Hallo,
...mich verblüffen immer wieder solche Threads.
Hunde und Katzen sind von Natur aus Feinde und das Jagen von Katzen
steckt in unseren Hunden drin.
Auch Kleintiere -Mäuse, Ratten, Kaninchen u. Ä.- zählen eigentlich für
für einen Hund zur Beute.
Trotzdem sind Hundehalter immer wieder überrascht und entsetzt,
wenn ihr Hund eine Katze ein Meerschweinchen oder Hamster tötet,
die gar im gemeinsamen Haushalt leben.
Das geht so weit, dass die Leute ihren Hund nicht mehr leiden mögen,
oder -wie hier- über Reizstrom und ähnliche Methoden nachdenken.
Einen Hund ablehnen, ja bestrafen, weil er seinem natürlichen Instinkt
nachgeht?
Natürlich ist es schön, wenn man verschiedene Tiere zusammen halten
kann und diese sich vertragen.
Wir haben auch zwei Hunde und eine variable Zahl an Katzen.
Das funktioniert ganz gut, auch wenn unser Jimmy ganz gerne mal
unsere Lucy -eine der Kätzinnen- durch die Bude jagt.
Gut, das ist immer spielerisch und manchmal hat man den Eindruck, sie
provoziert das direkt und versucht den Jimmy zu ärgern.
Katze
halt.
Trotzdem kann das auch mal ins Auge gehen. Man steckt nicht drin.
Und dann?
Wie macht man einem Hund -gar einem Jagdhund- klar, dass er was
falsch gemacht hat? Wo es für ihn doch etwas ganz und gar normales,
natürliches ist.
Ihn dafür bestrafen...?
Dieses Zusammenleben von Tieren, die dieses von Natur aus nicht tun,
ist für mich die Ausnahme, das Besondere.
Nicht, wenn diese -vom Menschen erzwungene- Wohngemeinschaft
funktioniert.
Wenn wir mit den Hunden spazieren gehen und eine der Katzen läuft mit,
sind viele Leute erstaunt. Nicht selten hört man dann: 'Wenn unser Hund
eine Katze auch nur sieht... aber dann! Na, da haben sie aber Glück'
Glück. Genau.
Es könnte auch anders sein, kann sich aber auch an einem Tag plötzlich
ändern.
Wir sollten einfach mal versuchen, etwas mehr wie unsere Tiere zu
denken, uns in sie hineindenken, als ihnen unser menschliches Denken
zuzuschreiben und es ihnen aufzuzwingen.
liebe Grüsse ... Patrick