Ich finde Stress auch nicht generell schlimm und bin in bestimmten Bereichen auch noch Typ "was muss das muss".
Und klar, geht man auch an Grenzen und jeder Hund ist ja unterschiedlich. Kami ist super entspannt und hat kein Stressproblem (Silvester/Gewitter ausgeklammert - aufgrund von Trauma, ebenso Tierarzt). Gibt ja auch Typen, da werden Sachen überhaupt erst schlimmer, weil man ein Thema aus irgendwas macht,...
Wobei wir da ja im Bereich psychischer/mentaler Stress sind.
Wenn der Körper Stress hat, ist das finde ich nochmal anders zu bewerten
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Panik - Bild 1:
Das Tier muss doppelt gesichert werden, es ist nicht einzuwirken und wären wir draußen, würde sie mit dem Kopf gegen die Tür hauen und auch Selbstverletzung in Kauf nehmen, um wieder reinzukommen. Es ist wirklich Panik.
Hitze:
Sie ist stark reduziert und quasi nicht mehr aufnahmefähig und die Reaktionsfähigkeit herab gesetzt, stumpfes Laufen ohne Umweltwahrnehmung. Im Verlauf nur einmal passiert, würde sie auch aktiv eine Pause einfordern. Kein nicht wollen, sondern nicht können, weil körperlich wirklich am Ende. Der Körper kann nicht mehr denken, der hat gerade anderes zu tun.
Wir gehen natürlich auch bei Wärme spazieren, machen ja eh viele Pausen, versuche aber aus gemachten Erfahrungen ihren wenn auch mimisch stark reduzierten Hitzestressmodus zu vermeiden. Gestern morgen waren trotz warmen 25 Grad 2 Stunden Wald am Morgens drin, klar dem Tier war warm, aber nicht im "Matschmodus". Tier nimmt Umwelt war, schnüffelt, guckt,...
Hitzestress fällt für mich unter körperlichen Stress und das sehe ich dann wie gesagt anders, weil der Körper letztendlich versucht die Funktion aufrecht zu erhalten. Wie gesagt nicht was normale hecheln.
Es scheint ja schon so zu sein, das bestimmte Rassen/Typen auch in diesem Punkt nicht über einen Selbstschutz verfügen.
Edit: oh Gott viel zu langsam, schreib zum Rest morgen was, jetzt erstmal letzte Runde.