Hallo Verena,
...ein sehr schöner Thread.
Unsere Hunde sind noch jung und wenn sie einmal gehen werden (der
Herr möge dies noch lange verhindern), werden wir selbst nicht mehr
jung sein.
Somit ist es für uns bereits beschlossene Sache, dass Jimmy und Verona
die letzten junge Hunde in unserem Leben sein werden.
Wenn es dereinst so weit ist, werden wir uns ein um Sorgenkind aus Spanien
kümmern. Ein Galgo wäre mein Traum. Behinderungen, ein Dreibeinchen
wären kein Problem. Ich muss da immer an Luz denken. So in Hund hat
nochmals (oder erstmals) eine Chance verdient.
Ich möchte bitten, diesen Link nur zu öffnen, wenn man sich Berichte
über Verletzungen und unschöne Bilder (OP u.Ä.) zutraut.
Ansonsten, bitte nicht anklicken.
Es geht um eine verletzt aufgefundene Hündin, die durch medizinische
Versorgung und viel Liebe zum Leben zurückgefunden hat.
http://www.feifar.de/ffffinest/olds…agrada/luz.html
So etwas soll es werden. Einer, oder zwei.
Erinnerungen werden wach an Dino, unseren ersten Hund.
Er wurde alt bei uns. Trotz Krankheit und Behinderungen. Und es bleiben
viele schöne Erinnerungen.
Wie damals, im Urlaub in der Normandie.
Wir hatten unseren Wohnwagen im Garten eines Freundes abgestellt und
benutzten auch ein kleines, altes Haus auf dem Gelände.
An einem Tag, legte sich unser Dino in den Wohnwagen um zu schlafen.
Ich war im Haus und las.
Irgendwann ging ich an den Strand, der an das Grundstück anschliesst.
Auf dem Rückweg, sah ich in den Wohnwagen.
-Kein Dino.
Ich suchte das Gelände ab. Kein Dino.
Auch unser Freund, der nebenan sein Haus hat, hatte ihn nicht gesehen.
Wo kann er denn nur sein?
Taub und Blind und aufgrund seiner Arthrose schlecht zu Fuss, konnte er
ja nicht weit sein...
Ich lief auf die Strasse.
Hmm... da vorne, weit weg, wackelt doch was...
Ich sprang ins Auto und fuhr die Strasse runter, Richtung Hauptstrasse.
Da trabte er.
Mitten auf der Strasse, bald hier, bald da schnüffelnd. Die Rute hoch er-
hoben, fröhlich.
Ich hielt neben ihm an.
Er blieb stehen, schnüffelte.
Ich öffnete die Beifahrertür.
Der olle Dino hüpfte hinein.
Und wie er sich freute, mich zu... sehen. Na ja. Eher zu riechen, zu spüren.
So fuhren wir wieder zurück und er ging stracks zum Wohnwagen zurück,
wo er sich hinlegte und friedlich einschlief.
Was ihn da geritten hatte, den alten Invaliden, ich weiss es nicht.
Ich weiss nur, dass unser Verhältnis immer inniger wurde, je älter der
Knabe wurde, je wunderlicher und zerbrechlicher.
Ältere Hunde sind etwas Besonderes, sie abzugeben ist Verrat.
Unser guter, alter Dino jedenfalls, ist bis heute bei uns. Fern zwar, aber
dennoch nahe.
Ein schönes Gefühl!
liebe Grüsse ... Patrick