Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallöö zusammen, :winken:

    ...tät' mich wirklich mal interessieren wie die hier versammelten
    Kenner der Materie diesen Fall sehen:

    Hallo,

    ...aktuelles Beispiel, in Kehl-Mietersheim.

    Die Inhaberin eine Hundesalons geht letzten Mittwoch mit ihren drei
    Pudeln spazieren.

    In der Nähe betritt die Tochter eines HH die Wohnung. Ihre beiden
    Dobermänner entwischen dabei durch die Türe.

    Auf der Strasse treffen die Hunde auf die Frau mit den drei Pudeln.
    Einer der Dobermänner geht sofort auf die Pudel los.
    Die Frau stürzt und liegt am Boden, während der Dobermann den
    einen Pudel schwer durch Bisse verletzt, den Pudel-Rüden durch Bisse
    ins Genick tötet.

    Der andere Dobermann umkreist das Geschehen, greift aber nicht ein.
    Die Frau wird nicht angegriffen und daher auch nicht verletzt.

    Der hinzugeeilte Halter der Dobermänner kann seine Hunde abrufen
    und anleinen.

    Der Dobermann, der angegriffen hatte, wurde dem Zeitungsbericht zu
    Folge als Welpe von einem Rüden attakiert und verletzt. Daher rührt
    wohl auch eine gesteigerte Aggressivität gegen Rüden.

    (Der Bericht in der örtlichen Zeitung war übrigens sehr sachlich und
    keineswegs reisserisch aufgemacht.)

    Dobermänner gehören nicht zu den sog. Kampfhunden, sind jedoch
    teilweise auch gelistet.

    Wie seht ihr den Fall?

    Verantwortlichkeit, Folgen?

    Rassebedingtes Handeln, oder wirklich Handeln aus schlechter Erfahrung
    eine Möglichkeit?

    Warum wurde die am Boden liegende Frau nicht angegriffen?

    Warum beteiligte sich der andere Dobermann nicht am Beissvorfall?

    Welche Konsequenzen würdet ihr aus diesem Vorfall ziehen, als Gesetz-
    geber?

    neugierige Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Ich schupps nochmal meine Frage:
    Vielleicht habe ich es ja überlesen, welche Rassen gelten denn bei dir als SoKa? :???:

    Tja, was sind Sokas?

    Hunde die unter die Kampfhundeverordnung fallen?
    Weiss nicht.
    Vielleicht so in diese Richtung:

    Zitat

    ...Pitbull, Amstaff und Bullterrier (also die klassischen sokas) ...

    Wie würdest Du Soka definieren?

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...wie alt ist der Hund eigentlich?

    Normal ist Übelkeit hauptsächlich bei Welpen und Junghunden ausgeprägt.
    Später verliert sich das größtenteils.
    Uns hat das Präparat 'Zintona' bei Jimmy geholfen.
    Das sind Ingwerkapseln. Bekommt man rezeptfrei in der Apotheke.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Patrick

    Das, was du vorschlägst, das ist der populistische Weg der Politiker. :schockiert:

    Nochmal. Ich schlage es nicht vor.
    Ich frage nur.

    Offensichtlich existiert ein Soka-Problem.
    Wie kann man es lösen?
    Das ist doch die Frage und Sinn dieser Dikussion.

    Ich behaupte ja nicht, dass zur Lösung bei den Hunden anzusetzen ist.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    nun, nein.

    da liegst du glaub ich falsch.

    Nö. Ich behaupte ja nichts.
    Ich frage nur. :D

    Zitat

    Deshalb denke ich ja - diese SOKA-Debatte ist eigentlich nur ein Aufhänger um ein grundsätzliches Gesellschaftliches Problem zu diskutieren.

    Das trifft es wohl auf den Punkt.

    Meiner Meinung nach geht das eigentliche Problematik von den Medien
    und dem Gesetzgeber gleichermaßen aus.
    Beide projizieren das Fehlverhalten der HH auf das dadurch verursachte
    Tun der Hunde und den daraus resultierenden Folgen.
    Mit der einzigen Konsequenz, dass grundsätzlich die Hunde schuld sind.

    Miserabele Gesetzgebung und reisserische mediale Aufarbeitung sorgen
    für eine latent schlechte Grundstimmung gegen die Hunde und nicht
    gegen diejenigen, die die Tiere versauen.

    Aber wie kann man das ändern? Was ist zu tun? Was machbar?

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Was bringt das? Du zeigst doch selber, dass dann nach anderem gegriffen wird. Hyänen, Wölfen, Primaten, Schäferhunde, HSH....
    Dann müsste man alle Hunde ab z.B. 30cm verbieten. Lohnt das?

    Ich gehe jetzt einfach mal von Mitteleuropa aus.
    Kann mir nicht vorstellen, hier Gestalten mit Hyänen und ähnlichem rum-
    tappen zu sehen.

    Schäferhunde und HSH strahlen nicht den Angstfaktor aus, den diese
    Leute für ihr kümmerliches Ego brauchen.
    Und was nutzt denen ein 75-Zentimeter-Galgo, der harmlos ist wie ein
    Schlammspringer?

    Also würde zumindest für unsere Breiten ein absolutes Soka-Halteverbot
    greifen.

    -Oder?

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    MÖPP MÖPP !
    Sorry Patrick, aber das ist eine unzulässige Verknüpfung - und damit unsachlich.
    Denn ein Hund (nicht Pudel?) ist eben nicht gleichzusetzen mit einer Waffe.

    Auch MÖPP mach!

    Gar nit unzulässig. :p

    Denn die Hunde um die es hier geht, werden zur Waffe gemacht und
    auch als solche eingesetzt.
    Gegen Menschen oder gegen Artgenossen.

    Das Problem an diesen Rassen ist nicht der Hund an sich.
    Das Problem ist der Mensch, der den Hund zu dem macht, was viel fürchten.
    Wie bekloppt die Leute sind, sieht man ja daran, dass wenn 'Kampfhunde'
    nicht mehr 'gefährlich' genug sind, diese Klientel einfach aufrüstet und
    dann plötzlich ne Hyäne an einer Ankerkette mit sich herumführt oder
    einen Pavian.

    Was man mit so einem Tier anstellen muss, um es zu zähmen... ich mag
    es mir nicht vorstellen.

    http://www.sueddeutsche.de/kultur/890/425648/text/

    http://www.docma.info/Hyaenen-Maenner.5634.0.htm

    Also, warum nicht den Zugang zu diesen Hunde einfach entziehen?
    Wie man es mit Schusswaffen tut. Na ja. Zumindest versucht. :roll:

    liebe Grüsse ... Patrick