Hallo,
..bei Deiner Beschreibung fiel mir gleich unser Dino ein.
Säuft er denn auch vermehrt? All die Symptome, wie Verfressenheit,
übler Geruch, vermehrte Ausscheidung, Ausgezehrtheit, lässt mich
gleich an das Cushing-Syndrom denken.
Ansonsten halte ich den Zustand so für nicht tragbar.
Ich achte stets darauf, dass sich meine Hunde wohl fühlen. So lange ich das klar
erkennen kann, würden sie auch jegliche medizinische Hilfe bekommen.
Würde einer unserer Hunde so ein Verhalten zeigen, würde ich nicht zögern, ihn
einschläfern zu lassen.
So wie Du das beschreibst, ist das eine Qual für Euch und vor allem für den Hund.
Sollte eine Untersuchung nichts tragfähiges ergeben und kein Ansatz zur Verbesserung
zu erkennen sein, würde ich das unwürdige Schauspiel beenden.
Sollte die Untersuchung noch Raum für Hoffnung lassen, wäre die Idee mit der
Zahnsanierung meines Erachtens ganz gut.
Überlebt er die Prozedur, gewinnt er an Lebensqualität und dann kann man die
Anderen Ursachen angehen. Stellt sein Herz die Funktion in der Narkose ein, dann
war es ein Versuch, aber ein friedliches Ende.
Aber wenn ich mir den jetzigen Zustand vorstelle, körperlich hinfällig, mit Herz-
Problemen, faulen Zähnen und Verhaltensveränderungen, die sich -sollte es keine
erklärbare medizinische Ursache geben- stark nach Demenz anhören...
Ich würde so nicht leben wollen und würde es auch meinem Hund nicht zumuten.
Redet offen und aufrichtig mit Eurem Tierarzt und hört auf seinen Rat. Lieber die
letzten guten Jahre in Erinnerung behalten, als diesen Zustand weiter zu verlängern
und daran zu verzweifeln.
liebe Grüsse ... Patrick