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...ein Hundeerziehungs-Buch gelesen, in dem es hieß, der Hund würde einen mehr "respektieren" und somit besser hören, wenn man ihn in manchen Situationen, besonders, wenn man nach Hause kommt, ganz konsequent erst ein Mal eine halbe Stunde ignoriert. Wohl, damit er sich nicht als Mittelpunkt dieser Situation sieht...
Irre ich mich da so schrecklich oder klingt das für euch auch nach Schwachsinn?

Schwachsinn? Sic est!
Ich glaube es wird nirgends mehr Bullshit geschrieben, als in Hunde-
Erziehungsbüchern.
Höchstens noch in Kinder-Erziehungsbüchern. 
Sind wir als Mensch nicht mehr fähig, uns den tagtäglichen Gegeben-
heiten anzupassen`?
Muss es für alles eine Anleitung geben?
Wenn ich nach Hause komme, kann es sein, dass mich niemand be-
grüsst.
Jimmy liegt auf dem Sofa. Verona in der Katzenkiste.
Beide heben gerade mal eine Augenbraue.
'Ah. Der olle ist wieder da.'
Basta.
Ich kümmere mich dann nicht um die Kamele. Sollen sie doch dösen.
Die Döspaddels. 
Tags drauf, springen beide schon gegen die Haustüre, wenn sie mich
nur heimkommen hören.
Jimmy setzt sich dann vor mich und will den Rücken gekrault haben.
Verona steht an mir hoch, versucht meine Hände, mein Gesicht abzu-
lecken und wackelt mit dem Schwanz, dass man denkt, ihr Arsch fällt
gleich ab.
Dann begrüsst mich mal nur der Jimmy, mal nur das Tönnchen.
Ist völlig abhängig von der Tagesform der beiden, von Lust und Laune,
wovon auch immer.
Brauch' ich jetzt dafür ne Anleitung?
Bin ich bekloppt? 
Je nach Situation, wir halt ignoriert, gekrault, geschnuggelt, bespasst
oder gespielt.
Ganz spontan. Ganz normal.
Ohne technischen Support. Man ist ja nicht weltfremd.
liebe Grüsse ... Patrick 
...und zum Verlauf des Freds. Manche können es einfach nicht lassen.
Ich sag' ja nix. Sag' nie was. Sonst heisst es, ich hätte was gesagt.
So ignoriere ich halt. Ganz konsequent.