Beiträge von Jimmy Jazz

    Zitat

    Also, ich denke ich lasse Namen und Telefonnummer weg. Dr (Exil-)Schwob denggt nadierlich au glei an en eventuälla Omdausch! :lachtot:

    Kennst's noch?

    Gab mal ne TV-Reihe.

    Deutschland, Deine Schwaben. :roll:

    :lol:

    ...wo kommst' denn her?

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo Bea,

    ...ich kann Deine Gefühle gut verstehen.

    Manchmal sieht man etwas oder durchlebt eine Situation, die einen das
    ganze Leben nicht mehr loslässt.
    Für andere können das Kleinigkeiten sein, Nichtigkeiten. Aber es brennt
    sich sich in die eigenen Gedanken ein und manchmal kommen die Er-
    innerungen mit aller Macht zurück.
    Es sind Bilder und Erinnerungen, die prägen und die das eigene Denken
    beeinflussen und verändern können.

    Das grosse Problem in Deinem Fall liegt darin, dass Du seinerzeit etwas
    für Dich Schreckliches erlebt hast, sogar daran teilhaben musstest und
    aufgrund Deiner Tätigkeit nicht die Kraft, den Mut hattest, Dich direkt
    zu artikulieren.
    Du hättest Dein Entsetzen, Deine Wut und Deine Abscheu damals direkt
    hinausschreien müssen. Dann wäre Dir wohl viel Seelenqual erspart ge-
    blieben.
    Ja, das sagt sich so leicht... ich weiss.

    An Deine Stelle, würde ich das Gespräch mit dem TA suchen, ihn ruhig
    darauf ansprechen und versuchen, die Sache zu klären, für Dich aufzu-
    klären.

    Auch ein Arzt ist nur ein Mensch.
    Vielleicht hat er einen Fehler gemacht damals.
    Vielleicht kann er sich auch noch gut erinnern, weil er damals auch er-
    schreckt war.
    Vielleicht ist er auch nur ein einigermaßen gefühlsarmer Mensch und
    empfindet nicht so feinsinnig wie Du.
    Rede mit ihm, versuche es herauszufinden, tu dass, was Dir hilft Deinen
    Frieden wieder zu finden.
    Sei so fair und besprich das mit dem TA selbst und ziehe nicht gleich
    andere da mit hinein.

    Genau so schlimm, wie der verunglückte Eingriff ist für mich, dass die
    Besitzer ihren alten Hund einfach alleine sterben haben lassen.
    Zur Verantwortung für das Leben eines Tieres, gehört auch, es im
    Sterben nicht alleine zu lassen.

    Was ich nicht ganz verstehe, ist die Verschiedenheit der Methoden, wie
    ein Tier eingeschläfert wird. Oftmals hören sich die Erzählungen darüber
    sehr roh und quälend an.
    Unserem Dino wurde ein Beruhigungsmittel in eine Beinvene gespritzt.
    Dieses wurde noch zwei Mal wiederholt, bis er richtig entspannt war.
    Wir saßen dabei mit dem TA hier im Wohnzimmer auf dem Boden und
    hatten den guten Dino zwischen uns.
    Als er dann ganz schläfrig wurde, hat der TA gesagt, wir sollen uns nun
    verabschieden, dann gab er die tödliche Spritze direkt über die Beinvene.
    Dino machte noch ein paar tiefe Atemzüge, dann war alles vorüber.
    Ruhig und friedlich.
    Kein Todeskampf, kein Aufbäumen, keine Spritze direkt ins Herz.
    So schlimm die ganze Sache für uns war, so schön war der eigentliche
    Ablauf. Friedvoll, feierlich irgendwie. Nicht erschreckend oder schlimm.

    Wieso wird das eigentlich nicht immer so praktiziert?
    Warum so viele negative Erlebnisse beim Einschläfern?
    Woran liegt das?
    Zu wenig Zeit beim TA?
    Mangelnde Routine, oder einfach nur ein schlechter Tag?

    Schwer zu sagen.
    Dir Bea, wünsche ich, dass Du Antworten bekommst und endlich nach
    all der Zeit Ruhe findest.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    > Ach ist die Seite aus england? Hab ich gar nicht aufgepasst

    Mein Vorschlag bezog sich auf den Vorschlag von "Elkuber", einen Sauger aus England zu holen ... kann man hier im Forum irgendwie die Bezüge zwischen den Beiträgen darstellen?

    Ja, mit der Zitat-Funktion.
    Dazu die Quote-Taste benutzen.
    Quote --> Text eingeben --> Quote.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Ein sehr schöner Thread.

    Interessanter Ansatz. Wäre ich selbst gar nicht drauf gekommen.
    Ist aber schon wahr.
    Das Forum im Verlauf eines Jahres. Wie war das denn... ?!

    2009 war eines der schwersten Jahre meines bisherigen Lebens.
    Unendlich viele schwere Tage.
    Ängste, Trauer, Ungewissheit.

    Aber auch zwei unvergessliche Ereignisse.
    Die Geburt meines Enkels und dass ich nach 48 Jahren meinen
    Bruder kennenlernen durfte, von dessen Existenz ich bis vor einem
    Jahr gar nichts wusste und den ich nur Dank meiner Verona gefunden
    habe.

    Das DF hat mich -wie schon seit über drei Jahren- tagtäglich begleitet.
    Mich an schweren Tagen schmunzeln lassen und mir die schönen Tage
    noch mehr verschönt.

    Positiv finde ich hier den grossen (virtuellen) Zusammenhalt, aber auch
    die netten persönlichen Kontakte, die man hier findet.
    Positiv, der grosse Wissenspool und die Möglichkeit des Austausches mit
    anderen Hundehaltern.
    Positiv, die Herzlichkeit und Freundlichkeit, die hier oftmals zu finden ist.

    Negativ... nein, die paar Störer, Trolle und Provokateure tun nicht weh.
    So ein Forum erträgt das. ;)

    Negativ, nein eher traurig nur, dass viele lieb gewonnene Foris plötzlich
    und grußlos in den Tiefen des Net verschwunden sind.
    Aber so ist das wohl in der anonymen Welt des Internet und der Foren.

    Macht Euch aber keine Hoffnungen. Mich werdet ihr hier so schnell nicht
    los. Als Hilfesuchender bin ich hergekommen und habe es bis heute nicht
    bereut, in diesem Forum zu sein.
    Ein tolles Forum, eine tolle Truppe, die sich hier versammelt hat.
    2009, 2008 und sicherlich auch 2010.

    Passt! :gut:

    leibe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...ich habe lange überlegt, ob ich diesen Thread eröffnen soll.

    Weil ich fürchte, dass wieder so eine Für- und Wider-Auslandshunde-
    Diskussion hier entstehen wird.

    Das möchte ich gar nicht.

    Nur aufmerksam machen.
    Aufmerksam auf die Gefühlskälte der Menschen und dem Leid, dass
    daraus entsteht.
    Und um Verständnis werben für die Hilfe, die Tieren jenseits unserer
    Grenzen zuteil wird.

    Gestern habe ich die Zeitschift der Orga Archenoah-Kreta bekommen.
    Der Bericht über Bones hat mich getroffen und sehr traurig gemacht.
    Seine Geschichte ist auch im Net zu finden.

    Nein, es gibt keine blutigen Bilder zu sehen.
    Lediglich erschreckende Normalität. Traurige Wahrheit.

    Link entfernt.

    Ich frage mich nur, ob manche Menschen überhaupt Gefühle haben.
    Wie kann man sich schlafen legen, wenn man solches Leid zu ver-
    antworten hat.
    Für mich unbegreiflich.

    traurige Grüsse ... Patrick