Beiträge von SanSu

    Es geht ja auch darum was ich unterstützen möchte und ich glaube das ist hier das Thema.

    Wenn ich einem Hund vom Züchter nehme, muss der Züchter auch seriös sein, er "produziert" schließlich explizit für die Nachfrage zu einem nicht gerade geringen Preis.

    Wenn ich also von einem Züchter einen Welpen aufnehme, dann erwarte ich, wenn das Tier "schon" 4-5Monate alt ist, dass der nicht nur in Haus und Garten durch die Gegend gerannt ist.

    Ich bezahlte dafür einen Hund meiner gewünschten Rasse zu bekommen, mit den besten gesundheitlichen Vorraussetzungen und den besten Aufzuchtsbedingungen für einen guten Start in ein langes Hundeleben.

    Wenn das Tier also 5 Monate alt ist, erwarte ich, das der kleine Knopf bereits auf einiges vorbereitet ist, vieles kennengelernt hat, teil der Familie und des Tagesablaufes ist, genauso wie die anderen Privathunde des Züchters.

    Und wenn das nicht gegeben wäre, würde ich den Hund auch nicht nehmen, weil ich das nicht unterstützen wollen würde.

    Ein TS Hund ist da finde ich ein ganz anderer Fall. Und diese Phasen gibt es, aber jeder Hund steckt das je nach Charakter,... unterschiedlich weg. Während der eine depriviert heraus geht, ist der andere "nur" ängstlich, der nächste packt das totzdem. Aber wenn ich einen "älteren" Hund vom Züchter hole, erwarte ich das der das erkennt und das Tierchen fördert, damit dieser ein so stressfreies schönes Leben wie nur möglich haben wird.

    Ich kann also nicht verstehen wenn die Leute Bedenken haben, das sie zu einem 5 Monate alten Hund vielleicht nie so die Bindung haben werden wie zu einem den sie seit der 10. Woche haben, aber ich kann auch verstehen wenn davor gewarnt wird, sollte der Welpe eben nicht so aufgewachsen sein, wie man das von einem ZÜCHTER erwartet.

    Und natürlich gibt es auch die änstlichen nicht stadttauglichen im TS. Wenn die Vermittler aber nicht schauen ob das mit dem Hund machbar ist und der Interessent keine Erfahrung wird es schwierig.

    Kann gerade nicht zitieren @anfängerinAlina

    Ja klar, das verstehe ich total, ich find ja auch immer mal was zum plauschen, aber so allgemein melden die Leute sich ja oft eher an, weil sie ein Problem haben, sieht man ja an vielen neuen Threads.

    Ging also hauptsächlich um die Wahrnehmung, man liest einfach mehr über eventuelle Probleme mit TS Hunden, weil es eben kaum "alles ist super Threads" gibt.

    Das "weiß nicht was ich schreiben soll" bezieht sich auf den Fotothread, war vielleicht blöd ausgedrückt.

    Jetzt ganz unabhängig von den anderen Interessen Sport, Ernährung, Flechten,... da gibt es ja immer was zu bequatschen.

    Zur theoretischen Fettmenge hier:
    Bedarfswerte des erwachsenen, gesunden Hundes im Erhaltungsstoffwechsel

    Praktisch gibt es das was Hund gut verträgt, da liegen wir aktuell bei etwa 10-20g (kommt bei ihr drauf an ob tierisch oder pflanzlich > pflanzlich wird besser vertragen, gibt es täglich ins Futter wechselnd oder was gerade ist)

    - Gänseschmalz
    - Butter
    - Leinöl
    - Walnussöl
    - Kürbiskernöl
    - Sonnenblumenöl

    Öle alle kalt gepresst.

    Kein Lebertran, frische Leber aus dem Supermarkt gekocht, 200g im Monat, richtet sich nach dem Vitamin A Bedarf + was extra weil die Packung eben 200g hat:
    Berechnung der zu fütternden Lebermengen

    Ich würde immer wieder einen Hund aus dem Tierschutz wählen, aber ich vergesse dabei auch nicht die vielen schwierigeren Fälle, von denen ich hier im Forum lese.

    Das ist richtig, man sollte es im Hinterkopf behalten.

    Aber es gibt generell einfach viele nette Hunde. Als wir noch auf der Suche waren, habe ich auch gedacht "Himmel wo haben die alle diese netten unkomplizierten Hunde her".

    Hier gibt es 60 Hunde die man regelmäßig sieht, da sind genau 2 wo ich sage, die sind mit Vorsicht zu genießen, da machen wir einen Bogen drum und einer dem ich ein nettes Haus in einem Dorf wünsche. Der Rest sind völlig normale Hunde, die HHs haben sich wahrscheinlich nie Gedanken über Sozialisation, Öffi Training,... gemacht. Klar einige unerzogen - aber nett, könnte man mit Erziehung alles hinbekommen.

    Man schreibt eben auch weniger wenn man keine Probleme hat, das verzehrt das Bild natürlich auch.

    Ich habe es auch nicht so mit Fotos machen, muss mich immer dazu zwingen und merke schon jetzt "was soll ich schreiben". Es läuft alles super, es gibt keine Probleme - fertig".

    Und dann kommt es noch auf den Halter an, hat er Hundeerfahrung, wie unsicher ist er,...

    Ich bin vorher auch immer sehr vorsichtig, durchdenke sehr viel, ist das Tier da läuft das alles sehr intuitiv, wenn man sich aneinder gewöhnt hat.

    Ich könnte auch schreiben:
    - TS Hund hat Müllbeutel zerfetzt - Stress beim allein sein? (Nee, die hat schlicht die Chance genutzt was Fressbares zu finden und sich nach 1min. erfolgloser Suche wieder pennen gelegt)
    - TS Hund hasst Öffis und hat Stress (ist die 1. Fahrt ist halt so, gewöhnt sie sich dran)
    - TS Hund kratzt sich ständig an Ohren -Hilfe! (Weg zum TA leichte Entzündung erledigt)
    - TS Hund klaut Futter aus Tasche, was tun? (ja hat sie halt nicht gelernt, das sie da nicht dran darf, Thema erledigt)
    - TS Hund frisst Gras - Mangelernährung? (Nö)
    - TS Hund beschwichtig so viel - was tun? (Geduld, wird besser)
    - TS bellt nachts laute Besoffene an, muss ich mir Sorgen machen (ebenfalls Nö)
    - ... beliebig mit Threads aus dem DF fortzusetzen

    Jetzt hatten wir nun als 1. Hund einen für viele eher schwierigen Hund, ich wüsste gar nicht was Kami plötzlich machen sollte, damit ich so verzeifel, das ich dazu einen Thread aufmache (< diesen Satz werde ich sicher noch bereuen :D )

    All diese Faktoren eventuell 1. Hund, Unsicherheit und wenn man Fragen hat, dann eher zu Problemen beeinflussen natürlich auch die Wahrnehmung. Im Alltag draußen müssten ja nur Hunde mit Problemen durch die Gegend rumrennen, dem ist aber nicht so.

    Ja klar, aber wir sind ohne den Hund nach Hause (war dann stationär) in der Gewissheit die ist totkrank, pakt das eventuell nicht und unsere Familie und wir könnten auch alle krank sein.

    Dann haben wir ja gegoogelt,... weil wir natürlich totale Panik hatten und es hat sich aufgeklärt.

    Das nur zum Thema nen TA finden der sich auch mit MM Krankheiten auskennt, wenn einem dann selbst in einer Klinik so ein Scheiß erzählt wird, von einer Fehldiagnose jetzt mal ganz abgesehen.

    Das habe ich schon verstanden. =) Diese Klinik wird uns auch nie wieder sehen. Es ging dem Hund urplötzlich schlecht, früh morgens, kein TA auf, 1. Hund, also fährt man einfach so schnell wie möglich in die nächst gelegene Klinik, wir haben kein Auto, also mit Taxi das was in der Nähe ist, man vertraut den Leuten weil ist ja eine Klinik und kein "Dorf TA".
    Wir haben jetzt im Nachhinein soviel schlechtes von der gehört, hätten wir das vorher gewusst... Da ist mir immer noch zum heulen...

    An sowas denkt man irgendwie nicht, wir haben einen tollen TA, dem wir vertrauen, aber der hatte noch nicht offen, also ab in die Klinik.

    ***

    Aber das mit der Katze ist ja wohl total :herzen1:

    Das war auch echt schrecklich, zum einen ging es dem Hund so schlecht, dann mussten wir sie wegen dem Fehler gehen lassen und dann dazu auch noch die Angst "das Leben der Familie zerstört zu haben". Wir waren 2 Tage vorher auf einer Geburtstagsfeier, die 2 Jahre alte Nicht vom meinem Freund hat mit dem Hund gespielt, alle haben sie angefasst und es ist ja "hochansteckend auch für Menschen, alle müssen sich testen lassen".

    Wir hatten totale Panik.

    Habt ihr auch eine Katze? (:
    Kenne das Problem mit dem Katzenfutter

    Nein selbst haben wir nur noch einen Hamster, aber im Familien- und Freundeskreis haben wir die ein oder andere Katze. Bei denen wo wir schon öfter waren hat sie schon raus, das sie da nicht dran darf, bei anderen... :D

    Als Sunny damals das Nierenversagen hatte wegen der Sepsis (Behandlungsfehler der 1. Ärztin, als es einer 2. auffiel war schon alles zu spät) waren wir ja in der Klinik.

    Eine Ärztin vermutete dann auch tatsächlich Leishmaniose und hat uns total in Panik versetzt, wir sollen uns testen lassen und den Rest der Familie, jeder der Kontakt zu dem Hund hatte,... Wir hatten keine Ahnung von der Krankheit, hatten total Angst, weil "ansteckend, Nierenversagen,..." Bis ich dann 1. Zuhause mal Googel angeschmissen habe, wegen der Ansteckungsgefahr und 2. dann rauskam das es kein L. ist, sondern die 1. Ärztin einfach richtig Mist gebaut hat und wir sie dehalb haben gehen lassen müssen.

    Also selbst in der Klinik wird einem dann auch noch Mist diesbezüglich erzählt.