Beiträge von Jimmy Jazz

    Zitat

    Auf jeden Fall muss ich Jimmy recht geben, dass eine Waffe nur dann was bringt, wenn man sie handhaben kann ansonsten kann sich das schnell ins Gegenteil auswirken.

    Widersprechen muss ich allerdings seinem Gelästere, dass sich die Angsthasen stark fühlen würden. Genau DAS kann verhindern, dass die Leute überhaupt angegriffen werden, da sie selbstbewußter erscheinen.

    Ich lästere nicht.
    Jemand, der sich Pfefferspray kauft, ist in der Regel ängstlich.
    Das muss nicht bedeuten, dass diese Angst unbegründet ist.

    Da Vorhandensein eines Hilfsmittels, suggeriert dem, der es in der
    Tasche trägt, Sicherheit.

    Aber keine Selbstsicherheit.

    Die meisten fühlen sich mit ihrem Spraydöschen so lange sicher, bis
    sie tatsächlich angegangen werden, aber nicht wenige werden die Dose
    krampfhaft in der Tasche festhalten und trauen sich erst gar nicht sie
    rauszuholen. Von der Anwendung, gar der korrekten Anwendung will
    ich überhaupt nicht erst reden.

    Daher mein Einwand. Diese Abwehrwaffen suggerieren eine nicht vor-
    handene Sicherheit und Unverletzlichkeit, die im Ernstfall nicht gegeben
    ist, sich gar -nicht selten- ins krasse Gegenteil verkehrt.

    Angst und Waffen haben sich noch nie vertragen.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Tja, Silke... :???:

    So was hatte ich ja schon befürchtet.

    Wär ich dort Baum, ich hätte ne Gänse-Rinde ...öhm -Haut. :ahhh:

    bange Grüsse ... Patrick :^^:

    PS.: Es gibt da noch einige Absonderlichkeiten an den Bäumen. Konnte
    nicht so viele Bilder machen, da es schon dunkel wurde.
    Mache mal noch paar Fotos.
    Finde das schon interessant, sieht man in den umliegenden Wäldern
    nicht so gehäuft.
    Kann vielleicht daran liegen, dass der Wald sehr naturbelassen ist.

    Hallo,

    ...auf unserer Hunde-Runde, kommen wir immer durch ein kleines
    Waldstück.

    Richtig verwildertes, kleines, verwunschenes Wäldchen :badcandle: , dass an den
    uralten Friedhof der einstigen Psychatrie :irre2: grenzt.

    :scared:

    Die Bäume dort... Junge-Junge! Voll die Krätze! ...oder verhext?

    Manche haben an den Blättern blutrote Bömmel!

    Andere haben Häärchen.

    In einige Blätter haben sich wohl welche eingerollt. :ghost3:

    Und andere haben Schniedelchen.

    Uuiiii! Schauder!

    Na, ist das nun alles Hexenwerk, :hexefies: oder doch eine Laune der
    Natur, bestehend aus Pilzen, Insekteneiern und Bakterien?

    Wer kennt sich aus? Wer weiss Bescheid? Wer ist Botaniker/in?

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Silke, die sich auch ohne Spray und Fremdmittel zur Wehr setzen könnte ;) und demjenigen der meine Hunde besprühen würde, den Arsch aufreissen würde.

    Eben. Genau das ist der Schlüssel zum Erfolg.

    Ich möchte gar nicht wissen, wieviele Angsthasen mit Pfefferspray,
    E-Schockern, Messern oder Gaswaffen umherstolpern.
    Und sich dabei gaaanz sicher fühlen.

    Wie sieht es dann aus, wenn es wirklich mal brenzlig wird?

    Da wird dann mit der Waffe (ganau das ist das ganze Geraffel nämlich)
    vor dem vermeintlichen oder tatsächlichen Angreifer herumgefuchtelt,
    rumgezögert, vielleicht auch bissle gesprüht, gebritzelt oder gestochert.

    Und ruck-zuck liegt das Angsthäschen dann im Krankenhaus mit ge-
    brochener Nase, verknoteten Gliedmaßen und ner Dose Pfefferspray im
    Hintern. :p

    Diejenigen, die nämlich solche Hilfsmittel anpreisen und verkaufen, ver-
    gessen immer Übersicht, Mut und Einsatzwillen mitzuliefern.

    Denn wenn ein Täter gewaltbereit ist, dann hilft das herumgestoppel mit
    einem Hilfsmittelchen gar nix, stachelt den Übeltäter eher noch an und
    macht ihn wütend.

    Merke! Führe nur eine Waffe mit Dir, wenn Du weisst, wie sie funktioniert
    und wenn Du bereit und entschlossen bist diese im Notfall auch einzu-
    setzen.
    Alles andere bringt Dich nämlich sonst in grosse Gefahr.
    Einerseits durch den Gewalttäter, andererseits durch den Gesetztgeber.

    Pfefferspray & Co. gehören nicht in die Hände unerfahrerer, ängstlicher
    Personen. Zu leicht geht der Schuss bzw. der Sprühstoss nach hinten los.
    Ich rate zur äussersten Vorsicht!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...ja, das OP-Risiko ist natürlich nicht zu unterschätzen. Bei keinem
    Eingriff.

    Reversibilität sollte eigentlich keine Rolle spielen, da das Absetzen
    des Medikaments zur Rückkehr in die alten Verhaltensmuster führt.

    Zweifellos gibt es Beispiele, wo ein Chip auch dauerhaft Vorteile bringt.

    Bei einem jungen Hund, stellt sich natürlich auch die Kostenfrage auf
    Dauer.
    Was kostet durchschnittlich eine Kastration beim Rüden?
    150, 200 Euro?
    Dem stünden jährliche Chipkosten von rund 100 Euro gegenüber.
    Fur so manchen auch ein Argument.

    Egal wie. So ein Eingriff sollte wohl durchdacht sein.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...ich zitiere mich mal selbst und berichte weiter:

    Die Wirkung des Chips hielt bei Jimmy ein ganzes Jahr an.

    Inzwischen ist er wieder in die alten Muster zurückgefallen.

    Erneut soll er lt. unserer TÄ nicht mehr gechipt werden. Das hormonelle
    Auf und Ab ist einfach zu gravierend. Mit Abklingen der Chip-Wirkung
    hauen die Hormone anscheinend richtig rein, die Prostata ist auch wieder
    deutlich vergrössert.

    Zum Testen, wie ein Hund auf die Kastra anschlägt, ist der Chip sehr zu
    empfehlen.
    Als Dauertherapie nicht. Und als Prophylaxe schon gleich gar nicht.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...wir treffen ab und zu eine HH, die eine ungewöhnlich grosse Setter-
    Hündin hat.
    Die Hündin ist recht unverträglich mit allen anderen Hunden.
    Da sie zumeist unangeleint ist, ist sie auch nicht leicht zu kontrollieren.

    Die Frau hat sich ebenfalls so ein Gerät angeschafft und den Rückruf
    damit -unter Anleitung eines Trainers- eingeübt.

    Es funktioniert.

    Läuft die Hündin auf einen zu (Rückruf verhallt unbeachtet) reagiert sie
    sofort auf das Geräusch aus dem Gerät am Halsband. Entweder sie setzt
    sich, oder kehrt zur HH um, je nach Tonsignal.

    Warum sollte das auch nicht gehen.
    Blinde oder taube Hunde kann man mit einem Vibrationsgerät ja auch
    zuverlässig steuern.

    liebe Grüsse ... Patrick

    1. Wieviel mehr Zeit und Geld kostet ein Zweithund effektiv?

    Der Zeitaufwand ist nicht primär, da vieles was Du eh mit
    dem ersten Hund gemacht hättest, parallel beim zweiten mitläuft.
    Füttern, Bürsten, Knuddeln, eben die Sachen, die bei beiden Hunden fällig
    werden, verdoppeln sich logischerweise.

    Die Kosten sind schwer einzuschätzen.
    Hundesteuer kommt doppelt, wobei der Zweithund meist mehr kostet, als
    der erste. Bei uns z.B. das Doppelte.
    Tierarztkosten müssen sich nicht verändern (ausser den doppelten
    Impfkosten), können dies aber durchaus deutlich, je nach Gesundheits-
    Zustand und Entwicklung des Zweithundes.
    Die Kosten für die Ernährung werden ebenfalls steigen.
    Anfangs kommen noch die Kosten für die Erstausstattung/Zubehör hinzu.

    2. Habt ihr euren Ersthund "mit aussuchen" lassen? Ich möchte eigentlich
    primär einen Zweithund, weil ich denke, dass es artgerechter ist für
    meinen Hund und ich die beiden dann auch mal länger als 4-6 Stunden
    alleine lassen kann (jemand zum Pipirunde-gehen kommt natürlich
    zwischendurch). Liege ich da richtig?

    Wir haben den Zweithund aus dem Internet, von einer
    Orga. Da war nix mit 'mit aussuchen'.
    War auch für uns ein Überraschungspaket. Ein Weg den ich nicht empfeh-
    len würde. Wir hatten einfach Glück, dass es gepasst hat. Hätte auch an-
    ders kommen können.
    Wenn sich aber die Gelegenheit ergibt, dass sich beide im Vorfeld kennen-
    lernen können, würde ich das unbedingt machen.

    Sicherlich fühlen sich zwei Hunde zusammen wohler, als ein Hund alleine,
    aber als reinen Zeitvertreiber für den Ersthund, würde ich mir keinen
    Zweiten anschaffen.


    3. Woran erkenne ich, ob mein Ersthund überhaupt Zweithund-geeignet
    ist? Ich will das Beste für ihn, denke dass sei ein zweiter Hund/Freund für
    ihn...aber kann es sein, dass er lieber alleiniger "Herrscher" sein mag?

    Das auszuprobieren, erfordert die Anwesenheit eines
    oder mehrerer anderer Hunde. Lade Bekannte mit Hunden ein und sieh,
    wie sich Deiner verhält.

    4. Wäre ein ähnlich-alter Hund oder ein Welpe besser?

    Das ist schwer zu sagen, kommt auf Deinen Ersthund
    an. Wir haben einen erwachsenen Zweithund geholt, ca. ein Jahr Alters-
    unterschied. Musst ausprobieren, wie Dein Hund auf Welpen bzw.
    Erwachsene Tiere reagiert.
    Wir haben übrigens ein Weibchen zu unserem Rüden dazugeholt.
    Das hat problemlos geklappt. Mit kastrierten Rüden z.B. ist unser Rüde
    gar nicht klargekommen. Solltest Du auch überlegen und ausprobieren.
    Manche Rüden kommen mit Weibchen prima aus, aber haben Probleme
    mit anderen Rüden.

    liebe Grüsse ... Patrick