Beiträge von Jimmy Jazz

    Citroen Berlingo / Peugeot Partner

    Citroen Xsara Picasso / C4 Picasso

    Dacia Logan MCV / Duster

    VW Touran (igitt)

    FIAT Doblo / Multipla

    Opel Combo

    Renault Kangoo

    ...im Prinzip, alle SUV, Kombi und Vans.

    Wichtig ist eine grosse Heckklappe (oder zwei Schlagtüren) wobei die
    Heckklappe den Vorteil hat, dass sie beim Be- / Entladen Schutz vor
    Regen bietet.
    Schiebetüren hinten sind auch vorteilhaft, müssen aber gerade bei Hunden
    mit Vorsicht betätigt werden. (Einklemm-Gefahr)

    Das ideale Hunde-Fahrzeug ist übrigens ein Wohnmobil. ;)

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Bislang hatte ich nur Rüden, eine Hündin war lediglich mal ein paar Tage in Pflege bei uns.

    Ich persönlich würde die Entscheidung vom Hund abhängig machen, nicht vom Geschlecht :smile:

    Genau so!

    Ich hatte zwei Rüden und wollte eigentlich auch nur Rüden.
    Dann kam Verona.
    Sie ist einfach klasse und ich würde jeder Zeit wieder eine Hündin nehmen.

    Mit Jimmy und Verona haben wir das perfekte Team.

    Was als nächstes kommen wird... keine Ahnung.

    Inzwischen würde ich Hündinnen bevorzugen. Aber nicht zwingend.
    Es kommt auf den jeweiligen Hund an.

    Sehen, spüren, entscheiden.

    Da würde ich mich nicht vom Geschlecht leiten lassen.
    Das Herz muss sprechen.
    Beiderseits.

    Jimmy ist mir gar nicht gross aufgefallen, damals auf der Pflegestelle.
    Er wollte zu uns.
    Also, ist er jetzt hier.

    Verona... zwangsvermittelt. Sozusagen. Wir haben sie im Internet 'bestellt'.
    Sahen sie zum ersten Mal in FFM am Flughafen.
    Ein Volltreffer.

    Nein, Rüde, Hündin... nicht zwingend.

    Das Herz, die Zuneigung entscheidet.

    Ach ja... Je weniger Gedanken man sich vorher macht, um so besser
    passt's.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Na, das kommt auf den Bruch an.

    Da gibt es komplizierte und weniger aufwendige.

    Unsere Verona ist in ein Auto gelaufen. Doppelter, offener Bruch des
    rechten Vorderlaufes.
    Die OP (zwei Platten) hat um die 750,-- Euro gekostet, die Nachsorge
    nochmal ca. 300.--

    Jimmy hat sich in Frankreich den rechten Hinterlauf drei mal gebrochen.
    Erstversorgung in Bricquebec mit zwei Übernachtungen ca. 130.-- Euro.
    Versorgung mit Splint und erste Nachsorge in Cherbourg nochmal ca.
    130.-- Euro.

    2.000.-- Euronen ist da schon ein Wort.
    Entweder komplizierter Bruch, oder kunstvolle Rechnungsstellung.
    Kann man so nicht nachvollziehen, ohne die Umstände zu kennen.
    Ich find's allerdings schon bissle teuer.

    Gute Besserung!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Hallo ihrs. Als ich hier gestöbert habe, ist mir der Hund Agapios wieder eingefallen, zu dem Jimmy Jazz verlinkt hatte. Die arme Socke die mit gelähmter, wunder Hinterhand im eigenen Urin saß und uns mit seinen traurigen Augen geschockt hat? Erinnert ihr euch? Ich wollte wissen was aus ihm geworden ist und habe gegooglet und habe meinen Augen nicht getraut! Wie Patrick damals schrieb, dass ein Wunder geschehen sollte, damit dieser Hund ein glückliches Leben hat? Es ist eingetreten. Leider scheint die Seite nicht mehr zu existieren, deswegen jetzt nur aus der Cache und hoffentlich funktioniert es für euch: Agapios Wunder. Wenn ihr weiter runterscrollt sehr ihr ihn nochmal wie er damals war. Ein bedauernswertes Würmchen!

    PS: Es kommt selten vor, aber ich habe gerade echt feuchte Augen.

    Danke für den Link!

    Ih habe Agapios nie aus den Augen veloren und den Fall bis zu letzt
    verfolgt.
    Es ist einfach grandios, wie der Bursche sich gemacht hat.

    Und nicht zu vergessen, Dr. Schweda sei Dank!
    Ist schon ein Guter in seinem Fach. :gut: Respekt!

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    Nicht leicht zu beantworten, Deine Fragen.

    Man kann das nicht generalisieren. Das hängt vom jeweiligen Hund ab.
    Wie bei uns Menschen. Der eine ist mit 50 schon Frührentner, der andere
    ist mit 80 körperlich und geistig noch fit.

    So ist mancher Hund auch quasi unkaputtbar, während ein anderer als
    Dauerbaustelle durch's Leben geht.

    Man muss auch bedenken, dass Operationen oder langwierige Behand-
    lungen bereits bei jungen Tieren nötig sein können. Das beschränkt sich
    nicht nur auf die Senioren.

    Darum, ob jung oder alt, sollte für diese Fälle eine gewisse Rücklage da
    sein.
    So sehe ich das jedenfalls. Vielleicht bin ich da auch bissle altmodisch.

    Aber, wenn ich ein Tier habe, dann bin ich für sein Wohlergehen voll
    verantwortlich. Das heisst, das Tier ist abhängig von mir und meinen
    Möglichkeiten.
    Daher würde ich mir diese 'was-wäre-wenn...'-Fragestellung gar nicht
    erst erlauben. Würde ich zweifeln, dass ich meine Hunde adäquat behandeln
    lassen könnte, würde ich mir erst gar keine Haustiere anschaffen.

    Und hätte ich dahingehend Zweifel, würde ich mir schon gar nicht die
    möglicherweise kostspieligste Variante -alter Hund mit Gebrechen-
    aussuchen.

    Ich sage das jetzt alles nicht auf Dich bezogen, verstehe mich nicht falsch.
    So sehe ich das generell und vor allem im Bezug auf das Wohlergehen
    des Tieres und der Schonung des eigenen Gewissen. :D

    Vermehrt wird man beim alten Hund auf die Sinnesorgane und den Knochen-
    und Gelenkapparat achten müssen.
    Auch die Zähne können (kostspielige) Probleme verursachen.

    Wichtig in diesem Zusammenhang finde ich auch einen Tierarzt zu haben,
    der sich mit der Problematik des alternden Hundes beschäftigt und auch
    auskennt.
    Reine Techniker sind da nicht geeignet, da nicht alles was man machen
    kann auch in jedem Falle Sinn macht.

    Ich wünsche jedenfalls viel Erfolg bei der Suche und einen möglichst ge-
    sunden und vitalen Senior.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Patrick,
    gegengeschlechtliche Hunde haben keine Rangfolge im herkömmlichen Sinne.
    Da hat im Prinzip immer die Hündin die Oberhand, weil ihr naturgemäß gewisse Ressourcen wichtiger sind und der Rüde sie gewähren lässt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Unser Bedenken war einfach, weil Verona mit unkastrierten Rüden sehr
    gut kann, bei kastrierten Rüden hingegen ab und an mal zickt.

    Da haben wir das lieber erst mal angetestet.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo,

    ...von dem automatischen Kastrieren halte ich nichts.

    Zu gross ist der Eingriff in das Wesen eines Hundes.
    Man sollte da immer individuell entscheiden und sich diese Entscheidung
    auch nicht leicht machen.
    Problematisch kann dabei sein, sich Rat beim TA zu holen.

    Dieser entscheidet gerne mal Pro, dankt dabei aber eher an seine Ein-
    nahmen, als an den Hund.
    Da muss man seinen TA gut kennen, bevor man sich pauschal auf seine
    Aussage in dieser Sache verlässt.

    Unser Dino war zwar manchmal auch 'rammlig', aber nicht so, dass es
    für ihn und die Umgebung belastend wurde.
    Drum wurde er auch nicht kastriert. Es bestand einfach keine
    Notwendigkeit dies zu tun.

    Jimmy hingegen hat fürchterlich gelitten. Er lief den ganzen Tag als
    Rohrverleger herum, bekam seinen Zabadäus kaum noch zurückge-
    wurstelt und verschlunste die ganze Umgebung mit Wuzzisabber.
    Das Schlimmste war aber, dass er nichts mehr frass und regelrecht
    abmagert.

    Da eine Kastra natürlich eine -für andere Hunde spürbare- Veränderung
    nach sich zieht (Verhalten, Geruch usw.) hatten wir die Befürchtung, dass
    Verona evtl. nach Jimmy's Kastra anders auf ihn reagieren würde.
    Sie ist eh schon die Chefin und wir befürchteten, dass sie ihn evtl. mobben
    würde.
    Darum hatten wir ihn zuerst (einmal) chemisch kastrieren lassen.
    Nachdem daraufhin keinerlei negative Reaktionen seitens Verona kamen,
    haben wir uns nach Abklingen der Wirkung dazu entschlossen, Jimmy
    chirurgisch kastrieren zu lassen.

    War in seinem Fall, eine gute Entscheidung, auch wenn es schwer fiel.

    Man sollte wirklich genau abwägen, bevor man so einen Schritt geht.

    liebe Grüsse ... Patrick

    Zitat

    Abschließen ist so ein Problem- das Hoftor ist uralt und hat kein ordentliches Schloss.

    Neues Schloss? :???:

    Dein Vater hätte dem Kerl die Beichte abnehmen sollen. Und noch nen
    Zwanziger für's Zuhören.
    Wenn der Typ wirklich so gasig war, hätte der das glatt gemacht. :D

    liebe Grüsse ... Patrick

    Hallo Verena,

    ...ein sehr schöner Thread.

    Unsere Hunde sind noch jung und wenn sie einmal gehen werden (der
    Herr möge dies noch lange verhindern), werden wir selbst nicht mehr
    jung sein.
    Somit ist es für uns bereits beschlossene Sache, dass Jimmy und Verona
    die letzten junge Hunde in unserem Leben sein werden.

    Wenn es dereinst so weit ist, werden wir uns ein um Sorgenkind aus Spanien
    kümmern. Ein Galgo wäre mein Traum. Behinderungen, ein Dreibeinchen
    wären kein Problem. Ich muss da immer an Luz denken. So in Hund hat
    nochmals (oder erstmals) eine Chance verdient.

    Ich möchte bitten, diesen Link nur zu öffnen, wenn man sich Berichte
    über Verletzungen und unschöne Bilder (OP u.Ä.) zutraut.
    Ansonsten, bitte nicht anklicken.
    Es geht um eine verletzt aufgefundene Hündin, die durch medizinische
    Versorgung und viel Liebe zum Leben zurückgefunden hat.

    http://www.feifar.de/ffffinest/olds…agrada/luz.html

    So etwas soll es werden. Einer, oder zwei.

    Erinnerungen werden wach an Dino, unseren ersten Hund.
    Er wurde alt bei uns. Trotz Krankheit und Behinderungen. Und es bleiben
    viele schöne Erinnerungen.
    Wie damals, im Urlaub in der Normandie.
    Wir hatten unseren Wohnwagen im Garten eines Freundes abgestellt und
    benutzten auch ein kleines, altes Haus auf dem Gelände.

    An einem Tag, legte sich unser Dino in den Wohnwagen um zu schlafen.
    Ich war im Haus und las.
    Irgendwann ging ich an den Strand, der an das Grundstück anschliesst.
    Auf dem Rückweg, sah ich in den Wohnwagen.

    -Kein Dino.

    Ich suchte das Gelände ab. Kein Dino.
    Auch unser Freund, der nebenan sein Haus hat, hatte ihn nicht gesehen.

    Wo kann er denn nur sein?
    Taub und Blind und aufgrund seiner Arthrose schlecht zu Fuss, konnte er
    ja nicht weit sein...

    Ich lief auf die Strasse.
    Hmm... da vorne, weit weg, wackelt doch was...

    Ich sprang ins Auto und fuhr die Strasse runter, Richtung Hauptstrasse.
    Da trabte er.
    Mitten auf der Strasse, bald hier, bald da schnüffelnd. Die Rute hoch er-
    hoben, fröhlich.

    Ich hielt neben ihm an.
    Er blieb stehen, schnüffelte.
    Ich öffnete die Beifahrertür.
    Der olle Dino hüpfte hinein.
    Und wie er sich freute, mich zu... sehen. Na ja. Eher zu riechen, zu spüren.

    So fuhren wir wieder zurück und er ging stracks zum Wohnwagen zurück,
    wo er sich hinlegte und friedlich einschlief.

    Was ihn da geritten hatte, den alten Invaliden, ich weiss es nicht.

    Ich weiss nur, dass unser Verhältnis immer inniger wurde, je älter der
    Knabe wurde, je wunderlicher und zerbrechlicher.

    Ältere Hunde sind etwas Besonderes, sie abzugeben ist Verrat.

    Unser guter, alter Dino jedenfalls, ist bis heute bei uns. Fern zwar, aber
    dennoch nahe.
    Ein schönes Gefühl!

    liebe Grüsse ... Patrick