Beiträge von Bubelino

    Ich drücke auch mit und freue mich gerade über die doch erstmal guten Nachrichten. Deine beiden Altchen sind einfach so zum Liebhaben. Und ja, dieses Wollen im Blick, die Freude, der Glanz - das ist sehr wichtig und auch ich konnte meinen Hund, solange er sich so verhielt, nicht gehen lassen, obwohl er schlecht und immer schlechter laufen konnte.
    Alles Gute!!!

    Ich würde wie manch andere hier auch sagen, Du musst Dir da ein dickes Fell zulegen und Deine eigene Einstellung zur Hundehaltung eben leben. Wenn Du Deinen Hund sehr konsequent erziehst und zu einem angenehmen Zeitgenossen machst, der weder Mensch noch Tier belästigt, dann sehen eigentlich nur Ignoranten weiterhin ein Problem. Und da würde ich dann auch nichts mehr darauf geben.

    Der Nazi-Vorwurf ist dämlich und ausgelutscht, aber ja: momentan auch in D gerade wieder im Kommen.

    Zur Kastration: also, ich hatte schon viele Hunde in meinem Leben. Manche bekam ich schon kastriert, andere mussten aus medizinischen Gründen kastriert werden. Der größere Teil jedenfalls war und bleib unkastriert. Und ich habe von all dieen Hunden noch nie Nachwuchs "bekommen". Bei Hunden finde ich dieses Argument im Gegensatz zur Situation mit Freigänger-Katzen, irgendwie nicht zutreffend - es sei denn, bei Euch in Kanada laufen die Hunde rum wie es ihnen beliebt. Aber das scheint Deinen Schilderungen nach ja nicht der Fall zu sein.

    Auch meine Hunde bekommen nicht immer zur selben Zeit ihr Futter. Das funtioniert wunderbar. Außerdem bekommen sie auch mal Getreide oder andere übriggebliebe Sachen von unseren Mahlzeiten.
    Ich glaube, das ist von Hund zu Hund verschieden. Lass Dich nicht so von anonymen Meinungen beeinflussen, sondern schau auf Dich und Deinen Hund. Du merkst schnell, ob er die Routine fester Zeiten braucht oder auch nicht. Und was im Futter ihm bekommt und was nicht.

    Das muss man aber doch bitte den vielen Bundesländern klar machen, die es nicht für nötig halten, eine offizielle Riss-Statistik zu führen.Deshalb sind die Riss-Meldungen ja auch so wichtig - auch die Meldungen, über die sich die reinen Pro-Wölfler so gern beömmeln, wenn in einer Region erstmalig ein Reh durch den Wolf gerissen worden ist. In vielen Regionen, in denen die Zusammenarbeit der offiziellen Stellen mit den Tierzuchtverbänden nicht gut funktioniert, sind solche Meldungen in der Presse der einzige Hinweis für die Tierhalter, dass Wölfe in der Region sind.

    Zumindest in Sachen Riss-Statistik ist Niedersachsen sehr vorbildlich. Auch, wenn die Bearbeitung manchmal überdurchschnittlich lang dauert.
    Auch Bayern ist da bisher überaus vorbildlich - die Tierhalterverbände werden jeweils sofort über Risse/Sichtungen informiert. Für den Herdenschutz ist das ungemein wichtig.

    LG, Chris

    Da stimme ich Dir ja vorbehaltlos zu.
    Nur, schau, wenn die Meldungen einfach so purzeln, dann sind auch solche darunter wie die, die Du ja selber inhaltlich skeptisch gesehen hast. Vom jungen Schafehalter, der einen Zaun aufstellt, der sogar in einem Streichelzoo lachhaft wäre und hinterher, wenn Tiere dafür büßen mussten, die Kadaver auf einer Schubkarre ausstellt. Das ist doch ekelhaft, oder nicht?

    Dass man Risse dokumentieren muss, sehe ich ebenfalls ein. Andernfalls kann man nie eine aussagekräftige Statistik aufstellen. Aber: so wie auf der "Wolf - nein danke"-Seite auf FB kann es einfach nicht funktionieren. Weil jeder Wolfsgegener oder vielleicht auch -skeptiker da postet, was er mal irgendwo gelesen, gehört oder auch selbst erlebt hat. Manchmal erscheint das dann doppelt, dreifach, mehrfach. Und entsprechend entsteht ein Gesamtbild, und nur wenige Leser schauen nach, wann die Meldung erstellt wurde.

    Ich habe nie behauptet, dass ich über sämtliche Regionen in Deutschland dermaßen Bescheid wüsste, dass ich konkret und umfassend sagen kann, wo Wölfe leben könnten ohne größeren Schaden anzurichten und wo nicht. Aber z.B. Niedersachsen (wo ich mich ein wenig auskenne) - ich meine schon, dass hier fast durchgehend die Besiedelung zu dicht ist und die Nutztierquote viel zu hoch, als dass Wölfe hier leben könnten, ohne unangenhem aufzufallen.

    Auch was den Herdenschutz angeht: ich habe nie behauptet, dass das einfach wäre. Nicht jede Herde kann mit Hunden geschützt werden, Esel gehen nur in sehr speziellen Fällen, Zäune kosten unter Umständen immens Geld, das nicht immer vorhanden ist. Aber: der oben erwähnte Schafhalter mit seinem Holzlättchenzaun hatte keine Lust, sich intensiver damit zu beschäftigen. Das meinte ich, als ich schrieb, dass zu viele Nutztierhalter keinen effektiven Herdenschutz anstreben, sondern lieber den Wolf an sich abknallen lassen würden. Aber genau dafür bekommt man hier von manchen usern die Hucke voll.

    Entschuldigung - meine allererste Wortmeldung hier wurde von mehr als einem user als absolut blöde, uninformiert, schrecklich, Kokolores etc betitelt. Ich weiß nicht, wer da noch Lust hat, einfach weiterzudiskutieren?
    Und sorry, meinen Vergleich finde ich immer noch nicht daneben. Meldungen ohne statistischen Zusammenhang bringen einfach gar nichts. Für Dich persönlich als Viehhalterin zwar schon, allgemein als objektive Informationsquelle aber nicht.

    Wie gesagt, es war nicht persönlich gemeint. Ich schätze Dich sehr (aufgrund dessen, was ich in diesem Forum lese), lege großen Wert auf Deine Einschätzungen.
    Im vorliegenden Thread bist Du eigentlich auch eine derjenigen, die m.E. versuchen, einen Weg zu finden, je nach Region mit dem Wolf zu leben. Was ich persönlich sehr, sehr gut finde. Denn Abschießen allein kann es ja irgendwie auch nicht sein.
    Wenn ich schrieb "je nach Region", dann dachte ich eben, es kommt rüber, dass ich persönlich Wölfe nicht überall in Deutschland für unproblematisch halte. Aber vielleicht war ich da eben zu schwammig.
    Scheint irgendwie nicht mein Thema zu sein, für ein Forum jedenfalls. Also, nichts für ungut.

    Ich habe Dich gar nicht persönlich angesprochen. Aber gut, jeder liest das heraus, was er will.
    Wenn Du meinen Ton ätzend findest, tut mir das Leid, ich entschuldige mich dafür. Eigentlich habe ich lediglich einen Vergleich gezogen. Aber ich merke schon, in diesem Thread sind nur Meinungen erwünscht, die dem mainstream entsprechen. Insofern: das muss ich auf meine Kappe neghmen, dass ich mich überhaupt nochmal zu Wort gemeldet habe, nachdem ich eigentlich schon Abstand genommen hatte. Also, ich hoffe, ich bleibe jetzt fern, dann können alle, die übrg sind, weiterdiskutieren wie sie wollen.

    Den Leserbrief finde ich nicht nur kurz und knackig, sondern auch irgendwie dumm. Niemand, der Wölfe verharmlost hat (und ja, ich weiß auch, dass es diese gibt), wird nach deutscher Rechtslage jemals zur Veantwortung gezogen werden können, wenn einmal ein Wolf einen Menschen angreift und verletzt, sollte es dazu kommen. Das ist doch absoluter Bullshit.
    Abgesehen davon: die Sammlung von Meldungen zu Wolfsübergriffen und Riseen (teilweise mehr als ein jahr alt) empfinde ich so langsam ähnlich wie die berühmte "Einzelfallseite", die Übergriffe durch Asylbewerber dokumentieren möchte und dabei jede Vorgabe an statistischer Korrektheit hinter sich lässt.

    Das liegt daran, dass es mehrere Borreliose-Stämme gibt und die Impfung nur einen Bruchteil davon abdecken kann. Außerdem kann man bei einem geimpften Hund bei Verdacht auf Borreliose keinen Titer-Test mehr machen, weil dieser einfach aufgrund der Impfung erhöht ist.