Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallo Conny,

    es ist tatsächlich so, dass wir manchmal den Robin anschauen und
    es nicht fassen, wie er sich einfügt und benimmt.

    Er ist so freundlich und bemüht alles richtig zu machen und ist
    mit allem zufrieden.
    Wenn wir nur da sind und er ein warmes, weiches Plätzchen hat,
    dann ist er glücklich, wie's scheint.

    Verona und Jimmy sind/waren auch sehr bemüht und pflegeleicht
    aber bei Robin geht alles automatisch.

    Was auch erstaunlich ist, wie wenig Platz dieser große Hund für sich
    beansprucht. Er sucht sich ein Plätzchen, rollt sich zusammen und
    ist 'unsichtbar'.
    Auch erstaunlich bei ihm, dass wir alles anfassen dürfen. Pfoten z.B.
    untersuchen, kein Problem. Lefzen, Maul, Zähne, alles gut. Ihm was
    aus dem Maul nehmen, kein Problem. Selbst die Augentropfen lässt
    er sich klaglos verabreichen (wenn auch nicht gerne).

    So unsicher wir waren, ob wir das Richtige tun, so dankbar und
    froh sind wir heute.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Ging bei meinem damals auch nicht auf die herkömmliche Weise. Also habe ich immer "feiiin Sitz" oder "Sitz feiiin" gesagt, wenn er zufällig saß. Wenn mein anderer Hund sich setzte, guckte er zu, und irgendwann hat er es dann verknüpft und war seitdem "stolz", dass er es konnte und hat diese Übung gerne ausgeführt.Sogar Pfötchen geben und Platz gingen später.
    Bei Euch klappt das bestimmt auch irgendwann.
    L. G.

    wenn ihr ihm das beibringen wollt, würde ich es ihm so beibringen, wie man mit Katzen clickert. Meinen Katzen habe ich diese Tricks durch Beobachtung beigebracht. Ich habe sie erst auf den Clicker konditioniert und dann beobachtet. Wenn sie sich gesetzt haben, habe ich geclickert, Sitz gesagt und Leckerchen rein. Irgendwann haben sie die Verknüpfung gehabt und sich bei Sitz auch tatsächlich hingesetzt. Sollte bei Robin auch funktionieren


    Hallo,

    wir versuchen es auch mit der Zufalls- / Verknüpfungs-Methode, um das
    übliche 'Po-Runterdrücken' zu vermeiden, da er das fürchtet und dann immer
    nach vorne weggeht und sich erschreckt umschaut.

    Aber er hat eine Eigenheit. Ist er unsicher, weiss nicht was er machen soll
    oder will eine Situation beobachten, dann setzt er sich stocksteif hin und
    peilt die Lage.
    So tut er auch, wenn Verona ein Leckerli bekommt und er noch nicht.
    Da geben wir dann das Kommando 'Stop!'. (Darauf haben Verona und Jimmy
    immer mit 'Sitz' reagiert.)

    Wir hoffen, dass er es irgendwann verknüpft, dass Hinsitzen und das Kommando
    zusammengehören.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Ja, der Robinson hatte anfangs richtig Panik, wenn wir ihn
    hinten anfassten.
    'Sitz' beibringen unmöglich.
    Keine Ahnung, warum er hinten so übel aussah.
    Als das Video gemacht wurde, war er schon einige Zeit
    bei der Orga und hatte schon gut zugenommen.

    Jedenfalls sind wir inzwischen so weit, dass er :hurra: ,
    wenn wir ihm Rücken und Pöter schrubbeln. Er wirft sich
    dann hin, grunzt und knibbelt uns an.

    Er merkt, das sein Ar§ch bei uns so sicher ist, wie bei der
    Bank von England.

    Yes! :bindafür:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Ja, es passt.

    er war vorhin mit dem Fraule draussen.

    Wäsche aufhängen.

    Die kamen und kamen nimmer rein.

    Gugg-gugg:

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    ...da saßen die beide beim Snoozelen. :D


    Jetzt wird gerade Siesta gemacht:


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    ...alles gut.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Eine Dame fotografiert man doch nicht, bevor sie Gelegenheit hatte, ihre Frisur zu richten :dagegen:

    Na ja.

    Die Dame lag schon bereit. Frisch wie der junge Frühling, lag sie dahingegossen
    und harrte ihrer Ablichtung.

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    ...als der junge Herr Robinson frech dazwischen grätschte und einen Rüsselabdruck
    auf dem Objektiv hinterließ. :motzen:

    Olle Vorwitznase das.


    Aber, den jungen Neugierigen hat es gestern ganz schön gebeutelt. :( :

    Wenn ich mittags nach Hause komme, kann ich ihn immer fiepsen hören-
    Sobald er den Schlüssel hört, kommt er an die Tür, pienzt und rennt dann
    ganz schnell ins Schlafzimmer.
    Wenn ich dann aufschließe, sitzt er hinter dem Nachttisch versteckt und
    linst schräg zur Schlafzimmertür raus.

    Wenn ich dann reingehe, haut er sich auf's Bett und macht so richtig Alarm.
    Er singt in den höchsten Tönen, macht sich meterlang und lässt sich totknuddeln.
    (dabei bekommt er einen ganz dicken Schniedelwutz) :hust:

    Gestern war anders.
    Der Robinson pienzte nicht. Er schrie wie am Spieß und ich konnte ihn ganz aufgeregt
    hin und her laufen hören.

    Ich wusste, da stimmt was nicht.

    Ich öffnete und roch deutlich: Hier stimmt was ganz und gar nicht. :verzweifelt:

    Als ich rein ging, schrie Robin ganz verzweifelt, duckte sich und schlich ins
    Schlafzimmer.
    Das Verönel war ganz unsicher und wusste nicht so recht, was sie tun soll.
    Ich linste ins Wohzimmer.

    Üüübelst! :hilfe:

    Als Erstes machte ich die Fenster auf um dem olfaktorisch semioptimalen
    Verhältnissen Herr zu werden.
    Nein, ein Luftkurort war das gestern keiner.

    Dann habe ich die Hunde einfach freudig begrüßt, sie geknuddelt und hab dem
    Robin gut zugeredet. Der war noch immer völlig verängstigt und unsicher.

    Danach ging's ans Großreinemachen.

    Auf dem Hundekissen im Wohnzimmer machte es sich ein Haufen von
    beeindruckender Größe bequem. Stinkfaul. Im wahrsten Wortsinne.
    Der Rest verteilte sich auf das Laminat, von fest bis flüssig, in allen Variationen.

    Zudem hatte der Bube in sein Körbchen und auf ein Sofakissen erbrochen.
    Im Nachhinein sah ich, dass er auch auf seine Liegedecke im Schlafzimmer
    gebrochen hatte.
    Das Erbrochene war allerdings weitestgehend verschwunden. Ich verdächtige da,
    das ältere Fräulein, die oben so dekorativ damenhaft im Garten liegt. :pfeif:
    So was warmes, schlotziges lässt die nicht liegen.

    Als ich alles grob vorgereinigt hatte, ging ich ins Bad um den Feudel zu holen.

    Da saßen doch die beiden armen Sünderlein hinter dem Waschbecken ver-
    steckt und harrten den Dingen. Ich bin mir sicher, der Robin dachte immer
    noch, er würde bestraft.

    Keine Ahnung, was er hatte. Nachher hat er draußen noch Gras gefressen und
    einen seltsam vergorenen Klumpen hochgeholt. Sonst kam nichts mehr.
    Abends hat er gefressen (frisch gekochtes Huhn mit Reis). Alles bei sich
    behalten.
    Heute Nichts. Alles normal.

    Gott sei dank.

    Der Bengel war ja von Anfang an stubenrein, von den drei Pipi am ersten Tag
    mal abgesehen. Er wurde also noch nie gemaßregelt, weil er in die Wohnung
    gemacht hat.
    Trotzdem war er ganz und gar panisch und es war ihm soo peinlich.

    Er ist halt doch ein Schatz, der alte Nasenbär.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    Donnerstag gab's Resteverwertung XXL.

    Wir hatten ja die leckeren Express-Pizza-Frikadellen am WE gemacht
    nach dem Rezept von Trixie.
    Da blieben drei Frikadellen übrig.

    Montag gab's Spargel mit Sauce Hollandaise in Pfannkuchen.

    Da blieb auch was übrig.

    Wir haben dann die Sauce mit einem Spargelcremesüppchen verlängert,
    die restlichen Spargel und Pfannkuchen reingeschnipselt, kleingeschnittene
    Kartoffel und Schinken dazu gegeben.

    Geriebenen Emmentaler in den Teller gehobelt, die heiße Suppe darüber
    gegeben und das Ganze mit einer Pizza-Frikadelle gekrönt.

    :gut:

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    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ich wünsche viel Glück für Herbert und alles Gute für die Genesung.

    Mache Dir keine Vorwürfe. Wir Laien können nur beobachten, den
    Ärzten berichten und auf deren Erfahrung vertrauen.
    Und selbst der Beste TA kann mal irren.

    Nur einen Tag war unser lieber Jimmy krank. Zwei Mal waren wir an
    dem Tag mit ihm bei unserem TA.
    Er hat sich alle Mühe gegeben. Abends um neun Uhr hat er Ultraschall
    gemacht, geröntgt, ein Blutbild und nichts erklärte den schlechten
    Zustand unseres Hundes.
    Er sagte noch, er sähe keine Veranlassung den Hund aufzumachen, würde
    eher auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung tippen, da das zu den
    Symptomen passt und wollte uns am nächsten Morgen um acht Uhr gleich
    wieder sehen um das gezielt abzuklären, wenn das Labor besetzt war.

    Er war außer sich, als wir ihm den toten Hund brachten. Der arme Bube
    ist mir morgens vor die Füße gefallen und gestorben.

    Er hatte einen Darmverschluss, wohl verursacht durch Darmkrebs. Nie
    hatte er angezeigt, dass er Beschwerden hätte, selbst als es ihm so schlecht
    ging, hatte man nicht den Eindruck, dass es lebensbedrohlich ist, bis kurz
    vor seinem Tod.

    Wir hatten alles getan, was wir für richtig hielten und trotzdem blieb ein
    schlechtes Gefühl, ein übles Gewissen...

    So sind wir Menschen halt, unsicher und oftmals ratlos.

    Zweifle nicht an Dir und den Umständen. Es ist, wie es ist und der Bube
    braucht Dich jetzt stark und zuversichtlich.

    Ich hoffe das Beste für ihn und auch für Dich.

    liebe Grüsse ... Patrick