Beiträge von Dimmalimm

    Ich bin letztes Jahr mit meiner 10jährigen Tierschutzhündin umgezogen, die zwar keine Angstproblematik hat, aber gerne mal mit Überdrehtheit und Unruhe auf Neues reagiert. Ich habe es auch so gemacht, dass ich sie regelmäßig mit in die neue Wohnung genommen habe, so dass sie sich alles in Ruhe anschauen konnte, auf ihrer Decke bei uns liegen konnte, auf dem Balkon in Ruhe die Umgebung unter die Lupe nehmen konnte usw. Außerdem bin ich auch dort im direkten Umfeld/Ort mit ihr spazieren gegangen.

    Ab dem Tag des Umzugs (also nach der ersten Nacht im neuen Zuhause) habe ich dann alles genau so gemacht wie immer, den Tagesablauf so strukturiert wie möglich beibehalten und sie auch von Anfang an regelmäßig dort alleine gelassen. Außerdem habe ich sie seit diesem Tag nicht mehr mitgenommen in die alte Wohnung (ich hatte dort noch einige Sachen zu erledigen), damit für sie ein klarer Cut stattfindet.

    Ich hatte mir vorher auch einige Gedanken gemacht (ich war schon ihr viertes Zuhause), aber sie hat den Umzug völlig entspannt überstanden und war hier schon nach ein paar Tagen genau so zu Hause wie in der alten Wohnung!

    Cash ist momentan in meinem Arbeitszimmer (14 qm), wo er alles hat was er braucht.

    Nein, das hat er eben leider nicht. Ihm fehlt ein fairer, berechenbarer und einschätzbarer Sozialpartner.

    Du sagst ja selbst, dass du zu deiner Verantwortung stehen möchtest - das bedeutet aber eben nicht, den Hund auf Biegen und Brechen und behalten, sondern aus diesem Vorfall die Konsequenzen zu ziehen und dir einzugestehen, dass du deinen Tieren in dieser Konstellation schlicht und einfach nicht gerecht werden kannst.

    Schade, dass ein erwachsener Mann nur so wenig reflektiert ist. Da bleibt ja dann nur zu hoffen, dass der Knirps keine gesundheitlichen oder mentalen Folgeschäden ausbaden muss.

    Ich finde es wichtig, zu "nörgeln", weil so vielen Käufern (und Mitlesern) eben gar nicht bewusst ist, was sie mit so einem Kauf unterstützen. Sie handeln ja nicht aus böser Absicht, sondern aus Unwissen und in der Überzeugung, dass es schon in Ordnung ist, solange der Welpe nur "liebevoll in der Familie aufwächst".

    Seriöse, durchdachte Zucht umfasst aber so viel mehr: Züchter müssen sich i.d.R. umfangreiches Fachwissen aneignen und werden darüber hinaus von einem Zuchtwart des Vereins betreut, der die Entwicklung der Würfe überwacht und dokumentiert. Die Wahl der Verpaarung wird anhand langjährig dokumentierter Gesundheitszeugnisse und Wesensbeurteilungen getroffen und nicht, weil der Rüde eben zufällig im Haus oder in derselben Straße wohnt. Du kaufst mit einem VDH-Welpenpreis keine "sinnlose Ahnentafel", sondern durchdachte und verantwortungsvolle Zucht.

    Welchen Grund gibt es denn, einen Yorkshire Terrier mit einem JRT zu verpaaren? Wer explizit keinen Rassehund möchte, der wird ganz sicher im Tierheim fündig und kann so sogar noch einem Hund eine zweite Chance auf ein tolles Leben geben.

    Warum man sich aber im heutigen Informationszeitalter immer noch für den liebevollen Hobby-Vermehrer von nebenan entscheidet, wird mir ein Rätsel bleiben.

    Du hast alles richtig gemacht.

    Was du beim nächsten Mal noch besser machen kannst: Gib niemandem die Chance, dir in so einer Situation irgendein Gespräch aufzuzwingen. Geh einfach zügig weiter und tu notfalls so, als seist du taub.. soll er doch seinen gequirlten Unfug den Bäumen erzählen.

    Sorry, aber ist das dein Ernst, dass du diesen "Artikel" als fundierte Recherche für deine Aussagen zugrunde legst? Da steht ja nun inhaltlich wirklich nur "Stiftung Warentest sagt, Edeka blabla ist das beste Futter" - ohne jede Angabe von Gründen, Unterschungen, Hintergründen etc. Der Rest ist Clickbaiting :lol:

    Wie zu Beginn des Threads schon erklärt wurde, sind diese Produkttests mit großer Vorsicht zu genießen, weil da eben oft die absurdesten Kriterien zugrunde liegen. Nur weil zum Beispiel alle notwendigen Vitamine und Mineralien enthalten sind, die es braucht um als Alleinfuttermittel deklariert zu werden, heißt es ja noch lange nicht, dass nicht auch Zucker, Fleischmehle, Getreideabfälle, Schlachtabfälle etc. enthalten sind. Und das ist dann eben KEIN hochwertiges Futter :ka:

    Wenn ihr das MRT macht und der Hund dann eh in Narkose ist, würde ich noch Liquor nehmen lassen und auf entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems untersuchen. Außerdem auf jeden Fall MMK, wie ja schon gesagt.

    Das klingt wirklich böse und ich hoffe für euch, dass ihr bald eine Ursache findet! Ob es wirklich sinnvoll ist, das Schmerzmittel abzusetzen, wenn es dem Hund so schlecht geht, würde ich ggf. auch noch mal mit den TÄ diskutieren - und wirklich nicht locker lassen, bis ihr etwas findet! Alles Gute für euch!

    Tierärztin schließt Diabetes und Ähnliches aus, drum keine Blutabnahme.

    Ööööööhm, ist sie Hellseherin? :ka:

    Genau das wollte ich auch gerade schreiben - wie kann man denn ohne eine gründliche Untersuchung "Diabetes und ähnliches" ausschließen?!

    Ich rate auch dringend zu einem anderen Tierarzt bzw. Tierklinik; ein großes Blutbild und Urinstatus sollten hier wirklich das Mindeste sein.

    Ich würde den Hund gründlich tierärztlich durchchecken lassen.

    Natürlich kann es sein, dass er einfach nur "schrullig" wird, aber ich finde schon, dass es danach klingt, als wäre ihm etwas unangenehm - entweder Schmerzen oder nachlassende Sinne oder beides. Meine 10,5jährige Hündin wird auch immer renitenter bei den Versuchen, ihren Willen durchzusetzen, aber ich möchte da immer auf der sicheren Seite sein, bevor ich sie mit liebevoller Konsequenz vom Gegenteil überzeuge ;-)