Torte mit Kerzen. Die drei Fläschen Veuve Clicquot, das
    Pülleken Advokaat und das Danziger Goldwasser waren selbstverständlich
    nur aus medizinischen Gründen anwesend.

    Alles war aufgeräumter Stimmung und entsprechend unaufmerksam.

    Die B. betrat unterdessen eines der Patientenzimmer.
    Gül und Seyhan Ötztürk stand am Türschild.

    'Hallo? Frau Schmidt!' flötete die B. beim Eintreten.

    Verständnislos sahen sie zwei runde, schwarze Augen aus einem grossen,
    bunten Kopftuch an.
    'Ay, hier nix Schmidt. Nür Gül und Baby Seyhan. Ich nix gerufen Schwester.'

    'Oh, sorry. Verwechslung' murmelte die B. und war schon auf dem Weg in
    das nächste Zimmer.

    'Hallo? Frau Schmidt...'

    Diesmal keine Antwort. Das Zimmer war leer. Genau was sie brauchte.
    Sie öffnete den Schrank. Ein nettes hellbalues T-Shirt und ein adretter
    roter Trainingsanzug mit weissen Streifen fielen ihr erst ins Auge und
    dann in die Hände. Hübsche Sachen. Bissle gross vielleicht, sollte aber
    gehen.
    Rasch verliess sie den Raum und ging den Korridor entlang.
    Auf dem Weg nahm sie vom Visiten-Wagen noch ein Fläschchen Ringer-
    Laktat und einen Infusions-Schlauch mit.
    Dann betrat sie ihr Ziel.
    Das Patienten-Bad.

    Kaltes Neonlicht flammte auf.
    Der Raum war heiss und stickig.
    Sie stellte sich vor den Spiegel und nahm die Maske vom Gesicht.
    Die B. erschrak, als sie ihr Gesicht im Spiegel sah.

    Die Nase war dunkelrot und dick geschwollen.
    Der Nasenrücken stand leicht schief zur Längsachse und war aufgeplatzt.
    Ihre Wangen waren dunkelblau angelaufen, die Unterlider waren fast
    schwarz, das Weisse in den Augen war hellrot eingeblutet.
    Das ganze Gesicht tat ihr weh.
    Die Nase hämmerte und pochte.

    'Na warte, Du Schlampe. Ein Grund mehr...' zischte sie und bereute dass
    sie sich nicht gleich um diese Schriftstellerin kümmern konnte. :hexefies:

    Sie reinigte ihr Gesicht mit kaltem, klaren Wasser.
    Erst jetzt bemerkte sie, dass ihre Schwesterntracht voller Blut war.
    Kein Wunder, dass diese Gül sie angesehen hatte wie ein Autobus.

    Noch immer tropfte Blut aus ihrer Nase.
    Sie nahm ein Waschtuch, dann schniefte sie von dem kalten Wasser nach
    oben und schneutzte sich mit aller Kraft die Nase in das Waschtuch. Rotz,
    Schleim und geronnenes Blut schoss heraus. Sie dachte ihr platzt die Birne
    und sie hätte schreien mögen.
    Dann schob sie sich zwei Watte-Tampons in die Nasenlöcher.
    Um ein Haar wäre sie ohnmächtig geworden.

    Jetzt reinigte sie sich das Gesicht nochmals gründlich von Blutresten.
    Dann klebte sie sich ein Pflaster über Nasenrücken und Wangen um dem
    Ganzen wieder etwas Halt zu geben.
    Sie feuchtete sich die kurzen Haare an und strich diese glatt nach hinten.
    Dann band sie sich einen perfekten Kopfverband.
    Die Ohren standen lustig hervor.
    Die Tarnung war perfekt. :mumie2:

    Dann zog sie die Schwesterntracht aus und steckte diese und ihre Wasch-
    tücher in den Wäschesack.
    Rasch T-Shirt und Trainingsanzug angezogen und fertig war die Laube.

    Die B. stach die Ringer-Laktat-Flasche an und steckte sich den Schlauch
    unter den Ärmel der Trainingsjacke, die dezent nach Aromatics Elixir
    duftete. Dann setzte sie sich in den Rollstuhl, der neben der Badewanne
    stand, befestigte die Flasche daran, holte tief Luft, stiess die Badtüre auf
    und fuhr entschlossen hinaus.

    Als sie am Stationszimmer vorbeikam, wurde gerade gesungen.
    'Die Uschi soll werden so viel Jahr', wie der Fuchs am Schwanz hat Haar.'

    Unterdessen versuchte Inspecteur le Jazz sich der Oberschwester Beate
    zu erwehren.
    Sie hatte ihn erwischt, als er gerade die Toiletten der 4C nach der B.
    absuchte.

    'Hob i di derwischt, Burschi'... rief sie und packte ihn am Kragen
    'Na Dir werd i helfen a Frauenzimmer vom Fenster awi zu werfen, Du
    Wuidsau du damische! A Fotzn kriegst, dass Du glaubst, der jüngste
    Tag ist nimmer fern!'

    Gerade noch konnte le Jazz einen körperlichen Verweis in Form einer
    Beule abwehren und der Oberschwester in höchster Not den Polizeiausweis
    unter die Nase halten.

    'Ja Himmelherrgottsakrament. An Bulle. Ja mei, was glaubst Du. Hier ist
    ein anständiges Spital und net das Hofbräu. Was spuist Du hier den
    Wanninger? Mach fei's Mei auf!'

    Ausser dem Kraftausdruck hatte der Inspecteur nicht viel verstanden,
    wusste aber instinktiv, was sie meinte und begann -leicht verlegen-
    der resoluten Dame die Sache zu erklären.

    Inzwischen war die B. im Foyer der Klinik im Erdgeschoss angekommen
    und rollte entschlossen in Richtung des Hauptportals.
    Schon aus der Distanz nahm sie zwei junge Uniformierte wahr, die den
    Eingang überwachten.

    'Hop oder Top' sagte die B. leise aber entschlossen zu sich und fuhr
    direkt auf die Rollstul-Rampe am Eingang zu.

    Kommt sie raus?
    Oder in Teufels Küche?
    Kommt der Inspecteur mit Oberschwester Beate zurecht?
    Oder kriegt er doch noch 'a Fotzn'?
    Wird die Nase der B. jemals wieder gerade?
    Oder mutiert sie auch optisch zur Hexe?

    ...wer weiss? ...wer weiss?

    verbundene Grüsse ... Patrick

    Au weia! :schockiert:

    Arme Silke. Das kann noch was geben. :/

    Nachbarschaftsstreitigkeiten sind nicht erst seit Frau Zindler's
    Knallerbsenstrauch ein heisses Thema.

    Da gibt's nur eins: Augen zu und durch! :hexefies:

    Da bahnt sich ne Geschichte an.
    Diesmal nach der B. die Geschichte der D.
    Aber nun live und in Farbe.

    Liebe Silke, da wünsche ich Dir den längeren Atem.
    (...oder am Ende, den besseren Anwalt. :^^: )

    liebe Grüsse ... Patrick :winken: