Ich bin letztes Jahr mit meiner 10jährigen Tierschutzhündin umgezogen, die zwar keine Angstproblematik hat, aber gerne mal mit Überdrehtheit und Unruhe auf Neues reagiert. Ich habe es auch so gemacht, dass ich sie regelmäßig mit in die neue Wohnung genommen habe, so dass sie sich alles in Ruhe anschauen konnte, auf ihrer Decke bei uns liegen konnte, auf dem Balkon in Ruhe die Umgebung unter die Lupe nehmen konnte usw. Außerdem bin ich auch dort im direkten Umfeld/Ort mit ihr spazieren gegangen.
Ab dem Tag des Umzugs (also nach der ersten Nacht im neuen Zuhause) habe ich dann alles genau so gemacht wie immer, den Tagesablauf so strukturiert wie möglich beibehalten und sie auch von Anfang an regelmäßig dort alleine gelassen. Außerdem habe ich sie seit diesem Tag nicht mehr mitgenommen in die alte Wohnung (ich hatte dort noch einige Sachen zu erledigen), damit für sie ein klarer Cut stattfindet.
Ich hatte mir vorher auch einige Gedanken gemacht (ich war schon ihr viertes Zuhause), aber sie hat den Umzug völlig entspannt überstanden und war hier schon nach ein paar Tagen genau so zu Hause wie in der alten Wohnung!