Ist ja schon fast OT, aber ja, man weiß eben nicht welche Eigenschaften jetzt durchschlagen und ja, VIELLEICHT wird er nicht die Eigenschaften haben, die sie sich wünscht, aber so platt es klingt, Bindung schafft so einiges.
Nicht das der Hund sich verändert, aber das man gemeinsam Freude erlebt ohne eventuelle Einschränkungen wahrzunehmen, vielleicht auch völlig neue Hobbys entdeckt,...
Es gibt hier soooo viele die sich nicht explizit einen Hund für Canicross, Zughundesport oder zum tricksen gekauft haben. Aber sie merkten eben das es dem Hund Freude und Auslastung bereiten könnte und wenn man sieht, das der Hund soviel Spaß dran hat, entwickelt man auch selbst immer mehr Leidenschaft und Interesse für diese Sachen. Und man reibt sich nicht aneinander, ist nicht gefrustet, sondern entdeckt einfach andere Wege.
Unsere 1. Hündin war unverträglich, bei Hunden war immer ein Maulkorb drauf, bei Kindern anfänglich auch sehr mit Vorsicht zu genießen, wir sind in entlegenden Gegenden Spazierengegangen, sie hatte Spaß an UO, Apportieren, mit dem Menschen zusammen zu arbeiten,... Und klar ist das auch anstrengend gewesen, nicht wegen ihr, sondern wegen dem Umfeld, was oft keine Rücksicht genommen hat (Tut-Nixe,...). Sie war der beste 1. Hund und wir vermissen sie so sehr. Unsere Bindung hat mich die "Einschränkungen" nie als solche wahrnehmen lassen. Wir hatten beide soviel Spaß am gemeinsamen Training.
Unsere jetzige Hündin, hat keinen Bock auf Zusammenarbeit, macht es eher mal aus Mitleid zu mir, sie beobachtet am liebsten die Landschaft und Menschen, hat aber kein Thema mit Mensch und Hund und ist entspannt. Und auch wenn ich mich jetzt nicht so aktiv mit ihr beschäftige, regelt die Bindung es trotzdem. Und ich sitze mir ihr in der Landschaft und schaue, was es dort so zu entdecken gibt. Und ich bin fasziniert was sie so alles sieht.
Ich will einen Hund und was der mir so bringt, sieht man ja dann. Es gibt natürlich Typen wo ich jetzt sage, könnte ich im Leben nicht mit umgehen, aber wenn so einer hier säße, sähe das sicher auch nochmal anders aus.
Zudem wohnen wir in der Großstadt. Ich habe das Gefühl Leute im Verein und gerade Trainer haben sowieso nochmal einen anderen Blick auf die Welt und ja es gibt auch viele Rassen, die so ihre Probleme mit sich bringen.
Aber hier laufen Ridgebacks, Shibas, Collies, kleine Begleithunderassen, Terrier, Dackel, Viszlas, Huskys, Spitze, Briards, Boxer, Dogos, Listis, HSH Mixe, Shar Peis, Aussis, Sheltis, Setter, Retriever, Malamuts, Berner Sennenhunde,... offline durch den Park in den es Eichhörnchen, Füchse, Enten, Menschen,... gibt und irgendwie funktioniert das. Einzig die Schäferhunde und Border sind hier fehl am Platz. In den Auslaufgebieten tummelt sich an Rassen wirklich alles. Ich will nicht sagen, es nie Probleme geben kann. Aber wir haben hier mindestens genausoviele Begleithunderassen die keifend in der Leine hängen, wie Schäferhunde, nur das die Motivation eine andere ist.
Eine HH hat nen TS Hund ist nen Grönlandmix. Tja, jetzt fährt sie hier Bikejörend durch den Park und ist damit auch glücklich.
Ob die TE offen ist, weiß hier keiner. Das mit dem Arbeitgeber ist klar, das muss abgeklärt werden, aber ob sie einfach offen für das "Abendteuer" Hund ist, weiß nur sie und entwickelt sich einfach.
Soviele hier kotzen sich immer mal wieder aus, Welpenblues, der Hund bringt weniger oder zuviel Trieb mit, neue Hobbys werden entdeckt und Leute für die das vor Jahren selbst noch Neuland war, beraten nun andere, geben Tipps und gehen darin auf.