Du sorgst so liebevoll für deinen Paul und ich ziehe den Hut vor deiner Entscheidung. Meine Gedanken begleiten dich und ich wünsche dir ganz viel Kraft den Weg mit Paul zu Ende zu gehen.
LG, Friederike
Ich schließe mich hier von Herzen an! Ich weiß wie schwer die Entscheidung treffen und die letzten gemeinsamen Stunden sind. Wir haben das schon zweimal erlebt und ich möchte Dir sage daß die Erinnerung immer bleibt. Es kommt die Zeit wo Du an Deinen Paul zurückdenken wirst mit einem Lächeln auf den Lippen und Wärme im Herzen.
Nimm die Befunde auf jeden Fall mit. Wie gesagt, klar macht eine Antibiotikagabe nur Sinn, wenn es gerade aktiv ist, aber dein Hund zeigt Symptome, die auf jeden Fall passen.
Dem kann ich mich nur anschließen und drück die Daumen für eine behandelbare Diagnose!
Apropos: Auf welche Zeckenkrankheiten sollten ich denn unbedingt testen lassen? Solche wie Ehrlichiose müssten doch starke Symptome zeigen??? Die TÄ meinte, sie würde beim Labor anrufen und fragen, was Sinn macht. ???
Grundlegende Überlegungen sind bei mir:
aus welchem Land kommt der Hund? wo waren wir im Urlaub?
Danach würde ich ein entsprechendes Länderprofil machen lassen. Wenn der Hund in D geboren und hier aufgewachsen, auch nicht im Ausland im Urlaub war, würde ich Borreliose und Anaplasmose testen lassen.
Ehrlichiose kann so und so verlaufen, nicht generell zeigen die Hunde massive Symptome.
Unsere Emmi hat Anaplasmose, sie zeigte deutliche Symptome, eingeschränkte Belastbarkeit, rasche Erschöpfung, Kurzatmigkeit, wechselndes leichtes Schleifen der Pfoten, geringe spontane Lahmheiten, erniedrigte Thrombos. Über das Länderprofil (sie kommt aus Ungarn) ist die Anaplasmose diagnostiziert und 4 Wochen mit Doxy behandelt worden. Die Symptome sind deutlich schwächer, aber noch da, Thrombos sind nach wie vor deutlich unter der Ref. Wir gehen von einer chron. Aaaplasmose aus und lassen alle 4 -6 Monate ein großes Screening machen ob innerlich noch alles ok ist.