Beiträge von Winkehund

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe mal eine Frage! Und zwar hat die Französische Bulldogge von den Eltern meines Freundes schon seit ich ihn kenne (seit fast 2 Jahren) massive Atemprobleme. Wir reden hier nicht nur von ein bisschen röcheln, der Hund ist wirklich chronisch verschleimt und hat (aus meiner Sicht) wirklich große (!) Probleme, Luft zu kriegen. Normales Gassipensum kann er eigentlich überhaupt nicht leisten und auch in der Wohnung liegt er nur röchelnd in der Gegend rum, schnappt im Schlaf richtig nach Luft. Kein Atemzug ohne wirklich LAUTE Geräusche. Er ist 8 Jahre alt, hatte wohl auch schon eine Nasenlocherweiterung und eine Gaumensegelkürzung. Ich verstehe nicht so richtig, wieso er nicht nochmal dem Tierarzt vorgestellt wird und mein Freund und ich haben da auch schon versucht, etwas zu erreichen, aber wir waren erfolglos. Ich kann auch nicht beurteilen, inwiefern der Hund austherapiert ist oder nicht. Ich frage also hier nur aus Neugier, es wird wohl leider zu nichts führen..

    Mir ist nun schon seit längerer Zeit aufgefallen, dass er einen extreeem erweiterten Brustkorb hat, also nicht so bullymäßig breit, sondern halt wirklich ungesund aussehend erweitert im Bereich der Rippen und nun hat er auch so eine Art Bauchrinne, hat das schon einmal jemand gesehen? Bei Pferden würde ich sagen: Dampfrinne ... und da wäre das wirklich symbolisch für ernsthafte Probleme. Ich habe leider keine Bilder zur Hand, aber seitlich am Bauch, knapp unterhalb der Rippen. Ich habe das, auch auf Bildern, bei noch keiner anderen Französischen Bulldogge gesehen... hat jemand von euch Erfahrungen damit? Wie ernsthaft kann so etwas sein? Ich habe wirklich keine Ahnung von Bulldoggen, aber vielleicht hat einer von euch ja eine Idee.

    So sieht das beim Pferd aus: http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/takrimazrgku1vd75.jpg

    Und so muss man sich das auch bei dem Hund vorstellen. Ich mache mir ehrlich gesagt etwas Sorgen, vor allem, weil man Freund ja auch sehr an ihm hängt. :(

    LG

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    Jetzt hab ich mal meine Gedanken dazu, warum der Kram so erfolgreich ist, aufgeschrieben... fürs Forum viel zu lang, aber wenn jemand mit mir drüber diskutieren möchte... gern!

    http://pfotenblog.blogspot.de/2014/07/warum-…elstellung.html


    Super Vergleich mit dem Pony und dem Galopp-Fokus :)

    Alle Rudelstellungsanhänger, die mir so über den Weg laufen, sind alle absolute Erziehungsgegner, denen es absolut entgegen kommt, dass der Hund ja eben von Natur aus so ist und sie "nichts dafür können". Das finde ich schon extrem auffällig. Ich finde man muss auch Mensch einmal kritisch sagen können: Ok, hier hab ich MIst gebaut, aber es gibt einen Weg.

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    Ich kann diese Ängst recht gut verstehen. Grosser Tolpatsch mit kleinem Hund. Meine mittelgrosse ist ja auch keine Heldin. Aber zum Zuckerpüppchen soll sie auch nicht werden. Und auch ganz kleine, können sich behaupten.

    Was mir aber in diesem Forum vielmehr auffällt, ist, dass offenbar viele Angst davor haben etwas falsch zu machen und damit den eigenen Hund ins ewige Unglück zu stürzen.
    Das bei Themen wie 'Welches Trockenfutter', 'Halsband oder Geschirr, und da welches', 'Ich habe mit meinem Hund geschimpft, ist er jetzt depressiv', 'Wieviele Minuten darf/muss ich spazieren' etc.
    <3
    Alles Sachen, die man diskutieren kann, aber es entsteht hier oft ein Kleinkrieg um nichts, so dass sich jemand gleich als Tierquäler vorkommt, wenn er zb Halsband statt xy-Geschirr nimmt. Ziemlich unlocker.

    Keine Panik, die Hunde nehmen es einem nicht übel, wenn man mal was falsch macht. ;)

    Finde ich sehr treffend geschrieben! :) :gut:

    Ich wurde am Dienstag ordentlich "blamiert". Die Pferdezahnfee war bei uns am Stall und ich hatte den Hund dabei (auf ihrer Decke abgelegt) und wir waren gerade fertig und sie fing also an, von dem keinen Hund zu schwärmen, wie brav sie doch sei. Ich voll geschmeichelt, habe totaaaal ausgeholt, wie leichtührig und verträglich sie doch sei, dass sie nicht ohne Kommando jetzt von ihrer Decke kommen würde, einfach der perfekte Hund. Naja, im selben Moment springt der Hund plötzlich wie von der Tarantel gestochen von ihrer Decke, bekommt einen rieeeesigen Kamm und kläfft und knurrt und springt im Kreis, weil 50m (!!!!!) hinter einer Ecke zwei Hunde gebellt haben......das hat sie (ehrlich!) noch nieeee gemacht und war kaum zu beruhigen, die Haare standen noch 10min später so hoch :D War lustig.

    Ich wirke auf Spaziergängen, wenn man mich so im Vorbeigehen trifft, sicher auch übervorsichtig :) Meine Hündin hat ein Handicap und wenn ich den Gegenüber nicht kenne/ einschätzen kann, dann meide ich die Situation. Andererseits wurde ich auch umgekehrt schon als sehr leichtsinnig bezeichnet, weil ich sie mit dem Stafford von unserer Nachbarin spielen lassen, aber die beiden sind nun mal voll auf einer Wellenlänge. Ich glaube, es ist immer schwer einzuschätzen, wieso jemand so und so handelt. Insgesamt verstehe ich aber, glaube ich, was du meinst.

    Ich beobachte eher, dass Leute sich - aus meiner Sicht - zu wenig Gedanken machen. "Hallo" sagen an der Bordsteinkante im Berufsverkehr... Hund darf jeden anbellen "wird schon nix passieren" ... Fahrradfahrer und Jogger finden das (verständlicherweise!) nicht so witzig... Hund darf überall hinrennen, das finde ich schon eher störend!

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    Die empfiehlt ihr bestimmt auf Dauer einen zweiten Hund und dann geht die Katastrophe erst richtig los.
    Ich erkenn da auch nur einen völlig unerzogenen Hund, der ein Frauchen hinter sich herzieht, die null Einfluss auf ihren Hund hat. Und da das so ist, macht der Hund halt bei allem, was vier Beine hat, einen auf dicke Hose.

    Ich habe auch den Eindruck, dass die Hundehalterin da null Anleitung erhält (mal abgesehen von dieser kurzen Führsequenz im Wald, ohne Worte), wie sie den Hund zu führen, zu beschäftigen und zu händeln hat. Das ärgert mich wirklich ein wenig, dass für Probleme, die meistens menschengemacht sind- will ich hier so nicht vorwerfen, weiß jetzt nicht mehr genau, wo der Hund her ist oder so- solche "Lösungen", wie in dem Video, präsentiert werden. Da bekommt man doch glatt den Eindruck, der Mensch kann für die Probleme des Hundes gar nichts, das ist alles "stellungsbedingt" und durch ein einfaches Hundeaustauschprogramm zu lösen. Das ist echt bequem und realitätsfern! Außerdem, wie ja hier schon oft gesagt wurde, wird der Hund ja total reduziert auf irgendeine Kategorie.

    Außerdem verstehe ich nicht, wieso das erstrebenswerte Ziel IMMER direkt die Vergesellschaftung mit anderen Hunden ist und das auch das einzige ist, was da als "Training" erfolgt. Ziel wäre bei diesem Hund doch, dass Frauchen ihn ohne Probleme an anderen Hunden vorbeiführen kann, ohne zu stürzen und nicht, dass er nach komischer Zusammenführung mit dem Dobermann mal 10min frei über die Wiese rennt.

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    An Winkehund,

    ich habe mich doch tatsächlich noch einmal durchgerungen, das Video von MMK wenigstens die ersten 6 Minuten anzuschauen (wobei ich zugebe, dass ich immer den Ton ausschalte um mich auf die Hunde konzentrieren zu können :headbash: ) und habe nur einen völlig (!!!) unerzogenen Hund mit zugegebenerweise mächtig Kraft gesehen. Nix, was ich als charakterlich problematisch angesehen hätte.

    Ludmilla

    Haha, ja, mache ich auch immer aus! Danke, dass du es nochmal geguckt hast, die "normale" Meinung zu dieser Folge interessiert mich nämlich wirklich. Ich finde die Hündin auch nicht soooo wahnsinnig problematisch und frage mich, inwiefern der Besitzerin und dem Hund nun wirklich geholfen worden ist? :/
    Wie sieht denn da jetzt der Alltag aus? Immer mit dem CM-Halsband spazieren gehen und regelmäßig vom Dobermann "zurechtweisen" lassen? Gruselig!