Hallo,
...unser Dino hatte die selbe Erkrankung.
Der einzige Vorteil an der Krankheit ist, dass der Verlauf schleichend ist.
Das lässt einem Zeit mit dem Hund zu trainieren so lange er noch sieht,
was das Training erleichtert.
Das wichtigste Kommando ist 'STOP!'
Und das sollte sitzen.
Der Dino war sehr lebendig und flitzte trotz Erblindung im Freilauf umher.
Da muss man auf der Hut sein und bei Annäherung an Strassen, Hinder-
nissen o.Ä. muss der Hund absolut auf das Kommando Stop reagieren.
Hat bei uns meistens geklappt. Trotzdem hat er sich oft genug die Rübe
angeschlagen weil er zu ungestüm oder wir zu langsam waren.
Wie schon gesagt, die Wohnung möglichst nicht verändern.
Man lernt mit der Zeit, dass man einen Staubsauger oder einen vollen
Putzeimer
nicht einfach so im Weg stehen lässt.
In gewohnter Umgebung sind blinde Hunde ansonsten sehr sicher, in un-
gewohnter hingegen nicht.
Das aller Wichtigste:
Der HH ist das Auge des Hundes. Er muss vorausschauen, beobachten
und wenn nötig warnen oder eingreifen.
Das muss sitzen und darf nie vergessen werden.
Der Hund verlässt sich auf seine HH. Ein Vertrauensverlust, verursacht
durch Unachtsamkeit wäre verheerend.
Ist nicht ganz einfach, aber mit der Zeit merkt man, dass der Umgang
mit einem blinden Hund nicht viel schwieriger ist, als mit einem Sehenden.
liebe Grüsse ... Patrick