Beiträge von Jimmy Jazz

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    Zudem finde ich es auch sehr bedenklich, dass hier im Forum Freds von Designerhundehaltern geduldet werden.

    Na das ist doch noch immer ein Hundeforum.

    Und ganz egal ob es sich um eine absichtliche Verpaarung zweier
    Rassen, um reine Mischlinge oder um Rassehunde handelt, so sind
    es doch alles Hunde.
    Hunde, welche für ihre Herkunft nichts können.
    Hunde, die von ihren Besitzern geliebt werden.

    Und somit willkommen im DF.

    Wo sollen sich die Leute denn sonst austauschen, wenn nicht hier?

    Solche Aussagen halte ich für sehr geschmacklos.

    Zitat

    Was mich ein wenig traurig macht: Bei diesem Thema entbrennt immer so ein 2-Seiten-Krieg... Inlands-Tierschützer gegen Auslands-Tierschützer...

    Da hast Du so etwas von Recht!

    Wer die Augen aufmacht und Interesse an Tieren hat, der trennt diese
    Begriffe nicht.
    Tierschutz kann überall betrieben werden und ist überall gefordert.

    Der Igel, der im Gartenzaun feststeckt, der Spatz mit dem Faden ums
    Bein, der an einem Ast festhängt, der gestrandete Basstölpel, die aus-
    gesetzten trächtigen Katzen... hatten wir hier alles schon.

    Es liegt an jedem selbst etwas beizutragen.

    Wo und wie, sollte jedem selbst überlassen werden.

    Wer sich für sein Handeln ständig rechtfertigen muss, verliert mit der
    Zeit die Lust an der ganzen Sache.

    Wir können nicht jedem helfen, alle retten, aber wir müssen uns nicht
    auch noch gegenseitig das Leben schwer machen.

    Zitat


    .....sollten wir nicht lieber gegen Tierquäler kämfpen, statt miteinander?

    Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat


    Warum werden immer Schicksale von Südhunden so grausam dargestellt, wie in deinem Beispiel, Patrick? Soll ich jetzt zehn Beispiele aus Deutschland bringen, die wesentlich grausamer sind?

    Die Sache ist doch die, dass auf zehn solcher Beispiele bei uns, tausende
    in den südlichen Ländern kommen.
    Aber nein, es soll nicht der Sinn der Sache sein, Leiden hier mit dem Leid
    in anderen Ländern zu vergleichen und aufzuwiegen.

    Schmerzen und Pein sind überall gleich.

    Ich finde es einfach wichtig, sich dort einzumischen, wo das Elend zur
    Normalität geworden ist, das Quälen zur Tradition.
    Ein Umdenken einzufordern und denen zu helfen, die bis heute in un-
    vorstellbarer Not dahinvegetieren müssen.

    Aber ich finde es ermüdend, sich dafür auch noch rechtfertigen zu müssen.
    Mass und Ziel darf man nicht aus den Augen verlieren. Auch im Tier-
    schutz wurden und werden Fehler gemacht. Jedoch die Augen zu ver-
    schliessen ist der falscheste aller Wege.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    1. In vielen südlichen Ländern geht es den Menschen ebenso schlecht. Wer um sein Überleben kämpft, beschäftigt sich nicht mir artgerechter Hundehaltung..

    Natürlich ist das Wohl der Tiere von den ökonomischen Verhältnissen
    der Menschen abhängig.
    Zweifellos.

    Aber was hat Armut (oder Reichtum) mit diesen Verhältnissen zu tun?

    Wenn ich so arm bin, dass ich selber nix zum fressen hab' brauch ich
    doch gar kein Haustier zu halten. Aber darum geht es doch in Griechen-
    land oder Spanien gar nicht.

    Ich brauche doch keinen Hund, nur um ihn irgendwo anzubinden
    und ihn dann verrecken zu lassen.
    Ich muss doch meinem Hund nicht die Beine abhacken, ihn erhängen,
    anzünden, absichtlich verhungern lassen.
    Auch wenn ich arm bin, muss ich doch nicht arm an Gefühlen sein!

    Darum geht es doch.
    Diese unnötige, völlig sinn- und Hirnlose Quälerei.
    Die kretischen Tonnenhunde, die nur ihre zwei Meter Kette und ein
    rostiges Fass haben, die sich voller Panik in den hintersten Raum dieser
    Tonne quetschen, sobald sie Menschen sehen.
    Und die Idioten, die sich einen Spass daraus machen, auf diese Fässer
    zu schiessen.

    Stell Dir das mal vor.
    Du kriechst vor Angst in ein glühend heisses Fass.
    Kannst Du Dir alleine diese Beklemmung vorstellen?
    Kannst Du Dir auch vorstellen, was das für eine Panik auslöst, wenn jetzt
    auch noch durch dieses Fass geschossen wird?
    Dieser höllische Krach, das Dröhnen, wenn die Kugeln durchgehen.
    Und ob das Tier dabei getroffen wird, ist doch scheissegal.
    Muss das sein?
    Muss man die rettende Wasserschüssel ausserhalb der Reichweite des
    Hundes hinstellen? Nicht viel. Nur wenige Zentimeter.
    Muss man so etwas tun?

    Wozu? Warum? Tagtäglich diese Qual an tausenden Lebewesen.
    Nur weil 'man das so macht.'

    Zyprische Dachhund. Griechische Tonnenhunde. Spanische Galgos, die
    erhängt die Korkeichen zieren, nachdem sie stundenlang gegen den
    Erstickungstod gekämpft haben.

    Und Du sagst mir, das ginge mich nichts an, nur weil eine künstliche, von
    Menschen willkürlich gezogene Landesgrenze zwischen mir und diesen
    armen Lebewesen ist?
    Nein!
    Weisst Du was schlimm ist, so schlimm wie all diese Qualen?
    Die Grenzen in den Köpfen derer, die wegsehen. Sei es aus Gleichgültig-
    keit oder aus Rassismus.

    Vor Ort muss geholfen werden.
    Aufklärung! Medizinische Hilfe. Kastrationsprogramme.
    Das 'Rüberkarren' ist ja nicht der Sinn von Auslandstierschutz, sondern
    nur ein Nebeneffekt.

    Und zu Hause helfen kann jeder, der die Augen offen hat.
    Das zu erwähnen halte ich für nicht nötig, sondern für selbstverständlich.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat


    Wie kann man Tieren nur so etwas antun?

    ...weil es Menschen sind.

    Menschen wie wir. Nur anders.

    Ich kann diese Rohheit auch nicht verstehen.
    Diese Gefühllosigkeit.

    Wie gehen solche Menschen miteinander um?
    Mit ihren Partnern, den Kindern...?
    Was geben solche Menschen an ihre Nachkommen weiter?

    Für mich unfassbar.

    liebe Grüsse ... Patrick (manchmal sehr verdrossen)

    Hallo,

    ...interessanter Bericht eines Kreta-Reisenden.

    Eine Insel voller Ruhe und Schönheit, aber auch trauriger Realität
    in Sachen Tier- vor allem Hundehaltung.
    Die Bilder zeigen sowohl die Schönheit des Landes, als auch die
    katastrophalen Zustände in denen die Hunde ihr armseliges
    Dasein fristen müssen.

    Auf drastische Fotos wurde bewusst verzichtet, was man sieht
    reicht jedoch aus um zu erahnen was da vor sich geht, wenn man
    etwas weiter denkt.

    Ein klares Zeichen dafür, dass Auslandstierschutz dringend Not tut.
    Vor allem Aufklärung ist wichtig, sowohl bei der Bevölkerung, als
    auch bei Reisenden nach Kreta und in andere südliche Länder.

    Nur wer weiss, was er vorfindet kann auch etwas dagegen tun.
    Wer weiss, was ihn erwartet wird auch nicht einfach so die Augen
    verschliessen können vor der traurigen Realität.

    http://reisefieber-akut.npage.de/hunde_auf_kreta_29120139.html

    (Verlinkung mit freundlichem Einverständnis des Autors.)

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Problem von wegen "Fotokurs" sehe ich darin, dass die unterschiedlichen Kameras auch etwas unterschiedlich 'bedient' werden wollen. Und man für jede Kamera die ideale Einstellung für ein Bild austesten muss.

    Genau da liegt das Problem.

    Ich habe mir absichtlich eine Cam gekauft, die über vergleichsweise
    wenige Einstellmöglichkeiten verfügt.

    Trotzdem. :???: Ich blix nit.

    Über was allgemeinverständliches für Leute im Prä-Greisenalter tätsch
    mich auch freuen.

    ungeschickte Grüsse ... Patrick

    Hallo Alina,

    ...kommt immer auf die Orga an.

    Aber die meisten, die ich kenne haben auch ältere Tiere im 'Angebot'.

    Eins davon liegt mir persönlich sehr am Herzen.
    Das ist nämlich unsere Patenhündin:

    http://www.faza-aegina.de/index.php?opti…=detail&id=1559

    Nicht mehr die Jüngste und aufgrund 'optischer Mängel' auch schwer
    vermittelbar. Sie wäre die Erste, die bei uns einziehen würde, wenn
    wir beide nicht arbeiten müssten. Da reichen zwei Hunde und die Katzen
    schon.

    liebe Grüsse ... Patrick