Beiträge von Jimmy Jazz

    Zitat

    Das Problem sind die Katzen. Die vermehren sich ungebremst in riesigen Mengen und keiner scheint sein Tier zu kastrieren. Bis zu 50 Welpen sitzen in vielen Tierheimen und keiner will sie. Wenn man mal bei Tiere suchen eine Zuhause auf dem WDR hört wieviele Katzen in den einzelnen Tierheimen sitzen sind die Zahlen immens.
    Viele Tierheime mussten bei uns schon einen Aufnahmestop aussprechen weil kein Platz mehr ist.

    Das ist sehr richtig.
    Hier müsste man in den TSV und Tierheimen auch Schwerpunkte
    setzen.
    Gerade hier ist unser örtlicher TSV sehr bemüht, die neue Katzen-
    station ist vorbildlich.
    Grosse, helle Räume, die Katzengerecht eingerichtet sind und grosse,
    eingezäunte Freigehege. Dazu Rundumbetreuung und Versorgung.
    Die Station verkauft sich auch sehr gut, mit Sommerfesten, Veran-
    staltungen und Aktionen
    Gute Werbung, rege Vermittlung.

    http://www.tsv-achern.de/seite300.html


    Zitat

    Ich glaube es haben einige meine Meinung zum Auslandstierschutz falsch verstanden. Ich bin für den Auslandstierschutz. Allerdings sollte man vor Ort die Probleme lösen und da hilft es nicht die Tiere einfach nach Deutschland zu bringen und hier zu vermitteln.

    Auch korrekt.
    Ziel sollte immer die Vor-Ort-Hilfe sein.
    Orgas, die als reine Hunde-Import und Vermittlunsstelle fungieren, sind
    in meinen Augen auch nicht unterstützungswürdig.
    Nur Tiere aus dem Ausland wegzuschaffen, ohne den ständigen Nachwuchs
    zu unterbinden und ohne medizinische Hilfe zu leisten, hilft den Tieren
    in Not in diesen Ländern nicht.
    Darauf sollte dringend geachtet werden, wenn man es in Erwägung zieht,
    einen Auslandshund zu holen.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...nein, das ist ein reiner Fressplatz.

    Das Häuschen dient hauptsächlich dazu, Katzen vom Igelfutter fern zu
    halten.

    Und überwintern tun wir nur untergewichtige Hänfline, wenn wir denn
    einen finden.
    Ein Laubhaufen im Garten wäre natürlich ne prima Sache. Wir haben auch
    solche Unterschlupfmöglichkeiten bei uns in Gart... öhm. Wildkrautacker. :^^:

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...tja. Beschissen wäre geprahlt.

    Der Kollege hat einen Bruder.

    Der Typ RTL-Klischee-Hartz-4-ler.
    Stinkend faul, schmeisst jeden Job schon in der ersten Woche,
    woran er natürlich niemals Schuld hat.
    Er verpennt den halben Tag und Abends gibt's Party, ansonsten
    schmarotzt er sich so durch's Leben.

    Dem hat man kurzerhand den Hund vermacht.
    'Der hat ja Zeit.'

    Man kann sich vorstellen, wie der sich um das Tier kümmert. :/

    Ich sag' da nix mehr.

    Dummenkinder.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...heute habe ich neue Bilder von Tasja bekommen.

    Zusammen mit Tirzaa und einem klitzekleinen Fundkätzchen, dass jetzt
    mit den alten Pudelchen zusammen lebt.

    :herzen2: :herzen2: :herzen2:

    Traurig... schön... ich weiss nicht.

    Nein. Ncht traurig. Hoffnungsvoll. Geborgen.

    Ein kleines Glück.

    Besonders wertvoll.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    ...es ist so vieles mühsam und verschiedene Meinungen darf man ruhig sein..nur die Augen soll man nicht verschließen sondern gemeinsam nach Lösungen suchen

    .

    Genau da liegt der ...öhm -Hund begraben.

    Nicht Inland oder Ausland ist das Kriterium. Tierschutz ist international und
    Not und Leid schmerzt hier wie da.

    Das Problem bei den Tierheimen im Lande ist einfach der Mangel an Ideen
    und die miserable Präsentation nach aussen.

    Da fällt mir der Thread ein, wo eine Schülerin von ihrem knappen Geld
    eine Menge Sachen für die Tierheimhunde gekauft hatte. Als sie sie voller
    Freude ins TH brachte, wurde sie barsch abgewiesen.
    Man wolle nur Bargeld. :|

    Oder das Mädchen, dass soo gerne Spaziergängerin gewesen wäre.
    Nein! Zu jung. Basta! :/

    Klar war sie zu jung. Ist ja auch richtig, wenn man so viel Verantwortungs-
    bewusstsein hat und darauf achtet.
    Aber warum so unwirsch?
    Warum dem Mädel nicht erklären wieso es nicht geht? Dafür ihr anbieten,
    ab und zu ins TH zu kommen um anderweitig zu helfen. Katzen füttern, die
    Katzengehege sauber halten, mit Hunden, die einfach zu alt oder krank
    sind um spazieren zu gehen, im TH spielen, sie bewegen...

    Ihr einfach das Gefühl geben, dass ihre Tierliebe richtig, ihre Hilfe wichtig
    ist.
    Und irgendwann ist sie so weit um Spaziergängerin zu sein.

    Ob sie bis dahin nicht schon lange Mitglied des TH geworden ist? ;)
    Begeistert von den Tieren und der Aufgabe. Und mit Sicherheit später
    einmal Besitzerin eines ihrer geliebten Insassen.

    Und gerade junge Menschen sind begeisterungsfähig, reißen ihre Freunde
    mit...
    Warum das nicht nutzen?

    Aber so wirtschaftlich richtig es ist, ein interessantes Angebot an Tieren zu
    haben, so falsch finde ich, wenn Tierheime Auslandshunde ankaufen um
    ihr Angebot aufzupeppen.
    Sicherlich gehen kleine griechische Welpen gut weg, aber den Alteigeses-
    senen hilft das nicht. Für die Art der Vermittlung gibt es gute Orgas.

    Wenn jeder das tut was er kann und dieses auch gut und mit Liebe und
    Verstand macht, wäre alle geholfen.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    PS: Und am allerwenigsten verstehe ich, warum hier für einige Tierschutz an der deutschn Grenze aufzuhören scheint :???: ich möchte Tieren helfen, egal wo. Alles andere ist doch keine echte Tierliebe, wenn man wegschaut, wenn Tiere im Ausland nach der Jagdsaison erschossen werden, verhungern sollen und schlimmeres - da gehört aufgeklärt und solange sich die Situation nicht bessert, warum sollten die Hunde nicht zu Familien in anderen Ländern ziehen? Ob ich jetzt ein Tier aus deutschem oder ausländischem Tierschutz habe ist doch piepegal - ich bin auch bei Tieren nicht rassistisch.

    Prima Einstellung! :gut:

    liebe Grüsse ... Patrick

    krusti:

    Warum polemisierst und verallgemeinerst Du immer, sobald jemand das
    Wort Auslandstierschutz fallen lässt?

    Sowohl bei den Orgas, als auch bei den hiesigen Tierheimen gibt es solche
    und solche. Und dass immer alles nur eitel Sonnenschein ist, behauptet
    hier auch niemand.

    Woher diese völlig negative Einstellung?

    Vielen Tierheimen hier geht es so schlecht, weil nur nach alt einge-
    fahrenen Denkweisen verfahren wird und es an Attraktivität und an
    Ideen fehlt.
    Es ist doch sicherlich kein Zufall, dass z.B. Orgas hin und wieder Treffen
    ihrer ehemaligen Schützlinge organisieren und regen Zulauf erfahren,
    während viele froh sind nimmer in das Tierheim zu müssen, woher sie
    ihren Hund (oder was auch immer) geholt haben.
    Nur indem Du die 'Kunden' ins Boot holt, sie begeisterst und Kontakt mit
    ihnen hält, erreichst Du dauerhaft etwas.

    Stellt doch Tierschutz nicht immer als etwas 'heiliges, entrücktes, unan-
    tastbares' dar.
    Es ist wie jede Branche eine Geschäft, das geführt werden will und dass
    nur mit vernünftiger Vermarktung funktioniert.

    Du kannst für hunderte Euro Werbung machen und wirst niemals den
    gleichen Effekt erzielen, den Du durch zufriedene Kundschaft bekommst.
    Aber nur ein verärgerter, beleidigter Kunde verdirbt Dir mehr Geschäft,
    vergrault Dir mehr Kundschaft, als Du je bewerben kannst.

    Wir haben hier im Umkreis zwei TSV, die modern und kundenorientiert
    auftreten. Da klappt's auch.

    Alles nur auf den Auslandstierschutz zu schieben und selbst weiter im
    Dornröschenschlaf zu verharren, ist sicherlich der falsche Weg.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...ein Tierheim ist immer nur so gut, wie die Leute, die es betreiben und
    nur so erfolgreich, wie es von diesen Leuten vermarktet wird.

    Alleine die Berichte hier im Forum sprechen Bände.

    Da werden Hilfswillige abgeblockt, Sachspenden ausgeschlagen.
    Bewerber werden abgelehnt, weil sie arbeiten gehen, keinen Garten
    haben oder kein Eigenheim.
    Die Mitarbeiter sind oftmals unfreundlich oder uninteressiert, abweisend
    und wenig kompetent.

    Nicht selten kann man hier lesen, dass sich Leute Hunde von Auslands-
    Tierschutzorgas geholt haben, weil sie bei den örtlichen Tierheimen ab-
    gewiesen, oder dort schlecht beraten wurden, oder, weil die Auswahl
    hauptsächlich aus Alten-, oder Listenhunden bestand.

    Gerade die Auslands-Orgas verkaufen sich gut, haben ein reichhaltig ge-
    mischtes Angebot aus verschiedensten Hunden und Schicksalen und
    vermarkten das auch sehr geschickt. Ausserdem verfügen sie über en-
    gagierte und 'verkaufsorientierte' Mitarbeiter.
    Nicht selten bilden diese Orgas und die Leute, die bei ihnen ein Tier ge-
    holt haben, eine langjährige Gemeinschaft. Man fühlt sich verbunden,
    versucht zu helfen, trifft sich, unterhält sich auf der HP oder in social
    communities mit Gleichgesinnten.

    Das grosse Problem der 'Örtlichen' ist oftmals die miserable 'Vermarktung'
    und das Festhalten an Bestimmungen und gewissen Hierarchien, die zwar
    eine gewisse 'Rangordnung' festigt, in Realitas aber nur den Ablauf stört
    und die Attraktivität des TSV bzw. Tierheimes auf ein Minimum reduziert.

    Zusammengefasst, kann man durchaus erkennen, dass gut und engagiert
    geführte Tierheime oder Orgas erfolgreich aggieren, die konventionell und
    hierarchisch geführten hingegen zum Scheitern verurteilt sind. Und mit
    ihnen auch ihre Schutzbefohlenen.

    So sehr ich auch ein Freund des Auslands-Tierschutzes bin, so schade und
    befremdlich empfinde ich das Scheitern vieler lokaler Tierheime -auf Kos-
    ten der 'Insassen'- aufgrund mangelnder Strategien und dem Festhalten
    an eingefahrenen und uneffektiven Verhaltensweisen.

    liebe Grüsse ... Patrick