Beiträge von Jimmy Jazz

    Hallo,

    ...Hundeleben um jeden Preis?

    Diese Frage wurde hier ausgiebig beleuchtet, allerdings nur mit Sicht
    auf gesundheitliche Einschränkungen oder körperliche Leiden.

    Wie sieht das mit Verhaltensauffälligkeiten aus?

    Mein Kollege ist vor einigen Wochen mit seiner Freundin zusammenge-
    zogen. Mietshaus. Dritte Etage.
    Seit einiger Zeit hat er nun einen Hund.
    Es handelt sich um den ehemaligen Hund seiner Mutter. Die hat keine
    Zeit mehr für das Tier.
    Der Hund lebte einige Jahre im Zwinger, die letzten Jahre anscheinend
    bei der Mutter des Kollegen in Saalfeld/Thüringen in deren Wohnung bzw.
    auf dem Hof.

    Als ich den Hund das erste Mal sah, war er fürchterlich ungepflegt.
    Schmutzig und voller Filzplatten. Der Hund ist 11 Jahre alt, aufgrund
    (wahrscheinlich) von Arthrose etwas hüftsteif. Rottweiler/Schäferhund-
    Mix.

    Er sieht ganz pfiffig aus, ein Steh- ein Knickohr, hübsche Zeichnung.
    Aber er hat Angst. Buchstäblich vor allem, besonders vor Menschen.
    Völlig unsicher steht er an der Leine, dicht bei meinem Kollegen und
    blickt um sich. Dabei wedelt er und sieht eigentlich ganz harmlos aus.

    Aber sobald man sich nähert, einfach vorbei geht, fängt er sofort an zu
    schnappen. Ohne Fletschen oder Vorwarnung, beisst er um sich und
    bewegt sich in eindeutiger Absicht auf einen zu.
    Von der Leine kann er gar nicht. Er läuft sofort weg und jagt alles, was
    ihm vor die Augen kommt.

    Anfassen lässt er sich nur von meinem Kollegen und dessen Freundin.

    Mein Kollege steht morgens früh auf und geht lange Wege mit ihm. Er hat
    ihn geschoren und gebadet und versucht ihm ein Zuhause zu geben.
    Problematisch sind natürlich die Treppen zur Wohnung.
    Und halt das Verhalten. Die Freundin hat Angst mit ihm das Haus zu
    verlassen, weil sie ihn kaum halten kann, wenn er wieder mal versucht
    auf Leute loszugehen.
    In der Wohnung schlägt er bei jedem Geräusch an.

    Jetzt will sie ihn mit aller Bestimmtheit einschläfern lassen, weil: 'Das
    Vieh spinnt und ist gefährlich!'
    Mein Kollege hängt an dem Hund, aber ich traue ihm nicht zu, sich gegen
    sie durchzusetzen.

    Ich habe ihnen zwei Hundetrainer empfohlen, ihnen geraten unsere TSV-
    Vorsitzende zu kontaktieren.
    Aber sie will nicht. Der Hund muss getötet werden...

    Wie sieht es da für Euch aus?

    Elf Jahre alt. Nicht gesund. Verhaltensgestört. Niemand will ihn haben.
    Er stört einfach und ist wirklich nicht ungefährlich.

    Um jeden Preis?

    Die beiden haben nicht viel Geld. Erst frisch umgezogen, neu eingerichtet.
    TA könnte in der nächsten Zeit teuer werden. Hundetrainer ebenfalls und
    keiner kann garantieren, dass der den Hund hinkriegt.

    Unter dem Gesichtspunkt der Eingangsfrage: Was ist richtig?

    Was ist richtig für das Tier? Die meiste Zeit seines Lebens weggesperrt,
    ungeliebt, abgeschoben. Jetzt ein Ergebnis seiner bisherigen Haltung
    und eine Gefahr.

    Eure Meinungen?

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    SOWAS ist genau das, was ich gerade meinte.


    die pure Frage, ob andere nicht evtl mal Recht haben könnten ist dann unverschämt.

    Ist es nicht unverschämt andere auf dieser Ebene anzugiften weil sie ein allgemeines Thema was jeden irgendwann betrifft ansprechen?

    Oder ist das dann nicht unverschämt, weil du scheinbar einen persönlichen Bezug zu den Leuten hast?

    Zu wem habe ich nen persönlichen Bezug?

    Und selbst wenn, hätte das gar nichts damit zu tun.

    Aber Deine Respektlosigkeit Ines gegenüber ist für mich ein Zeichen
    mangelnder Reife oder mangelnder Erziehung.
    Und so was gehört sich nicht in einem Forum.

    Hallo,

    ...das geht hier jetzt zu weit.

    FRANK:

    Deinen ersten Satz habe ich rausgenommen.
    Das Thema hier liegt mir auch schwer auf der Seele, aber das ging doch
    zu weit. Denke bitte mal drüber nach.

    bordy:

    Nach Deiner unverschämten Äusserung heute Mittag, hätte ich diesen
    Thread gleich schliessen sollen.

    @all:

    Bitte überdenkt Eure Aussagen und den hier herrschenden Ton.
    Wenn es hier so weiter geht, mache ich zu.

    Der Thread, um den es hier de facto geht, den aber niemand zu kennen
    scheint und von dem niemand was wissen will ist inzwischen auf Wunsch
    der TS (die niemand zu kennen scheint) geschlossen. Rein zur Information.

    genervte Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...ich denke, das ist von Hund zu Hund verschieden. Wie bei Menschen auch.

    Unser Dino hat immer angezeigt, wenn er musste. Und das kam nicht
    selten vor. Er trippelte dann immer zur Tür und zurück zu uns und wieder
    zur Tür.
    Wenn wir dann in seine Richtung gegangen sind, ist er auf- und abgehüpft,
    wie ein Jo-Jo.

    Jimmy und Verona hingegen, haben noch nie gezeigt, dass sie raus müssen.
    Halt, gelogen. Jimmy einmal, als er bös Dünnpfiff hatte.
    Ansonsten, gehen die raus, wenn wir es sagen. Und selbst dann, faul
    wie sie sind, nicht immer grad' gleich.
    Normalerweise gehen wir Wochentags so um Mitternacht nochmal mit den
    beiden raus, Pipi machen. (Also die Hunde :roll: )
    Und morgens geht es dann zwischen 7 und halb-8 auf die Morgenrunde.
    Jimmy dabei erst nach mehrfachem Wecken, wobei er sich bei der Ge-
    legenheit gerne unter die Bettlaken verkrümelt und weiterratzt, in der
    Hoffnung vergessen zu werden.

    Am Wochenende, kann es auch mal 11Uhr werden, bevor wir auf
    Morgenrunde gehen.
    Da muckst sich aber keiner. Jeder liegt auf seinem Platz und schnarcht.
    Eile herrscht da keine.

    Kommt uns übrigens sehr entgegen. :D

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    jeder macht sich so seine Gedanken, gerade zu so einem Fall.

    Und manchmal fragt man sich, ob es denn richtig ist...

    -Davon nehme ich mich auch nicht aus.

    Aber wir alle sind nur Leser der Geschichte, Gäste, die aus weiter
    Entfernung am Schicksal der TS und ihres Hundes teilhaben.
    Wir haben keinen direkten Einblick, sehen nicht, was die TS sieht
    und kennen nicht das Urteil der Tierärztin.

    Darum sollten wir vorsichtig sein zu urteilen.

    So wie ich Moni einschätze, weiss sie was sie tut und sie ist sicherlich
    kein Mensch, der ein Tier leiden lassen würde.

    Darum macht bitte keine Vorwürfe oder ratet -ohne Einsicht in das
    reale Geschehen- zur Beendigung eines Euch fremden Lebens.

    Ich denke Moni hat es derzeit schwer genug. Bitte habt Verständnis,
    auch für ihre Situation.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat


    Also, allen Igeln einen guten Winter! :smile:

    So ist das.

    Bilder von gerade eben:

    Der hier gibt sich jedenfalls grosse Mühe, nicht untergewichtig in den
    Winterschlaf zu gehen.

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    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    wie findste denn meinen Ignotus?

    Toller Typ. :gut: Igel sind überhaupt sehr hübsch und absolut interessan-
    te Tiere. Leider kennen die meisten sie nur als Pizza-flachen
    Strassenbelag. :/


    Zitat


    @ Jimmy Jazz: Haben die Igel wirklich Äpfel gefressen, oder war das geriebener Apfel untergemengt?

    Apfelscheiben gab's. Na ja. Gefressen... Sagen wir mal geknabbert.
    Eigentlich nicht mal ungern, aber Katzenfutter ist natürlich der Hit.
    Walnüsse fressen sie ganz gerne.

    Es gibt übrigens auch fertiges Igelfutter. Stinkt bestialisch. Fast so
    schlimm, wie ein grosser Igel.
    Das lieben sie heiss und innig!

    Egal. Hauptsache, sie werden rund und fett und überstehen den Winter. ;)

    liebe Grüsse ... Patrick