Beiträge von Winkehund

    Oh, hm! Das klingt ja alles nicht so toll. Die Zyste muss tatsächlich nie Probleme machen. Dafür drücke ich mal die Daumen!

    Was ich allerdings nicht ganz verstehe ist, wieso man auf die Stute jetzt noch Leute Probe reiten lässt und sie nicht als das anbietet, was sie derzeit ist: unreitbar. Das kann ganz, ganz übel schief gehen. :verzweifelt:

    Ich würde mal sagen, diese Hunde mit normaler Rute, längerer Nase, gesünderen Augen (um maö die wesentlichen gesundheitlichen Probleme zu reduzieren) möchte dann auch keiner mehr wegen des lieben Charakters. Da geht es bei den Leuten schon auch viel um Identifikation mit einem TYP Hund.

    Diese Pferde sind aus Züchtung hervorgegangen und haben nur noch wenig mit dem Wikdtier gemein.

    Seit ihrer Geburt kennen sie (meist) nichts anderes als Stall. Von daher würden die sicherlich die "Ecken" vermissen.

    Was für ein Schwachsinn. Das Pferd bleibt (faszinierenderweise) auch in Domestikation Fluchttier und hat rein theoretisch alle Instikte, die ein Wildpferd auch noch hat. Pferd& Wildpferd haben erstaunlicherweise sehr viel gemein und neugeborene Fohlen sind ein sehr schönes Beispiel dafür.

    Der Hund ist aber ganz einfach kein domestizierter Wolf und wird "ausgewildert" höchstens Straßenhund.

    Winkehund: bei einem Scheidungshund gehe ich aber davon aus, dass er schon gewöhnt ist an Familienleben und das darum immer so weiter macht. Er buhlt um die Liebe der TS.
    Kann man echt einen Famlienhund mit allen Komforts umgewöhnen in einen Hund, der nur noch gefüttert wird?

    Ich denke nicht, dass jeder Familienhund "das so macht" oder machen muss. Es geht auch ohne und diese Hunde scheinen manchmal viel lockerer und entspannter als andere. Ich finde deinen Vergleich sehr extrem. "Mit allen Komforts"- was heißt das für dich? Und auch so: hier geht es doch gar nicht um einen Hund, dem nur noch Futter hingeworfen wird :ka: Das zeigt sich auch in den Beschreibungen. Ein Hund, der wirklich in seinen hündischen (!) Bedürfnissen nicht wahrgenommen wird, zeigt das in der Regel auch deutlich! Das ist hier aber nicht der Fall, so wie man es eben liest.

    @Ophelia30

    Ich weiß zwar, was du meinst, aber für den Hund wäre es vielleicht unkomplizierter, die Emotionen seines Menschen nicht spiegeln zu "müssen", sondern einfach sein Ding machen zu können. Dann hätte er auch gefressen ;-)
    Der Mensch möchte diese emotionale Abhängigkeit, der Hund kann auch ohne.

    Ich denke, der Mensch wünscht sich diesen emotionalen Aspekt viel mehr als das Tier. Es müsste eigentlich heißen: "Ich möchte das Tier (mehr) lieben" und nicht "Das Tier muss (mehr) geliebt werden".
    Ich glaube, dass auch Hunde so wie hier im Eingangspost beschrieben gut klarkommen können. Ich lese da nicht heraus, dass es dem Hund an etwas fehlt. Da gibt es viel neurotischere Hunde nehme ich an, die aber sicherlich alle voll und ganz geliebt werden!

    Ich würde mir nochmal genau überlegen, weshalb ich den Hund wollte. Er ist rational angeschafft worden und das spiegelt sich auch jetzt zu Beginn in der Beziehung und ist -so denke ich- im Grunde überhaupt nicht schlimm.