Hallo,
...ich hätte mal zwei Fragen an Jäger bzw. an Leute hier im Forum,
die sich mit Jagdhunden und der Jagd auskennen.
Wir haben ja mit Verona eine echte Jagdhündin, die in ihrer Vorge-
schichte auch als Jagdhund (Meute) eingesetzt wurde.
Als Laie stelle ich mir einen Jagdhund so vor, dass dieser seinen Herren
auf der Jagd begleitet und sich dabei auch relativ ruhig verhält um das
Wild nicht aufzuscheuchen.
Nach erfolgtem Schuss stöbert der Hund das Wild auf, bzw. zeigt es
vor dem Abschuss auch an.
Soweit mein (begrenztes) Verständnis.
Verona explodiert sobald sie z.B. ein Reh sieht. Sie brüllt, pfeift, winselt
und will mit aller Macht hinter dem Wild her.
Einmal ist es ihr auch geglückt. Sie hat zwar kein Reh verletzt, aber sie
hat die Tiere gehetzt und war dann zwei Stunden stöbernd unterwegs,
bis ich sie wieder gefunden habe.
Wenn sie in dieser Verfassung ist, ist sie weder ansprechbar noch gar
abrufbar, nimmt ausser ihrer vermeintlichen Beute nichts mehr wahr.
Wie kann ein Jäger mit so einem Krawallheini arbeiten?
Oder gehört das zum Meutehund-Verhalten?
Was ist das eigentliche Meutehund-Jagdziel?
Soll die Meute das Wild nur aufstöbern, hetzen und stellen bzw. den Jägern
zutreiben, oder soll die Meute auch Beute machen?
Ich kenne bei Meutehunden nur die Schleppjagd.
2. Frage:
In einem Video aus Griechenland -YouTube?- ich finde es leider nicht mehr-
sah man Jagdhunde (gleiche Rasse wie Verona) die spurend einen
Hügel hinaufliefen. Sie gingen dabei kreuz und quer über Wiese und
durchs Unterholz.
Die Jäger folgten mit einigem Abstand.
Dabei fiel mir auf, dass die Hunde alle ein Glöckchen trugen.
Verscheuchen sie damit nicht das Wild?
Wozu ist das Glöckchen gut?
Damit der Hund nicht verloren geht?
Ich konnte die Jäger nicht verstehen, da sie griechisch redeten und auch
der Text zum Video war für mich nicht leserlich.
Kann mir jemand was zu diesen Fragen sagen?
Bitte nicht drüber lachen. Ich habe wirklich keine Ahnung davon.
Aber interessieren würde es mich schon. 
liebe Grüsse ... Patrick