Beiträge von SanSu

    Ich denke auch das es wirklich eine Geschmacks- und Typfrage ist. Da es dein 1. Hund ist, hast du ja auch keinen Vergleich folglich wird das Verhalten für dich ohnehin ganz normal sein und man wächst halt so zusammen und passt sich aneinander an, ganz unabhängig vom Geschlecht.

    Wir sind Hündinnentypen und das rein aus oberflächlichen Gründen. Der Körperbau ist graziler, sie haben einfach nicht diese Rüdenköpfe und das gefällt uns besser. Mein Freund schwört der Ausdruck in den Augen ist anders. xD Wenn ein Rüde sich putzt ist das auch weniger "niedlich", ich möchte mich nicht mit Vorhautkatarrhen auseinandersetzen und auch keine Unterbodenwäschen machen müssen, weil das Tierchen sich angepinkelt hat. Und das gebaumel ist optisch nun auch einfach nicht meins, gerade bei kurzhaarigen Hunden. Ich mag aber auch keine Hunde, mit Rute die über dem Rücken getragen wird, weil ich dem Hund nicht in den Hintern beim laufen schauen will. Das ist einfach eine persönliche Klatsche von mir. |)

    Das alles muss nicht passieren, kann aber. Das Markieren nervt mich auch, das man schauen muss wo Hund hinpinkeln will, nicht unbedingt die Zeit, die es eventuell länger dauert.

    Ist also wirklich rein subjektiv und oberflächlich. Uns zieht es eher zu Hündinnen. Ich mag auch das erwachsene, ernstere.

    Dafür muss man wegen Gebärmutterentzündungen schauen und Mamatumoren, da kann es schnell sehr ernst werden.

    Läufigkeit ist ebenso individuell. Die einen Leiden, den anderen merkt man nix an, manche sind kleine Schweinchen, andere halten sich sauber.

    Bei unserer alten Hündin hat man es anhand des Blutes nicht gemerkt, die hat sich selber perfekt saubergehalten und brauchte kein Höschen. Das ist so tröpfchenweise. Auf die Lieblingsliegeflächen für die Nacht kam in der Zeit eine Decke. Sie war anhänglicher und konnte während der Stehtage nicht allein bleiben. Hat uns die Vorbesitzerin nicht gesagt, sie heulte wie ein Wolf, gut das wir nur 20min zum Einkaufen weg waren. :ugly:

    Ansonsten war sie aktiv, sehr verschmust, hatte Spaß daran etwas mit ihrem Menschen zu machen, war aber komplett unverträglich mit anderen Hunden (das hatte aber nichts mit dem Geschlecht zu tun).

    Unsere jetzige Hündin ist sehr ruhig, wenig verschmust, kommt mit anderen Hunden klar, braucht sie aber nicht. Mit dem Menschen aktiv zusammenarbeiten ist nicht so ihrs. Also mal ganz gerne, aber sie bräuchte es nicht. Liegt aber auch eher an Rasse, Vorgeschichte,... Sie ist kastriert, ich bin mir aber sicher, das sie ein kleines Schweinchen wäre, sie putzt sich quasi nie.

    Im Park hier fallen mir auch keine gravierenden Unterschiede auf. Angepöbelt werden wir eher von Hündinnen, dafür zischen regelmäßig flirtige Rüden zu uns ab. Aber so ist es eben außerhalb der Familie/Freude. Mit dem Erwachsenwerden können oft Rüden nicht mehr so miteinander, ebenso wie Hündinnen untereinander. Wobei es bei Rüden eher ein prollen ist, die Weiber meinen es da oft deutlich ernster. Auch hier gibt es deutlich ausnahmen, aber man merkt schon, das selbst wenn sie mit allen klarkommen das gegensätzliche Geschlecht trotzdem oft bevorzugt wird.

    Wenn die Rasse schon steht würde ich da mal bei der Züchterin fragen ob ihr da bekannte geschlechtsspezifische Unterschiede aufgefallen sind.

    Zusätzlich kann es auch nicht schaden wenn mal ein Physiotherapeut oder Osteopath drauf schaut, dafür am besten die Röntgenbilder mitnehmen. Bei so einem Notfall kann man da sicher mal in einer entsprechenden Praxis vorbeischauen.

    Vielleicht hat die Klinik da auch direkt im Haus jemanden an der Hand, den man dazu holen sollte.

    Kann auch eine Blockade im Kiefergelenk oder irgendwo anders sein. Ich weiß nicht, in weit Ärzte dafür eine Auge haben und nicht eher nach Frakturen,... schauen.

    Wir hatten zwar noch keinen Welpen, aber hier in der Umgebung gehen die alle direkt vor die Tür zum nächsten Baum, da ist ja auch etwas Erde, Gras,...

    Halt für diese Leute das nächst gelegene, da hört sich der Hof doch wirklich gut an und vielleicht hast du auch einen "Klobaum" noch irgendwo näher am Haus, als die Grünanlage.

    Habe das selbst schon an einer Hauptstraße gesehen, Welpe wird zum Baum an der Straße getragen, HH wartet geduldig, es wird Pipi gemacht, fein gelobt und dann geht es zurück oder noch ein kleines Stück.

    Und so lernt der Welpe gleich alles kennen, auch in deiner Wohnung. Ist doch super, für ihn werden diese ganzen Geräusche einfach dazu gehören, die Wahrscheinlichkeit das er später dann mal bellt wenn der Nachbar Nachhause kommt ist damit gering.

    Für ihn wird das alles so normal sein, wie für jemanden der in der Stadt geboren ist, das hat auch viele Vorteile.

    Wenn die Grünanlage so weit weg ist, würde ich ihn da auch die erste Zeit einfach hintragen.

    Das wird schon! Wir wohnen in Berlin und können hier regelmäßig Welpen beim Erwachsen werden zuschauen. Für die sind diese Dinge einfach völlig normal. Wahrscheinlich staunt er dafür umso mehr, wenn er mal seine erste Kuh sieht. :lol:

    Ich find das Sicherheitsgeschirr nun auch nicht gravierend einschränkend! Es liegt ja nicht einmal richtig auf der Schulter, vielleicht habe ich einen anderen Blick, aber der Schulterknochen dürfte ziemlich genau hinter dem Halsgurt liegen. Oben vielleicht ein bisschen drauf, aber mey...

    Ich finde es gut, auch die Sicherheitsgurte sitzen super.

    Und nicht nur diesen Unterschied, sondern auch innerhalb der Rasse gibt es unterschiedliche Typen was Ohren, Augen, Ausdruck,... angeht. Manche sind "bäriger" andere etwas filigraner.

    So wie es ja auch nicht DEN Labrador oder DEN Collie,.... gibt.

    Aber wieso sollte das für alle gelten. Ist doch schön, wenn deine Hunde so fit und pflegeleicht sind und du dir die Zeit sparen kannst.

    Aber man kann eben nicht von sich auf andere schließen und das tust du mit dem Satz.

    Sie werden fit und gesund gehalten, aber ich denke, dass vieles einfach etwas übertrieben ist.

    Bin ich nun ein schlechter halter?

    Nein, wenn es deinen Hunden trotzdem gut geht und sie keine Pflege brauchen ist doch alles super.

    Bindung Stärke ich mit meinen Hunden durch die tägliche Arbeit und den Sport zusammen. Und hin und wieder knuddel ich die mal und öfter spiele ich wild mit ihnen. Stärkt unsere Bindung mehr als alles andere.

    Auch das kann ich mir vorstellen, gemeinsames Arbeiten und gemeinsame Zeit schweißt immer zusammen.

    Aber auch hier, jeder HH lebt ja anders, jeder Hund ist anders.


    Unsere alte Hündin war sehr aktiv. Die ist gerannt, hat für ihr Leben gern gespielt, wir haben verschieden Dinge gemacht (Dummy, UO,...) da ging es über Stock und Stein, gebuddelt wurde auch. Mit 12,5Jahren mussten wir sie gehen lassen, Organe bis dahin top in Ordnung, Gelenke perfekt, Zähne perfekt, sie wurde immer für 6 gehalten,... Pflege brauchte sie nicht, gebadet wurde auch nicht und zum Fellwechsel einmal gebürstet (Stockhaar mit moderater Unterwolle) und das Tier sah super gepflegt aus und hatte super weiches glänzendes Fell und war völlig geruchsneutral.

    Unsere neue Hündin ist sehr ruhig. Ihr Leben ist es in der Landschaft rumzuglotzen. Sie könnte Stunden irgendwo liegen oder sitzen und sich die Umgebung anschauen. Spielen tut sie quasi gar nicht, gebuddelt wird auch nicht, toben kommt seltener mal vor. Sie läuft im lockeren Trab, fetzt selten mal so richtig durch die Gegend. Sie ist vom Typ völlig anders. Das Tier ist jetzt 9 Jahre, Zähne müssen regelmäßig geputzt werden und Zahnstein entfernt werden, sie hat Trimmfell, das heißt ich reiße ihr regelmäßig die Haare raus. Mache ich das nicht schuppt die Haut und es wird gekratzt, dazu dank grandiosen Mischfell Unterwollberge ohne Ende, leider ist sie sehr hitzeempfindlich, also heißt es ordentlich bürsten. Krallen nutze sich kaum ab, weil sie ist eben gemütlich unterwegs müssen aber gemacht werden, weil es sonst zu Fehlstellungen der Zehen kommt (eher instabile Fußknochen). Dazu muss man auch immer mal ein Auge auf die Ohren haben, die sind komisch gebaut und ziemlich haarig, das Milieu schnell feucht perfekt für Schmodder. Habe ich am Anfang nicht gemacht, nach der 2. Ohrentzündung habe ich da also auch immer ein Auge drauf.

    Zwei Hunde, in völlig identischer Umgebung, mit gleicher Fütterung,...

    Haben wir uns nicht ausgesucht, mir macht es auch keinen Spaß ansich, aber ich mache es trotzdem gern, weil ich weiß es hilft ihr halt und manches muss einfach sein.

    Wenn du es nicht machen brauchst, freu dich doch einfach, würde ich auch, aber es sind eben nicht alle Hunde gleich.

    Ehrlich gesagt fange ich aus Verzweiflung an zu Kochen, weil Olivier anscheinend KEIN Hundefutter dauerhaft fressen möchte.

    Wie sieht es mit der Verdauung des Hundes aus? Ist der Output in Ordnung, sind Blähungen,... vorhanden oder fällt dir sonst etwas anderes auf (Pfoten lecken,...)?

    Mäkeln kann auch ein Hinweis auf eine Unverträglchkeit sein, dann bereitet irgendwas Schmerzen und der Hund frisst es deshalb nicht mehr gern.

    Ansonsten ja, der kleine Zentek ist gut.

    Meine Säulen sind der Energiebedarf und Proteinbedarf:

    http://boxermaus.forumieren.de/t3293-bedarfsw…ngsstoffwechsel

    Zum Proteinbedarf hier eine Übersicht wo man da s grob liegt bei den einzelnen Fleischteilen:

    http://boxermaus.forumieren.de/t4609-verdauli…n-reine-knochen

    Leber ist auch noch wichtig:

    http://boxermaus.forumieren.de/t4605-berechnu…den-lebermengen

    Calciumrechner findet im Netz einige und Salz ist noch wichtig.

    Die werden aber das Leben ja nicht amputieren, oder?

    Doch, je nach Leid des Hundes wird das teilweise gemacht, deshalb ja die Narkose. Heißt die Kralle wird wirklich so weit runter geschnitten, wie der Hund es eben braucht, die Blutung wir entsprechend gestoppt und der Hund bekommt dann auch die erste Zeit meist Schmerzmittel.

    Es gibt da ja wirklich ganz üble Fälle, wo man sagt, lieber einmal so, als monatelang den Hund durch die Krallen weiter leiden zu lassen.

    Ist immer so ein Sache, wo man abwägen muss. Fälle in den das so gemacht wird, sind meist Extremfälle.

    Momentan bin ich soweit, dass ich bei Cashew immer mal wieder die Krallen berühre und ihm dann sofort was zustecke und Ari bekommt fürs nebendran sitzen und gelegentlich mal den Dremel in seine Nähe halten was.

    Kami hat kein Problem mit dem schneiden oder feilen, ist aber trotzdem sehr pfotenempfindlich gewesen, bzw. mochte es nicht, wenn man diese festhält. Festhalten ist bei ihr ein generelles Problem. Sie bricht auch förmlich in sich zusammen, wenn man so versucht sie festzuhalten.

    Inzwischen kann sie so ziemlich jeden Trick der mit den Pfoten zu tun hat. High Five links und rechts, Pfötchen geben links und rechts, inzwischen auch mit Pfote richtig festhalten und sie schütteln und das auch lange. Draußen auch einfach mal Pfoten hochgehoben und kontrolliert und danach gab es einen Keks,...

    Jetzt ist sie da bei mir super entspannt und wir machen das einfach beim Ruhen, ganz nebenbei.

    Vielleicht in die Richtung + das Gerät eben schön füttern. Ich könnte mir schon vorstellen, das diese eine Ereignis bei ihm gereicht hat, um ihn da zu "traumatisieren".

    Edit: Ich habe auch ganz bewusst am Anfang mit Sachen gearbeitet, wo sie MIR zuarbeitet. Also nicht ich berühre ihre Pfote, sondern sie berührt meine Hand.